Furnerberg (1763 m)

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Furnerberg (1763 m)
Wiesli

Alpen, Rätische Alpen, Prättigau, Graubünden.
steile Kehre.
Die Straße auf den Furnerberg ist unweit der herrlichen Auffahrt zum Fideriser Heuberg und eine der zahlreichen Sackgassen im Prättigau. Der Abzweig ist ca. 3–4 km weiter talauswärts Richtung Schiers.
Die Auffahrt kann man ziemlich genau in zwei Abschnitte teilen. Die erste Hälfte bis Furna ist durchgehend sehr steil ohne jegliches Flachstück (ca. 12 % im Schnitt), danach ist es bis oben ziemlich unregelmäßig und deutlich flacher, aber immer noch über 8 % im Schnitt – für den Autor, rein subjektiv, schwerer als z.B. die berüchtigte Westrampe zum Pragelpass. Die Auffahrt zum Furnerberg ist, wie der Heuberg, vielfältig kombinierbar, daher kann man beide am besten zusammen fahren. Auch die Straße von Küblis über St. Antönien nach Partnun ist in unmittelbarer Nähe, was sich besonders für Fahrten am Saisonende anbietet, wenn die Zeit etwas knapp ist.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Jenaz10 km1050 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne

Ostanfahrt von Jenaz  10 km / 1050 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Jenaz
Von Landquart auf dem Radweg kommend ist die Straße sehr einfach zu finden. Nach der Durchfahrung der kleineren Schlucht hinter Schiers, biegt man noch vor Jenaz in einem kleinen Vorort auf gut 700 m rechts Richtung Furna ab. Hier gilt es erstmal, seine Kräfte einzuteilen, da wir es mit einem recht kräfteraubenden Anstieg zu tun haben.
Wie am benachbarten Heuberg machen die Einsamkeit, das herrliche kleine Bergsträßchen und die zahlreichen Ausblicke auf das Prättigau und die Silvretta das Ganze vielleicht eine Spur leichter, als die nackten Zahlen befürchten lassen. Da ich die Schwierigkeit aber etwas höher als bei erstgenanntem Anstieg ansetzen würde, gibt’s hier mal 5 Härtesterne.
Nach einigen wenigen Metern mit moderater Steigung führt die Straße rechts aus dem Dorf, und es wird sehr schnell steil. Einstellige Steigungsprozente sucht man auf den ersten 5 Kilometern vergebens. Kurze Spitzen bis 17 % und lange Abschnitte zwischen 13 und 14 % machen es dem Pedaleur recht schwer. Glücklicherweise ist der Belag meistens gut und die Straßenführung kehrenreich und niemals langweilig. Die ersten Serpentinen fahren wir meistens im freien Gelände, und die Sonne kann einem hier schwer zusetzten. Nach ungefähr der Hälfte des ersten Abschnitts geht es vermehrt durch lichten Bergwald. Leider sind hier (Stand Oktober 2007) für einige hundert Meter Straßenbauarbeiten im Gange, d.h. ein gutes Stück muss man auf dem Schotter des Straßenunterbaus zurücklegen, was bei diesen Steigungen nicht ganz einfach, aber machbar ist. Danach bleiben wir von solchen Behinderungen aber zum Glück verschont (kann sich natürlich ändern – die Schweizer scheinen in der Gegend gerne Straße zu sanieren). Hat man Furna erreicht, wird es endlich mal flach, und man kann durchatmen. Unsere Straße führt geradeaus durch den Ort, im Zweifelsfall rechts halten – herauszufinden, wo die links abbiegende Strecke hinführt, wäre sicher auch einen Versuch wert.
Hinter Furna bleibt es noch ein Stück etwas flacher. Es wird schmaler, und nachdem man wieder einige Häuser passiert hat, zieht die Steigung für die nächsten 2 bis 3 km wieder deutlich an. Dieser Abschnitt endet nach einer kürzeren Serpentinenpassage. Ab hier schlängelt sich die Straße zwischen begrasten Hügeln auf dem Furnerberg entlang. Viele kleine Chalets sind hier weiträumig verteilt (es gibt sogar eine einsame Liftanlage hier oben). Die Aussichten sind wie immer in der Gegend ein Genuss. Nach zwei weiten Linkskurven folgt noch einmmal für einige hundert Meter ein flaches Stück, bevor die Schlussgerade, einem Holzzaun entlang, noch mal etwas steiler wird. Am höchsten Punkt auf ca. 1763 m gibt es kein Hinweisschild. Wenn man aber noch ein Stück bergab bis ans Ende der Asphaltstraße fährt, kann man sich laut einem Schild freuen, das Wiesli auf 1742 m Höhe bezwungen zu haben. Das lohnt sich, weil man von hier auch eine sehr schöne Aussicht in Richtung Osten zum Calandastock und zu den Glarner Alpen hat.
Die hier weiterführenden Schotterstraßen sehen nicht sehr einladend aus, d.h. die Abfahrt geht auf gleicher Strecke wieder zurück ins Prättigau – hohe Geschwindigkeiten sind wie immer bei solchen Straßen natürlich nicht drin, besonders bei der Baustelle ist Vorsicht geboten, auch durch das eine oder andere Baustellenfahrzeug.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit15.10.2007
Uwe Mail an Absenderohne Zeit05.07.2008
Benni Mail an Absenderohne Zeit05.07.2008