Forca d'Acero (1535 m)
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Forca d'Acero (1535 m)
Apennin, Mittlerer Apennin, Abruzzen, Latium.
Die Forca dAcero ist der südwestliche Zugang zum Parco Nazionale dAbruzzo, Lazio e Molise (siehe dazu mehr bei der Beschreibung des Passo del Diavolo). Über die Passhöhe, die ohne Aussicht im dichten Buchenwald liegt, dafür aber mit einem Restaurant und einer Art Souvenirbude ausgestattet ist, verläuft die Grenze zwischen Latium und Abruzzen. Gleichzeitig ist der Bergkamm, auf dem die Passhöhe liegt, die geographische Trennlinie zwischen der Serra Lunga im Norden und den Monti della Meta im Süden, beides Bergketten, die zum größten Teil zum geschützten Gebiet des Nationalparks gehören. Im Winter hat man die Möglichkeit, sich in der Gegend um den Pass herum mit Langlaufskiern auszutoben. Das Skigebiet ist aber klein und unbekannt, so dass wohl nur die Schneesportler, die in der Provinz Frosinone ansässig sind, davon Gebrauch machen. Der Pass hat verschiedene Anfahrtsvarianten, eine von Opi von Norden her und mehrere auf der Latium-Seite in den Nationalpark hinein, wobei letztere oberhalb von San Donato Val di Comino auf 980 m Höhe zusammentreffen. Nicht weit entfernt von Atina, dem Ausgangspunkt der südlichen Variante zum Pass, liegt das weltbekannte Kloster von Montecasssino, eins der ältesten Klöster Italiens, das im Verlauf der Jahrhunderte oft zerstört und immer wieder neu erbaut wurde, zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg.
Opi, das Dorf am Beginn der Nordseite des Passes, hat natürlich einen für deutsche Ohren witzig klingenden Namen. Es ist bei weitem nicht so bekannt wie Scanno oder Pescasseroli, die Touristenzentren im bzw. in der Nähe des Nationalparks, aber seine Lage ist eine Augenweide, lang dahingestreckt auf einem schmalen Bergrücken oberhalb des Sangro. Südlich von Opi ist der Sangro zum Lago di Barrea aufgestaut. Von dort aus kann man dann entweder über den Colle di Croce den Nationalpark wieder verlassen oder über den Valico di Monte Godi nach Scanno fahren.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
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Nordanfahrt von Opi 10 km / 430 Hm

Kommt man von Pescasseroli herab, beginnt der Weg zur Forca dAcero an der Kreuzung unterhalb von Opi. Kommt man durch das Tal des Sangro vom Lago di Barrea her, so beginnt die Straße schon etwa ein Kilometer vor Opi merklich anzusteigen. An der Kreuzung ist die Forca ausgeschildert. Die Anfahrt zum Pass ist weder lang noch steil. Über drei Viertel des Wegs geht es mit einem Steigungsschnitt von 5 % voran, dann wird es sogar noch flacher.
Im wesentlichen verläuft die Straße durch bewaldetes Gebiet. Das heißt aber nicht, dass man außer Bäumen nichts von der idyllischen Landschaft des Nationalparks sieht. Ganz im Gegenteil, man bekommt einen schönen Eindruck von der Südwestecke des Schutzgebiets, sprich den Monti della Meta. Prominenter Berg dort ist der kegelförmige Monte Amaro, der mit etwas über 1800 m Höhe fast tausend Meter niedriger ist als sein Namensvetter im Parco Nazionale della Majella. Auch sehr reizvoll ist der Bergkessel am Nordrand der Monti della Meta, den man um Kilometer 7 herum nicht übersehen kann. Sobald die Steigung auf dem neunten Kilometer nachlässt, beginnt auch schon der in der Allgemeinbeschreibung erwähnte Buchenwald, durch den man in flotter Fahrt der Passhöhe entgegenpedaliert.
Für die Beschreibung danken wir AP 














