Geiersberg (585 m)
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Geiersberg (585 m)
Spessart, Bayern.Der Geiersberg oder Breitsol, wie er auch genannt wird, ist mit 586 m der höchste Berg des Spessarts. Von diesem Superlativ sollte man sich aber nicht allzu viel versprechen. In der näheren Umgebung befinden sich zahlreiche weitere Berge, die kaum niedriger sind, und unter denen der Geiersberg aus der Ferne eigentlich nur durch den Sendemast auf seinem Gipfel heraussticht. Zudem ist er nicht besonders steil, sondern hat eine eher breit gerundete Kuppe. Wie die meisten Berge des Spessarts ist auch der Geiersberg bis zum Gipfel dicht bewaldet, so dass er leider keine Aussicht bieten kann. Es gibt somit sicher reizvollere Berge im Spessart, aber weil er nun einmal der höchste ist, darf der Geiersberg in einer Mittelgebirgs-Pässesammlung nicht fehlen.
Nur ca. 100–200 m am Gipfel vorbei führt die wegen der nahe gelegenen Autobahnauffahrt Rohrbrunn leider viel befahrene St2312. Unmittelbar auf der Grenze der Landkreise Main-Spessart und Aschaffenburg erreicht sie eine Höhe von ca. 570 m. Wer auf die restlichen Höhenmeter nicht verzichten will, biegt in eine kurze Stichstraße ein, die über sehr schlechten Belag zum Sendemast und zu einigen verlassenen Gebäuden führt.
Von Osten kommend, mit Startpunkt in Marktheidenfeld, bietet der Geiersberg mit 420 Höhenmetern einen der höchsten Anstiege des Spessarts, die Strecke besticht aber nicht gerade durch Schönheit. Wesentlich reizvoller ist der Weg aus dem Hafenlohrtal über Rohrbrunn, bei der man nur das letzte Stück auf dem Autobahnzubringer St2312 zurückzulegen hat.
Für die Beschreibung danken wir TL 

Liste der Auffahrten
| Ostanfahrt von Marktheidenfeld | 14,8 km | 420 Hm | ![]() | ![]() |
Ostanfahrt von Marktheidenfeld 14,8 km / 420 Hm

Ausgangspunkt für die Ostanfahrt zum Geiersberg ist die Mainbrücke in Marktheidenfeld auf einer Höhe von ca. 150 m. Am westlichen Ende der Brücke wählt man den Weg nach rechts Richtung Glasofen. Die St2312 ist als Umgehungsstraße ausgebaut und passiert Glasofen und die folgenden Ortschaften jeweils am Ortsrand. Dies bringt es leider mit sich, dass die Autos nicht nur zahlreich, sondern zumeist auch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, worunter der Fahrspaß des Radlers merklich leidet. Glasofen wird nach 2 km passiert, es folgen Kredenbach, Esselbach, Steinmark, Oberndorf und schließlich Bischbrunn. Bis Glasofen liegt die mittlere Steigung bei ca. 6–7 %, danach wird die Strecke deutlich flacher, bei Kredenbach sogar mit leichtem Gefälle. Die nächsten Kilometer fährt man durch offene Landschaft, stellenweise ist der Geiersberg, erkennbar am Sendemast, bereits zu sehen. Ab der Ausfahrt Esselbach/Steinmark beginnt ein langer, gleichmäßiger, mit durchschnittlich nur ca. 4 % zwar nicht steiler, aber wegen der geraden Straßenführung und des starken Verkehrs doch zermürbender Anstieg. Nach insgesamt 9,8 km fährt man auf einer Höhe von ca. 450 m in den Wald ein, die Straße knickt leicht nach links ab, nur um dann wieder in einen kerzengeraden Verlauf einzumünden, der erst kurz vor dem Geiersberg durch eine sanfte Linkskurve unterbrochen wird. In diesem oberen Bereich verläuft die Straße auch geradewegs über einige Kuppen, was ein paar kurze Gefällestücke mit sich bringt.
Gemessen an ihrem Profil ist die Ostanfahrt von Marktheidenfeld nicht sehr schwer, abgesehen vielleicht von der relativ langen Strecke, die man zurückzulegen hat. Die Schwierigkeit liegt eher in der zermürbenden Fahrt auf der geraden, viel befahrenen Umgehungsstraße, so dass sich die Anfahrt den dritten Stern für psychische Härte verdient. Die durchfahrene Landschaft wäre an sich durchaus reizvoll, man kann sie auf der Umgehungsstraße aber nicht so recht genießen. Alles in allem ist die Strecke wohl nur dem zu empfehlen, der im Spessart partout größtmöglichen Höhenunterschied sucht, allen anderen sei die wesentlich attraktivere Anfahrt aus dem Hafenlohrtal ans Herz gelegt.
Für die Beschreibung danken wir TL 






