Festung Marienberg (260 m)

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Festung Marienberg (260 m)

Mainfranken, Bayern.
Die Festung thront über Würzburg
Die Geschichte dieser Festung oberhalb der Altstadt von Würzburg reicht bis in die Keltenzeit zurück, in der der Marienberg als Kultstätte diente. Mit dem Einzug der Franken im 8. Jahrhundert und der Christianisierung wurde hier die Marienkapelle gebaut, die älteste Kirche in Würzburg. Hier wurden zu früherer Zeit die Bischöfe von Würzburg beerdigt
Um das 12. Jahrhundert wurde auf dem Berg eine Festung gebaut, die im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut wurde. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Festung zum Sitz der Würzburger Bischöfe. Diese verlegten mit dem Bau der weltberühmten Residenz im Jahre 1719 ihren Sitz dorthin.
Im 16. Jahrhundert begann der Ausbau der Festung zu einem Renaissanceschloss. Im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden erobert, wurde sie zu einer Barockfestung ausgebaut. Unter Johann Phillipp von Schönborn und seinen Nachfolgern wurden weitere militärische Anlagen angelegt. Zu den berühmteren Bauten gehört der Maschikuliturm.
Im Jahre 1945 in der Bombennacht, die fast das komplette Würzburg zerstört, wurde auch die Festung stark in Mitleidenschaft gezogen und im Laufe der Jahre wieder aufgebaut.
Heute ist es neben der Residenz ein Touristenmagnet in Würzburg und beherbergt das Mainfränkische Museum. Es lohnt sich auf jeden Fall, ob mit oder ohne Rad, die Festung einmal zu besuchen.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Auffahrt von der Alten Mainbrücke (Zeller Straße)  2,2 km / 95 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von der Alten Mainbrücke (Zeller Straße)
Nur mit 95 Hm ist dieser Anstieg kaum als Anstieg zu bezeichnen. Dennoch ist diese Auffahrt hinauf zur Festung Marienberg beschreibenswert, da das Ziel allein schon sehenswert ist.
Der Anstieg beginnt an der Zeller Straße unmittelbar in der Nähe der Alten Mainbrücke, die über den Main in die Altstadt führt. Zunächst sehr flach geht es durch Häuserschluchten langsam etwas steiler den Berg hinauf. Vorbei an einer Kirche, die auf der rechten Seite liegt, ist in diesem Abschnitt die größte Steigung des Anstiegs zu überwinden. Vorbei an einer Ampelanlage geht es über eine kleine Brücke in das erste Flachstück. Nach ca. 200 m muss man nach links abbiegen, um eine Ampelanlage zu umgehen. Hier geht es mit ca. 2 % zu einer Kreuzung, wo man bei der Rush-Hour länger warten muss. Hier geht es nach links auf sehr breiter Straße den Berg hinauf. Nach ca. 600 m beginnt dann das Schlussstück, indem nach links in den Oberen Burgweg abgebogen wird. Mit maximal 4 % fährt man durch ein schön gelegenes Wohngebiet in Richtung Festung, vor dessen Beginn eine kurze Abfahrt auf Kopfsteinpflaster folgt. Diese mündet im ersten Tor, das halblinks liegend zu durchfahren ist. Weiterhin auf Kopfsteinpflaster geht es vorbei an den ersten Festungsmauern in Richtung zweites Tor. Dann gelangt man in den ersten Hof, in dem eine Linkskurve zum nächsten Tor führt, dass gleichzeitig das Ende des Anstiegs markiert. Man gelangt somit in den vorletzten Hof. Weiter durch das letzte Tor geht es in den letzten Innenhof, wo auch der Bergfried steht. Aufgrund der letzten Meter, wo durch die sehr groben Kopfsteinpflastersteine Frühjahrsklassiker-Feeling genossen werden kann, ist dieser Anstieg sehr empfehlenswert, obwohl im mittleren Drittel mit sehr viel Verkehr zu rechnen ist.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
tobsi Mail an Absenderohne Zeit18.03.2008
Wü_Alpenfuchs Mail an Absenderohne Zeit20.05.2012

Fußweg-Variante von der Alten Mainbrücke  1 km / 95 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Fußweg-Variante von der Alten Mainbrücke
Auch bei dieser Auffahrtsvariante geht es in der Nähe der alten Mainbrücke an der bekannten Kreuzung los. Nur dass man nach ca. 100 m nach links abbiegt und dem Hinweisschild „Fußweg zur Festung” folgt. Auf schlechtem Asphalt geht es vorbei an parkenden Autos in Richtung einer kleinen Treppe, die mit viel Schwung auch mit dem Rad befahren werden kann. Eine kleine Straße überquerend kurbelt man bei Maxima um 23 % kerzengerade auf ein Tor zu. Bis das erreicht ist, muss man sich mit schlechtem Belag und vor dem Tor mit Kopfsteinpflaster herumärgern. Das Tor durchfahren kommt nochmals ein Fußweg mit Maximalsteigungen von 14 %. Doch die Aussicht auf die Außenmauern der Festung trösten über die Schufterei hinweg. So wuchtet man sich weiter bergan, um entlang einer Mauer nach einigen hundert Metern auf die zweite Auffahrtsmöglichkeit zu treffen. Ab hier durchfährt man nur noch zwei Tore bis zum Endpunkt und steht dann im Hof der Festung Marienberg.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
tobsi Mail an Absenderohne Zeit17.09.2011