Furkapass (2436 m)

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Furkapass (2436 m)

Alpen, Zentralschweiz, Urner Alpen, Lepontinische Alpen, Uri, Wallis.
eine großartige Aussicht auf die Furka-Abfahrt und die Grimsel-Auffahrt, 21.8.08
Der Furkapass liegt parallel zwischen Sustenpass und Nufenenpass und bildet die Grenze der beiden Schweizer Kantone Uri und Wallis. Östlich verläuft die Straße im Urseren entlang des Furkareuss-Quells sowie der historischen Furkabahn, im Westen passiert man den mächtigen Rhônegletscher. Für’s Auge sind die Dreitausender Furkahorn (3169 m), Galenstock (3583 m) und Dammastock (3630 m) im Norden, sowie die Muttenhörner (3099 m) und das Leckihorn (3065 m) im Süden.
Den Furkapass kann man auf zwei grandiosen Rundreisen sowohl mit dem Sustenpass und Grimselpass als auch mit dem Nufenenpass und St. Gotthardpass kombinieren.
Wer alle fünf Pässe in einer großen Acht verbindet und den Furkapass zweimal nimmt, solle sich bitte bei uns melden.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westrampe von Gletsch11 km674 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Ostrampe von Realp13 km893 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Westrampe von Gletsch  11 km / 674 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westrampe von Gletsch
Gletsch erreichen wir entweder über den Grimselpass – und nur deshalb, weil man sich nicht getraut hat, am Ende des Rhônegletschers eine Gebirgsstraße vom Grimsel zum Furka zu bauen – und haben eine schöne Abfahrt hinter uns, oder von Ulrichen, wo wir vom Nufenenpass hinunterkommen. Von Ulrichen nach Gletsch sind 10 km und 316 Hm zurück zu legen.
Gletsch ist auch (Sommer-)Bahnstation der Schmalspurbahn, die durch den Furkatunnel Realp erreicht. Diese ist nicht zu verwechseln mit dem Basistunnel Furka von Oberwald nach Realp.
Wir verlassen also Gletsch nach Osten und steigen sogleich ein in einige Serpentinen, mit denen wir am Hang hochsteigen. Die Bahngleise lassen wir erst einmal unter uns. Dann begeben wir uns auf eine etwa 2 km lange Gerade, an deren Ende wir die Bahngleise überqueren. Wir steigen recht kontinuierlich, aber nicht übertrieben an. Nachdem wir der Bahn ein wenig in ein Seitental gefolgt sind, finden wir uns in ein paar Serpentinen wieder. Zurück ins Tal haben wir dabei einen immer schöner werdenden Blick auf den Ort Gletsch.
Nach drei Serpentinen erreichen wir eines der steilsten Stücke der Auffahrt. Besonders unangenehm wird es, wenn an dem ungeschützten Felshang der Wind von vorne bläst.
Nach wiederum drei Serpentinen erreichen wir in einer scharfen Rechtskurve das Hotel Belvedere – mit wirklich außerordentlicher Sicht! – und dem Abzweig des Fußwegs links zum Rhônegletscher, der hier nur ein paar Meter entfernt endet.
Für uns geht die Fahrt mit kontinuierlicher Steigung fast serpentinenlos weiter. Wir gewinnen dem Hang folgend an Höhe, jetzt rechterhand mit schönem Blick ins Tal und auf die unter uns im Berg verschwindenden Bahngleise.
Die Steigung wird unmerklich moderater. Jetzt sollte der Schlussspurt einsetzen über die letzten 1000 m. Nach einer kleinen Linkskurve – mit Parkplatz und gutem Talblick – erreichen wir den recht flachen Sattel des Passes. Eine Passhütte erwartet uns hier auf 2436 m Höhe.
Für die Beschreibung danken wir jagger Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: valverde26 Mail an Absender0 h 36 m 32 s08.08.2009
Mittlere Zeit: inferno Mail an Absender0 h 57 m 00 s21.07.2007
Langsamste Zeit: 2 h 09 m 00 s13.08.2011

Ostrampe von Realp  13 km / 893 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostrampe von Realp
Die klassische Auffahrt zum Furkapass ist die östliche aus Realp, so wie sie auch bei der Tour de Suisse oft gefahren wird. Am Ortsende von Realp passiert man die Einstiegsstelle zur historischen Furkabahn und sieht schon die abenteuerlich in die Höhe steigende Straße. Schnell wird einem klar, dass dieser Pass keineswegs einer der einfachen ist, denn der untere Serpentinenteil kann mit zweistelligen Steigungsprozenten aufwarten.
Im Mittelteil, am Restaurant Tiefenbach, wird es wieder etwas flacher, aber es geht trotzdem noch ordentlich zur Sache und die nun folgende ewig lange Gerade kann einen schon ganz schön ermüden. Motiviert wird man durch die zahlreichen Schlachtrufe, die in großen Lettern mit den Namen der Tour de Suisse-Helden auf die Straße gepinselt sind.
Im oberen Serpentinenabschnitt wird es noch einmal wirklich steil, aber man wird auf der Passhöhe auf 2436 m Höhe mit einem tollen Ausblick dafür belohnt. Die Abfahrt hinunter nach Gletsch (1757 m) besteht größtenteils aus recht engen Serpentinen und ist ähnlich steil wie der Anstieg von Osten, die Straße ist aber wesentlich besser ausgebaut und daher auch frischer asphaltiert. Zu erwähnen ist noch, dass man direkt am Rhônegletscher und dem von Touristen überfluteten Hotel Belvedère vorbeirauscht.
Der Furkapass gehört mit zu den schönsten Schweizer Passstraßen, denn er besticht auf dieser Ostanfahrt durch einige gerade Abschnitte, eine Fülle von Serpentinen, eine wunderschöne Landschaft, gute Straßenverhältnisse und einige kernig-steile Passagen. Der Autoverkehr hält sich hier auch in erträglichen Grenzen, allerdings muss man speziell bei der Abfahrt (besonders am Hotel Belvedère) höchste Vorsicht walten lassen, denn hier kreuzen viele unaufmerksame Touristen die Straße, um den (schwindenen) Rhônegletscher zu besichtigen.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: unit02 Mail an Absender0 h 43 m 03 s11.08.2005
Mittlere Zeit: Scheuni2010 Mail an Absender1 h 07 m 21 s02.07.2010
Langsamste Zeit: 2 h 07 m 38 s07.05.2011