Furkajoch (1761 m)

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Furkajoch (1761 m)
Laternser Furka

Alpen, Vorarlberg.
Das Furkajoch, nicht zu verwechseln mit dem schweizerischen Furkapass ist der westlichste Alpenpass Vorarlbergs und somit Österreichs. Trotz seiner bescheidenen Höhe gehört er sicherlich wegen der steilen Rampe der Westanfahrt zu den ganz harten Anfahrten der Alpen.
Er lässt sich gut in einer mehrtägigen Tour mit Hochtannbergpass und dem Tiroler Hahntennjoch verbinden, um sich über das Timmelsjoch Italiens Dolomitenpässe zu erschließen. Die Silvretta-Hochalpenstraße und der Arlbergpass sind weitere Höhepunkte Vorarlbergs.
Von Westen her durchfährt man das schöne Laternser Tal, im Osten trifft man auf die Bregenzerach. Umgeben ist die Passhöhe von Löffel-Spitze (1962 m), Glatthorn (2134 m) und Hoher Freschen (2006 m).
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westrampe von Rankweil21 km1259 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne
Ostanfahrt von Au16 km870 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Westrampe von Rankweil  21 km / 1259 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Laut der ADAC-Ulaubskarte „Westliches Tirol/Vorarlberg“ ist die Anfahrt von Westen aus Rankweil (502 m) ins Laternser Tal die westenlich schönere und vor allem landschaftlich ansprechendere Seite. Oberhalb von Rankweil muss eine Serpentinengruppe durchfahren werden, und auf den ersten 7 Kilometern steigt der Pass auch an der linken Talseite mit 5,8 bis 8,8 Durchschnittsprozenten an. Auf dieser Strecke befinden sich 3 ansteigende Tunnels (Licht!). Den ersten Tunnel kann man auf einer gesperrten, alten Straße umfahren, wobei man eine super Aussicht in die "Üble Schlucht" genießen kann (lohnt sich auf jeden Fall!).
Auf 1055 m Höhe erreicht man eine 7 Kilometer lange Passage, die nahezu flach ist (max. 3,8 Prozent im Schnitt). Die Gemütlichkeit endet jedoch abrupt am Talabschluss in Bad Laterns (1147 m), denn dort warten die letzten 7 Kilometer des „gedrittelten“ Passanstieges mit Durchschnittsprozenten zwischen 7 und 14 (!!!). Zunächst hat man noch schattenspendenden Nadelwald neben der Straße, aber nach dem kurzen Flachstück (3,0 %) bei Kilometer 18 tritt die üppige Vegetation zurück, und man ist schonungslos der Sonne ausgesetzt. Auf den ersten 14 Kilometern ist das Furkajoch ein recht humaner Pass, nicht sonderlich schwer, sehr locker zu fahren, doch vor den letzten 7 Kilometern muss gewarnt werden, denn die sind wirklich von der härteren Sorte. Die Passhöhe selbst ist ein richtiger Kammübergang, jedoch unbewirtschaftet. Die Abfahrt in östlicher Richtung nach Au (791 m) ist nicht so steil wie die Westseite, hat es aber in einigen Passagen auch in sich. Bei Kilometer 7 der Abfahrt bzw. 9 der Auffahrt trifft man auf den Abzweig zum Faschinajoch (1486 m), das man bei schönem Wetter in südlicher Richtung sehen kann. Nach ca. 17 km erreicht man Au, an der B200 gelegen.
Das Furkajoch bietet eine sehr gute Gelegenheit, hochalpine Genüsse zu erleben, sowie zahlreiche Höhenmeter zu sammeln und dabei nur auf 1761 m über dem Meer zu klettern. Die Charakteristik des Passes ist wohl etwas Einmaliges in Alpenraum: der Anstieg ist genau in drei Drittel geteilt, nämlich in 7 Kilometer human, 7 flach und schließlich 7 bocksteil. Alles in allem ist das Furkajoch ein sehr schöner Alpenpass.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Mountain_Killer Mail an Absender1 h 04 m 30 s28.06.2007
Mittlere Zeit: rothaushende Mail an Absender1 h 33 m 59 s28.08.2004
Langsamste Zeit: 2 h 30 m 00 s21.11.2009

Ostanfahrt von Au  16 km / 870 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Am Ortsende von Au (791m) im Bregenzer Wald beginnt die Straße erst einmal mit 14% an zu steigen. Diese Steigung ist 2 km lang und endet am Abzweig zum "Alpengasthaus Edelweiss". Dann geht die Straße etwas flacher durch 2 Tobel, um danach wieder steiler zu werden. Durch Damüls-Schwende (ca.1300m) ist dann der Anstieg wieder flacher bis man zum Kirchdorf von Damüls (1428m) kommt. Im Ort Damüls beginnt dann ein 12%-Anstieg, der nach 2 Kehren sein Ende findet. Ab hier hat man noch ca. 5km bis zur Passhöhe mit nur noch maximal 250 Höhenmetern.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: yannicycle Mail an Absender0 h 49 m 16 s23.07.2006
Mittlere Zeit: Charly 01 Mail an Absender1 h 11 m 10 s07.06.2007
Langsamste Zeit: 1 h 43 m 21 s14.07.2007