Forcola di Livigno (2315 m)

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Forcola di Livigno (2315 m)
Passo Forcola

Alpen, Rätische Alpen, Graubünden, Lombardei.
Man sieht weit voraus.
Die Forcola di Livigno verbindet die italienische Zollfreizone von Livigno mit dem Valle di Poschiavo im schweizerischen Kanton Graubünden. Die Straße über den auch Passo Forcola genannten Übergang ist eine von nur drei Zufahrten ins Valle di Livigno. Die beiden anderen Varianten führen von Bormio über den Passo Foscagno und den Passo d’Eira bzw. von der Ofenpass-Straße durch den Munt-la-Schera-Tunnel am Nordende des Lago di Livigno in den Wintersportort.
Die Auffahrten zur Forcola di Livigno sind sehr unterschiedlich. Auf italienischer Seite hat man von Livigno aus 450 Hm auf fast zwölf Kilometern zu überwinden, die schweizerische Rampe weist auf 3,5 km eine Höhendifferenz von 261 m auf. Von Graubünden aus kommt man jedoch entweder vom Passo del Bernina und damit aus dem Engadin oder man hat die lange Anfahrt von Tirano (450 m Höhe) hinter sich.
Außer den bereits genannten Kombinationsmöglichkeiten bietet sich in der näheren Umgebung auch noch die wunderschöne Stichstraße zum Passo Torri di Fraele an.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von La Motta (Berninapassstraße)3,5 km261 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Ostanfahrt von Livigno11,8 km450 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Südanfahrt von La Motta (Berninapassstraße)  3,5 km / 261 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von La Motta (Berninapassstraße)
Der Ausgangspunkt zur Südrampe der Forcola di Livigno liegt auf der Ostrampe des Berninapasses etwa 3,5 km unterhalb der Passhöhe. Der Ausgangspunkt des Passes liegt somit schon auf über 2000 m Höhe, so dass die Forcola von den reinen technischen Daten her natürlich nicht besonders anspruchsvoll ist. Um die Statistik etwas aufzubessern, könnte man natürlich auch Tirano als Ausgangspunkt nehmen, und der Forcola di Livigno noch den größten Teil der Berninapass-Straße zuschlagen, so kommt man auf eine ähnliche Gesamtdistanz und einen ähnlichen Höhenunterschied wie beim Berninapass, so dass die Anfahrt eindeutig zu den großen Kalibern zählt. Diese Beschreibung beschränkt sich jedoch auf den letzten Abschnitt ab der Abzweigung.
Wenn man von der Bernina-Straße abbiegt, passiert man zunächst die Schweizer Zollkontrolle und sieht hier die Zollfrei-Touristen bei der Einreise in die Schweiz Schlange stehen. Zuerst beginnt der Anstieg noch recht sanft, nach einer ersten Rampe folgt sogar eine kleine Zwischenabfahrt, doch dann geht es richtig los, und die Steigung zieht im niedrigen zweistelligen Bereich an. Die Baumgrenze hat man schon längst überquert, doch während die Berninapass-Straße noch durch eher sanfte Wiesenlandschaften geführt hat, befindet man sich hier in einer äußerst kargen und schroffen Felsszenerie. Am steilen Hang entlang zieht die Steigung nun noch stärker an und erreicht sogar Spitzen von bis zu 16 Prozent – auch hier wieder ein Gegensatz zur nur mäßig steilen Berninastraße.
Die Steigung lässt, wenn man einige Kurven durchfährt, zwar wieder etwas nach, die zehn Prozent werden jedoch noch einige Male überschritten. Nach insgesamt 3,5 km erkennt man dann nach einer Linkskurve in einer Felsscharte den italienischen Grenzposten und hat dort auch die Passhöhe erreicht.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Bergsprinter1 Mail an Absender0 h 14 m 27 s11.09.2011
Mittlere Zeit: Kurbeltreter3000 Mail an Absender0 h 19 m 00 s10.07.2008
Langsamste Zeit: 0 h 27 m 33 s24.08.2005

Ostanfahrt von Livigno  11,8 km / 450 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Livigno
Startort der Auffahrt ist ein kleiner Kreisverkehr am Südende von Livigno, wo die direkt vom Passo Foscagno herabziehende Via Freita in die Hauptstraße von Livigno nahe der Brücke über den Spöl einmündet. Nur sehr sanft ansteigend führt die Straße für die ersten 4,8 km durch das Hochtal und quert dabei zweimal den Spöl. Auch der Sportplatz von Livigno wird passiert.
Nach der zweiten Spölbrücke zieht die Straße am westlichen Hang entlang immer noch nur leicht bergauf. Erst kurz vor Kilometer 7 nimmt die Steigung deutlich auf etwa sechs Prozent zu, aber man hat hier bereits fast eine Höhe von 2000 m erreicht. Schließlich knickt die Straße nach rechts ab und folgt dem Tal weiter bergauf.
Am Hang entlang dreht sich der Streckenverlauf wieder zurück in die ursprüngliche Richtung, und man kann schon vor den Galerien die Passhöhe erahnen. Mit etwa acht Prozent Steigung auf den letzten beiden Kilometern erreicht man schließlich nach einer Linkskurve den Pass, der die Grenze zwischen Italien und der Schweiz bildet. Hier oben befindet sich auch die italienische Grenzstation sowie ein letztes Zollfrei-Geschäft.
Der Ausblick auf die umliegende Bergwelt ist grandios. Die Steigung der Straße ist im Vergleich zu den gar nicht soweit entfernten Rampen des Passo del Mortirolo sehr human, einzig die hohe Ausgangslage kann sich bei nicht akklimatisierten Radlern auswirken.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Jabba Mail an Absender0 h 35 m 03 s22.08.2010
Mittlere Zeit: Roli Mail an Absender0 h 46 m 57 s15.07.2008
Langsamste Zeit: 1 h 00 m 00 s08.08.2010