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Garnberg (402 m) Am Seeleswald

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Los geht’s am rechten Kocherufer in Morsbach, das auch Ausgangspunkt der Künsbacher Steige ist. Wir folgen der in nordwestliche Richtung führenden Weinbergstraße hangaufwärts. Bereits auf den ersten 500 m innerhalb des Ortes wird uns nichts geschenkt. 8 bis 10 % Steigung fordern schon jetzt ein gute Kondition. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Wir lassen Morsbach hinter uns und klettern fortan vornehmlich zwischen Wiesen und Weiden aufwärts. Da wir uns hier in einem Südhang befinden und Schatten Mangelware ist, kann die kurze Plackerei bei zweistelligen Steigungswerten an heißen Sommertagen zu einer sehr schweißtreibenden Angelegenheit werden. Zwei enge Kehren bringen etwas Abwechslung. Die Steigung erreicht Maximal von rund 12, vielleicht auch 13 %. Nehmen die Bäume zu, befinden wir uns auf der Schlussgeraden dieses Abschnitts und treffen nach 1,4 absolvierten Kilometern auf die L1033, die Künzelsau über Mäusdorf mit Langenburg verbindet.
Der Landesstraße folgen wir nun nach links in die Bergab-Richtung. Nach 300 m auf der bestens asphaltierten Straße biegen wir aber schon wieder rechts ab. Ein paar Höhenmeter haben wir verloren, die wir uns wieder erkämpfen müssen. Die ebenfalls babypopoglatte Kreisstraße führt mit Steigungen zwischen 5 und 7 % am Garnberger Steinbruch vorbei nach Garnberg. Zuvor lockt linker Hand ein sehr schöner Rastplatz, von dem die Aussicht ins Kochertal aber nicht so berauschend ist wie kurz zuvor durch die Bäume hindurch. In Garnberg passieren wir das kleine Schlösschen, was man aus dem Tal blickend majestätisch in exponierter Lage thronend sieht. In der Ortsmitte folgen wir links der Straße zur Garnberger Platte – dem Problembezirk Künzelsaus? Kurz aus dem Sattel, Ortsrand erreicht und schon stehen wir ganz oben auf 400 m Höhe.

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Von kletterkünstler – Dort, wo ein Weg aus den Weinbergen von Ingelfingen kommend die B19 und zuvor den netten Radweg quert, starten wir. In südlicher Richtung steuern wir auf Nagelsberg zu. Die Steigung liegt zwischen 6 und 7 %. Bäume umgeben uns zumeist. Kurz vor Nagelsberg folgen wir dann nicht mehr der nun abflachenden Straße, sondern nehmen den leicht links abzweigenden Brunnenweg: Ein schmales, holpriges und steileres Sträßlein, das eine Abkürzung darstellt und nicht die Nagelsberger Burg im spektakulär auf einem Felsen thronenden historischen Ortskern tangiert.
In Nagelsberg heißt es nun Ausholen, denn wir biegen äußerst scharf links ab. Die Straße wird etwas breiter und führt uns auf gutem Asphalt nun in nordöstliche Richtung. Es beginnt nun das fast einen Kilometer lange Kernstück des Anstiegs. Das Maximum liegt bei rund 14 bis 15 %. Wir beginnen aber zunächst mit 9 bis 10 % und lassen den Ort nach wenigen hundert Metern hinter uns. Uns umgeben nun Wiesen mit ein paar Bäumen und ein Wäldchen zur Rechten. Die Aussicht über das Deubachtal, in dem Belsenberg, Ausgangspunkt der Steigen nach Siegelhof und Rodachshof, liegt, bis hinüber zum Hohenberg wird immer besser.
Wo sich der Wald auch auf der rechten Seite lichtet, zweigt scharf rechts die unten beschriebene Variante über die Bauernsiedlung Am Seelesweiler ab. Wir hingegen nähern uns nun schnellen oder angesichts der Steigung doch eher langsamen Trittes der steilsten Rampe, die in der Spitze kurzzeitig rund 15 % aufweist. Schatten gibts hier übrigens nicht. Die Aussicht im Rücken verabschiedet sich langsam, der Wald rückt näher und eine Rechtskurve beendet schließlich das Steilstück. Die Landschaft öffnet sich, wir sind auf dem landwirtschaftlich genutzten Plateau rund um Garnberg angekommen. Felder soweit das Auge reicht, dominieren diesen Höhenzug zwischen dem Kocher- und dem Deubachtal. Lediglich die zu den Tälern abfallenden Hänge sind bewaldet.
Da verwundert es nicht, dass es hier auch eine Menge asphaltierter Feldwege gibt. Statt aber auf nur noch marginal ansteigender Straße geradeaus zu fahren, biegen wir bei der zweiten Möglichkeit rechts ab. Hinter einer Linkskurve geht es rechts zum Weiler Am Seeleswald. Wir aber überqueren unseren höchsten Punkt ein paar Meter weiter an einem Schrebergarten mit Sitzgelegenheit vor der Hütte. Eine ideale Möglichkeit, die Aussicht noch ein wenig zu genießen, ehe es durch das Feldwegenirvana weiter nach Garnberg geht.

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Von kletterkünstler – Bis zum Abzweig hinter Nagelsberg stimmt diese Variante der Auffahrt mit der obigen überein. Unmittelbar vor dem giftigen Steilstück aber biegen wir in ein einspuriges Waldsträßchen ein, das eher den Charakter eines Wirtschafts- oder Forstweges aufweist. Wir bewegen uns fortan die meiste Zeit im Wald und queren dabei auf nicht sonderlich steilem Wege den zum Kocher abfallenden Südhang, an dem sich weiter unten auch der Künzelsauer Stadtteil Nagelsberg erstreckt. Ab und an erhaschen wir zwischen den Bäumen einen Blick ins Kochertal. Ansonsten ist das Ganze eher unspektakulär. Steil geht es auch nur auf den ersten 500 m zu, dann kann man es rollen lassen.
Irgendwann verlassen wir dann auch wieder den Wald, lassen Am Seeleswald links liegen, drücken eine letzte kurze Rampe weg und stehen am Ortsrand von Garnberg am höchsten Punkt. Wie es nun weitergeht, kann jeder selbst entscheiden. Die Wahlmöglichkeiten sind mannigfaltig.

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Von kletterkünstler – Wir starten auf der L1033 im Osten Künzelsaus und biegen in die Weinsteige ein, der wir knapp 300 m bergauf folgen. Nun haben wir die Wahl zwischen links und rechts. Ob man nun anschließend die Eichendorffstraße oder die Schlesierstraße nimmt, macht keinen Unterschied. Beide treffen dort aufeinander, wo wir der Garnberger Steige in Richtung Wald weiter bergauf folgen.
Diese hat es dann in sich! Mit Verlassen des Ortes stellt sich eine furchteinflößende Wand vor uns auf! Entlang der Gärten einiger Häuser zur Rechten versuchen wir vor allem bei feuchten und entsprechend rutschigen Bedingungen die Balance auf dem glatten Asphalt zu wahren. Bei sicherlich rund 23 bis vielleicht sogar 25 % kein leichtes Unterfangen! Nicht minder schwierig gestaltet sich bei solchen Bedingungen vor allem im Herbst die Abfahrt, wie der Autor dieser Zeilen am eigenen Leib erfahren musste. Trotz Schrittgeschwindigkeit und einem Fuß aus dem Pedal rutschte mir das Hinterrad auf feuchtem Laub und Kanaldeckel weg und ich kam ins Straucheln, um schließlich auf dem Mäuerchen am Wegesrand zu landen. Passiert ist glücklicherweise nichts. Generell eignen sich die anderen Varianten besser zur Abfahrt.
Haben wir die erste fürchterliche Rampe hinter uns gebracht und sind in den Wald eingetaucht, haben wir nicht wirklich Zeit durchzuschnaufen, aber etwas weniger steil wird es. Natürlich aber kommt hier noch das dicke Ende. Gegen erneut annähernd 20 % kämpfen wir uns Zickzack fahrend, oder besser gesagt schleichend, den Hang hinauf zum Waldrand, an dem mit Erreichen Garnbergs das Leiden ein Ende hat. Linker Hand fängt ein Mäuerchen den erschöpften Radler auf, ehe er seinen weiteren Weg entweder zum höchsten Punkt, in Richtung Amrichshausen oder hinab nach Morsbach oder Künzelsau fortsetzt.


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Von kletterkünstler – Wir starten an der Einmündung der L1033 in die B19 an der Kocherbrücke gleich neben dem historischen Zentrum Künzelsaus. Aus östlicher Richtung kommend biegen wir unmittelbar vor der Ampel rechts ab und folgen dem Zollstockweg nach links. Die Straße führt nun mit maximal 10 bis vielleicht 11 % durch ein Wohngebiet hindurch. Die ersten beiden links abzweigenden Straßen würden uns zu den Nagelsberger Auffahrten führen. Wir aber folgen immer dem Zollstockweg. Dazu muss man nach rund 700 Metern rechts abbiegen. Dies ist die insgesamt vierte Möglichkeit, dies in die angegebene Richtung zu tun.
Wir folgen also der vierten Straße nach rechts, die kurz darauf am letzten Haus in einen Forstweg übergeht, der sich Buchsweg nennt. Dieser präsentiert sich etwas holprig, ist aber auch nicht steil. Zu Beginn noch ein kurzes Rämpchen, dann können wir es locker rollen lassen und immer mal wieder die Aussicht auf Künzelsau, sowie den Wart- und Galgenberg genießen, die sich rechter Hand zwischen Bäumen und Gestrüpp immer mal bietet.
Nach 1,8 Kilometern haben wir dann Garnberg erreicht, wo kurz darauf die teuflische Garnberger Steige einmündet und wir uns an der Hauptstraße scharf links halten und durch das Garnberger Marzahn zum höchsten Punkt pedalieren.


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