Forsthaus Langhardt (572 m)

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Forsthaus Langhardt (572 m)

Eifel, Hocheifel, Rheinland-Pfalz.
Das Forsthaus Langhardt liegt einsam im Wald, nicht allzu weit von der Hohen Acht entfernt an einem Verbindungsweg von Herschbach nach Hohenleimbach. Da das Sträßchen praktisch keine Bedeutung für den Verkehr hat, geht es entsprechend ruhig zu. Andererseits wurden auch keine größeren Unterhaltungsarbeiten mehr durchgeführt, daher gibt es derzeit drei kurze Stücke, an denen der Asphalt abgeräumt wurde und wir mit Naturbelag vorlieb nehmen müssen.
Das Forstamt gehörte bereits im Mittelalter teilweise zur Herrschaft der relativ weit entfernten Landskrone und der Stadt Sinzig. Um den Wald nutzen zu können, gab es damals schon eine entsprechende Verkehrsverbindung vom Rhein hierher und weiter zur Mosel. Da das Holz aus der Eifel hauptsächlich als Holzkohle genutzt wurde, heißt die Straße entsprechend auch Kohlenstraße und kreuzt unseren Weg auf dem höchsten Punkt. Hier überqueren wir auch die Wasserscheide zwischen Ahr und Nette.
Das moderne Gegenstück zur alten Straße, die B412 von Kempenich zum Nürburgring, verläuft etwas unterhalb des Kammes und ist relativ stark befahren.
An der B412 ist auch das östliche Ende der kleinen Straße. Der Abzweig liegt oberhalb der Ortschaft Hohenleimbach, ist weniger als einen Kilometer entfernt vom Hochpunkt und befindet sich bereits auf 520 m Höhe. Daher kann auf eine Beschreibung dieser Zufahrt wohl verzichtet werden.
Für die Beschreibung danken wir sugu Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Herschbach4,7 km240 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Westanfahrt von Herschbach  4,7 km / 240 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Herschbach
Am oberen Ortsausgang von Herschbach überquert die Landstraße den Bach. Unmittelbar davor zweigt ein zunächst für 200 m nicht asphaltierter, aber gut fahrbarer Feldweg ab. Schon am Waldrand beginnt der Asphalt, und zeitgleich gewinnt der Weg deutlich mehr Höhe als die parallel auf der anderen Talseite verlaufende Landstraße.
Nach dieser ersten Steigung folgt ein ca. 200 m kurzes flaches Stück, auf dem der Asphalt wieder fehlt. Zugleich biegen wir ein Seitental ab. Der Charakter des Tals bleibt zunächst erhalten: Im Talgrund Wiesen, die Hänge bewaldet. Ein kleineres Seitental wird in einer Minikehre ausgefahren, danach geht es auf der anderen Talseite wie bisher weiter.
Es folgt noch mal ein flacheres, asphaltfreies Stück (gut 100 m), das Tal wird enger, öffnet sich aber kurz danach wieder zu einer Lichtung, an deren Ende das Forsthaus liegt. Der Weg führt zwischen den Wirtschaftsgebäuden durch, hinter dem Forsthaus taucht die Straße in den Wald ein und das steilste Stück beginnt.
In einer Kehre wird das Tal verlassen, und es geht durch ein Stück Nadelwald, das die letzen Stürme ziemlich stark mitgenommen haben. Immerhin ist dadurch der Blick auf die unterhalb gelegene Strecke in Richtung Forsthaus möglich.
Das Ende dieses Steilstückes fällt an der nächsten Kehre zusammen mit einem Wechsel auf Buchenwald. Durch die Bäume sieht man keine weiteren Berge mehr, und es keimt die Hoffnung auf, das die Passhöhe bald erreicht wäre, doch die Hoffnung trügt. Auf einem Bergrücken geht es mit zwei weiteren Kehren immer noch weiter bergauf.
Nach der letzten Kehre sind es dann nur noch gut 500 m mit leichter Steigung. Nach dem Überqueren der (nicht befestigten) Kohlenstraße bleibt der Wald zurück, und der Blick öffnet sich über die Wiesen: Links der Sendeturm vom Schöneberg, geradeaus der Radarturm auf dem Raesberg und rechts die Hohe Acht.
Da lohnt es sich, kurz anzuhalten, die Aussicht zu genießen, und dann erst die letzen 600 m mit leichten Gefälle hinunter nach Hohenleimbach zu rollen.
Für die Beschreibung danken wir sugu Mail an Absender

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