Gaichtpass (1093 m)

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Gaichtpass (1093 m)

Alpen, Tirol.
Blick vom Gaichtpass über Weissenbach / Lech
Der Gaichtpass stellt die Verkehrsverbindung zwischen dem Lechtal in Tirol und dem Tannheimer Tal, bzw. dem Oberallgäu her. Daher hat er zumindest eine hohe regionale Verkehrsbedeutung und ist zu diesem Zweck auch gut ausgebaut. Für den Schwerlastverkehr ist er aber recht uninteressant, so dass sich die Belastung durch Motorverkehr auf Busse, PKW und natürlich Motorräder beschränkt.
Es ist auch nicht ganz einfach, eine wirkliche Passhöhe zu finden, da die Strecke, wenn man vom Lechtal kommt, hinter der sogenannten Passhöhe, die sich an einer hohen Brücke befindet (dort gibt es auch einen Kiosk und einen Aussichtspunkt) nur kurz etwas abfällt. In ihrem weiteren Verlauf führt die Straße dann durch das Tannheimer Tal nur mit sehr geringen Höhenunterschieden zum Oberjochpass, dem somit ein echter Ostanstieg fehlt.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Weissenbach am Lech4,3 km211 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Südostanfahrt von Weissenbach am Lech  4,3 km / 211 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Weissenbach am Lech
In Weissenbach am Lech verlassen wir die Landstraße 198 Richtung Tannheimer Tal (B199). Die breit ausgebaute Straße führt zuerst fast flach aus dem Ort und beginnt dann in einer langgezogenen Rechtskurve zu steigen. Dort erwartete uns im Sommer 2009 eine Baustelle mit losem Schotterbelag bis zur ersten von drei Kehren. Hier im Bereich der Kehren ist die Strecke sogar etwas schön, aber der motorisierte Verkehr lässt keinen echten Genuss zu. Da der Autor vorher schon über das wirklich schöne Hahntennjoch gefahren ist, lernen wir den Gaichtpass nicht echt zu lieben, aber zuhause in Westfalen sagt man: „Wat mutt, dat mutt“ (deutsch: Was muss, das muss.).
Im weiteren Verlauf der Straße fährt man eine Felspassage entlang, die für solch einen kleinen Passanstieg schon fast etwas übertrieben wirkt. Leider sind die Aussichtspunkte an der Strecke inzwischen durch Bäume etwas verdeckt, so dass man fast nur noch von der Brücke an der Passhöhe etwas freie Sicht hat. Der Autor hat den Pass aus seiner Kindheit noch mit freier Sicht in Erinnerung.
Für die Schönheit des Anstiegs können wir nur zwei Sterne vergeben, da er im Vergleich zu anderen Pässen im Land nicht viel zu bieten hat. In einem deutschen Mittelgebirge gelegen, könnte man ihm bestimmt eine bessere Bewertung verleihen.
Drei Härtesterne sind angesichts der Zahlenwerte der Straße schon fast zu viel, aber zusammen mit der nicht geringen Verkehrsbelastung und der sonnigen Lage kann man sie vielleicht noch gerade durchgehen lassen.
Der weitere Verlauf der Straße durch das Tannheimer Tal und nach Oberjoch ist zwar landschaftlich auch schön, aber straßenbaulich total unspektakulär um nicht zu sagen völlig langweilig. Für den Autor war die Route an diesem sehr heißen Tag nur eine Überführungsstrecke zu weiteren Pässen.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Veloass Mail an Absender0 h 09 m 45 s22.05.2011
Mittlere Zeit: svenschneider Mail an Absender0 h 20 m 06 s22.04.2011
Langsamste Zeit: 23 h 59 m 59 s16.06.2011