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Galgen (372 m)

Bliesgau, Saarland.
Der Anstieg zum Galgen ist sicher keiner der landschaftlich schönsten der Region, und mit 372 m Endhöhe auch höchstens Durchschnitt. Trotzdem ist er bei hiesigen Radfahrern auf Grund der Steigungswerte wohlbekannt und sicher auch zum Teil gefürchtet. Nicht umsonst werden oft alternative Routen, wie z.B. von Niederwürzbach nach Seelbach, aus unterschiedlichsten, mit viel Phantasie erdachten Gründen gewählt.
Der Name stammt nach Recherchen des Autors daher, dass in früheren Zeiten zur Abschreckung des unredlichen Gesindels ein Galgen am Hochpunkt errichtet wurde. Heute findet sich hier lediglich ein Turm, der der drahtlosen Kommunikation dient.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Anfahrt aus Oberwürzbach1,4 km118 HmSchön: 1 SterneHart: 3 Sterne

Anfahrt aus Oberwürzbach  1,4 km / 118 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Anfahrt aus Oberwürzbach
In Oberwürzbach starten wir in der Ortsmitte, wo die L236 auf die L245 Richtung Heckendalheim abzweigt. Ein kleiner gepflasterter Platz mit einem schön gestalteten Brunnen markiert hier den Beginn der Steigung, die sich auf den ersten 200 m noch moderat zeigt. Nach einer Rechtskurve wird es dann langsam interessant, bevor wir in der nun folgenden Linkskurve bei geschätzten 15 % einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf bekommen.
Eine enge Rechtskurve bildet eine Serpentine, die uns einen motivierenden Blick zurück auf den Ort erlaubt, und uns staunen lässt, wie viel Höhe wir in der kurzen Zeit gewonnen haben. Wir sollten aber keineswegs in Euphorie verfallen, sondern uns weiterhin die Kräfte gut einteilen, denn wir haben noch nicht mal die Hälfte der Wegstrecke bewältigt.
Im Folgenden fahren wir nun durch den Wald am Hang entlang bei recht gleichmäßigen Steigungsprozenten. Nach einer Links- und Rechtskurve wird es kurz etwas flacher, doch sei hier geraten, nochmal Luft zu holen, bevor uns eine letzte steile Rampe aus dem Wald heraus bringt.
Bei einem kleinen Parkplatz auf der rechten Seite könnten wir nun auf einen Wirtschaftsweg nach Heckendalheim einbiegen, doch bleiben wir auf der Straße und nehmen die letzten 300 Meter bei knapp unter 10 % in Angriff, die sich nach den bisherigen Strapazen weitaus steiler anfühlen. Nach einer leichten Rechtskurve taucht nun endlich besagter Fernmeldeturm auf, und wir haben den Hochpunkt erreicht.

Nun haben wir die Möglichkeit, geradeaus flach nach Heckendalheim oder rechts ab auf einem weiteren Wirtschaftweg ebenfalls nach Heckendalheim zu fahren. Der Autor empfiehlt als Belohnung für die Bezwingung des Galgens den linkseitigen Wirtschaftsweg, der die historische Römerstraße darstellt und mit idyllischen Ausblicken über den Bliesgau als Höhenstraße über Seelbach bis Biesingen führt.
Ungeübten oder nicht ortskundigen Fahrern sei empfohlen, die Steigung sehr moderat anzugehen, und auf keinen Fall in die ersten Rampen zu Drücken wie ein Berserker. Spart Euch reichliche Reserven auf, dann wird das Ende umso leichter.
Bei der Abfahrt nach Oberwürzbach ist aufgrund der Steilheit und einiger Löcher Vorsicht geboten. Insbesondere bei der engen Serpentine kommt man auf steiler Straße an und sollte rechtzeitig bremsen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

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