Flumserberg (1576 m)

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Flumserberg (1576 m)
Prodalp, Tannbodenalp

Alpen, Glarner Alpen, St. Gallen.
eigentlichen Tannenbodenalp
Der Flumserberg ist ein größerer Skiort am Walensee. Wie es sich für einen anständigen Skiort gehört, dient er auch nach Möglichkeit als Bergankunft bei diversen Rundfahrten. Bei diesem Anstieg ist das wenig überraschend die Tour de Suisse, welche zuletzt im Jahre 2008 hier zu Gast war. Sieger war ein gewisser Igor Anton, aber auch beispielsweise ein Marco Pantani hat hier schon sein Palmarès aufgewertet. Aufgewertet ist durchaus richtig, ist der Anstieg doch mit ca. 9 % im Schnitt keiner der einfachen Sorte.

Der hier gewählte Endpunkt ist die Prodalp auf 1576 m Höhe, zu der ein asphaltierter Almweg ab der Tannenbodenalp weiterführt. Ab hier geht eine sanft ansteigende Naturstraße weiter in Richtung Panüöl auf gut 1800 m Höhe. Da gerade wohl eine Erweiterung des Skigebiets in diese Richtung in Planung ist, wäre eine Asphaltierung hier auch möglich, jedoch auch die Naturstraße ist offenbar problemlos befahrbar. Für die Zeitmessung für Highscoreeinträge schlagen wir trotzdem die Station Maschgenkamm vor, welche nach dem großen Parkplatz noch über eine steile Rampe in gerader Fortsetzung erreicht wird und auch das Etappenziel bei Bergankünften sein dürfte, bis hier 10,6 km und 937 Hm auf 1390 m Höhe.
Wie es sich für einen anständigen Skiort weiterhin gehört, gibt es auch im Sommer zahlreichen Betrieb und Freizeitangebote, worüber die Homepage ausführlich berichtet. Wer es gerne etwas ruhiger hat, der kann zumindest vor dem Beginn der Sommersaison Anfang Juni nach oben fahren, wenn die Bahnen noch ruhen.

Die Straße ist selbstverständlich breit und in sehr gutem Zustand, und auch der obere Almweg mit kleinem naturiertem Teilstück ist problemlos zu befahren. Neben den üblichen Verdächtigen in Skigebieten geht aber auch dem härtesten Recken das Herz auf, wenn er in Tannenheim so freundlich willkommen geheißen wird.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostauffahrt von Flums13,5 km1139 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Nordostauffahrt von Flums  13,5 km / 1139 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostauffahrt von Flums
Dies ist aufgrund der relativen Gleichmäßigkeit ein recht schnell beschriebener Anstieg. Kurz nach dem Start in Flums werden bereits Werte bei 8–12 % angenommen, die nur sehr selten unterschritten werden. In mehreren lang gezogenen Kehren zieht die Straße den Hang empor, immer die Churfirsten im Rücken. Dabei ist man fast ausschließlich im freien Gelände, und Schatten gibt es praktisch nicht, was erschwerend hinzukommt.
In Kehre 4 und 6 zweigt jeweils eine Straße ins Schilstal ab, die sich später vereinigen und ebenfalls zu zwei Hochpunkten über 1400 m Höhe führen. Der Weg zur Tannenbodenalm geht jedoch immer die breitere Straße entlang. Nach einem geringfügig einfacheren Mittelteil sind dann die zwei Kilometer vor Tannenheim (der erste richtige Skiort auf 1200 m Höhe) die steilsten bei ca. 11 % im Schnitt, die Maximalsteigung klettert aber auch hier nie über 13–14 %. Die folgende Gerade ist dann noch steil, bevor es vor der Tannenbodenalm langsam abflacht und im Ort eben wird. Der vorläufige Endpunkt ist dann der große Parkplatz in der Ortsmitte auf 1350 m Höhe, wo sich die Wege teilen. Geradeaus an weiteren Parkplätzen vorbei geht es zur Bahnstation Maschgenkamm mit einer kurzen Rampe noch 40 Hm nach oben. Der Weg zur Prodalp jedoch zweigt scharf nach links ab und führt noch auf breiter Straße bis zur eigentlichen Tannenbodenalp auf 1399 m Höhe.

Hier beginnt dann der schönere Teil der Auffahrt für die letzten 3 km und knapp 200 Hm. Jetzt geht es auf einem schmalen asphaltierten Almweg weiter, welcher zunächst sogar wenige Meter bergab führt, eine kleine Hochalmwiese umrundet und schließlich in den Wald eintaucht. Das Waldstück ist noch leicht, bevor 1,5 km nach der Tannenbodenalp noch ein steile ca. 1 km lange Rampe folgt, maximal bei 14–15 % Steigung. Hier hat man denn sehr weite Panoramablicke zurück über Walensee und Seeztal bis weit nach Osten.
Kurz vor der Prodalp endet dann seltsamerweise der Asphalt, und 400 m darf man noch auf Naturstraße fahren, bevor die Station erreicht ist, wo wieder Asphalt vorherrscht.
Hier ist dann Schluss mit festem und staubfreien Untergrund, geradeaus führt ein Schotterweg der Lifttrasse entlang nach oben, und nach links zweigt die Naturstraße in Richtung Panüöl ab. Aus Interesse probiere ich noch zwei Kilometer, der Belag ist gut und die Steigung sehr sanft, aber ein abendlicher Ausflug in ein kühles und bereits verschattetes Hochtal erscheint dann wenig einladend, so dass mein Weg wieder zurück führt – übrigens mit sehr schöner Abfahrt hinunter nach Flums.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Wolke Mail an Absender0 h 46 m 20 s15.06.2008
2.sakis Mail an Absender1 h 08 m 00 s12.06.2011
3.Campa Mail an Absender1 h 25 m 00 s03.10.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit30.05.2009
velolama Mail an Absenderohne Zeit17.11.2009
drRex Mail an Absenderohne Zeit29.04.2010
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit18.05.2012