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Flexenpass (1773 m)

Und der Blick...

Auffahrten

Von Kai – Die Südanfahrt zum Flexenpaß ist relativ kurz, weil sie erst in einer Höhe von 1620 m bei der Alpe Rauz von der Westanfahrt zum Arlbergpass abzweigt. Wer also vorher noch ein paar Höhenmeter mehr in den Beinen haben möchte, sollte seine Tour zum Flexenpass schon etwas weiter unten im Klostertal (z. B. in Bludenz auf einer Höhe von 588 m) starten.
Würde man auf der B 197 zum Arlbergpass bleiben, wären es vom Abzweig der Flexenstraße Richtung Warth aus nur noch drei Kilometer bis zur Arlberg-Passhöhe. Doch wir wollen schließlich zum Flexenpass und biegen daher an der Rauzalpe nach links auf die B 198 (Lechtal-Bundesstraße) ab. Die Straße führt nach der Passage der Alpe Rauz (1620 m) zunächst in der entgegengesetzten Richtung den Berg hoch, um sich dann nach 800 m Richtung Norden zu wenden.
Beim km 1,0 nach dem Abzweig taucht man dann (hoch über der links unten sichtbaren Ortschaft Stuben am Arlberg) in die erste von insgesamt zwei Lawinenschutzgalerien ein. Diese alte, teilweise aus Holz (!) konstruierte Galerie ist auch das bekannteste Fotomotiv der Flexenstraße, die Lichtfenster wirken von außen betrachtet wie in den Fels gehauene Schießscharten. 1300 Meter lang fährt man jetzt an der Bergseite der uralten Galerie völlig orientierungslos bergauf. Aufgrund der Steigung wirkt dieser Abschnitt länger als er eigentlich ist.
Man ist froh, die erste Galerie beim Kilometer 2,3 (ab Rauzalpe) endlich wieder verlassen zu können. Nur für wenige Meter fährt man wieder unter freiem Himmel, bevor man die Einfahrt in die zweite, obere Galerie erreicht. Hier befindet sich auf der linken Straßenseite auch eine Aussichtsplatte, von der aus man einen guten Ausblick hinunter ins Klostertal hat. Wer eine Pause machen möchte, sollte diese wegen der schöneren Aussicht lieber hier als auf der Passhöhe einlegen. Denn von ganz oben hat man eigentlich keine besondere Aussicht.
Die anschließend folgende obere, zweite Galerie ist mit einer Länge von 300 Metern angenehm kurz und somit auch recht schnell zu durchfahren. Vom Ausgang der oberen Galerie aus sind es dann noch 0,6 km bis zur Passhöhe. Nach 3,3 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,6 % erreichen wir dann die Passhöhe. Die Maximalsteigung der Südanfahrt beträgt stellenweise 10 %.

90 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:09:19 | 20.07.2014
derjaumer
Mittlere Zeit
00:14:48 | 13.08.2005
Aussenmeniskusriss
Dolce Vita
00:27:00 | 12.08.2012
Pfister Thomas
Von kayano – Der Beginn der Steigung unmittelbar am Ortsausgang von Lech liegt bereits auf 1450 m. Daher bleiben nur noch 283 Höhenmeter bis zur Passhöhe auf 1773 m. Diese verteilen sich auf ca. sechs Kilometer, womit sich eine durchschnittliche Steigung von knapp 5 % ergibt.
Der Anstieg ist gleichmäßig, enthält eine längere Galerie, die aber genügend Licht bietet, anders als die Galerien auf der Südseite, für die Beleuchtung ratsam ist. Leider bietet der Flexenpass auf der Nordseite auch keine nennenswerten landschaftlichen Ausblicke.
Insgesamt stellt er damit für sich alleine weder sportlich noch landschaftlich ein Ziel dar, so dass er eigentlich nur im Rahmen einer anderen Tour sinnvoll eingeplant werden kann.

155 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:18:03 | 14.08.2011
Waldo_Feraldo
Mittlere Zeit
00:25:04 | 11.07.2010
migel_perez
Dolce Vita
00:45:06 | 10.08.2014
hanthy
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