Gnadenweiler (839 m)

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Gnadenweiler (839 m)
Hüttenberg, Scheithäulefels

Schwäbische Alb, Großer Heuberg, Baden-Württemberg.
CIMG7812.
Der Gnadenweiler liegt auf dem Großen Heuberg östlich von Bärenthal auf der kargen Hochebene. Lediglich 10 Häuser mit ein paar Bewohnern bilden den kleinen Weiler, welcher aber eine durchaus interessante Geschichte hat.
Gegründet wurde er 1832, als der damalige Hohenzollernfürst von Sigmaringen die „Gnade” hatte, sechs Bärenthaler Bürgern unentgeltlich Land zu übergeben, mit dem Auftrag, einen Weiler zu gründen.
Auch die zeitgenössischen Künste haben Einzug hier gehalten: im kleineren durch einen hier ansässigen Möbeldesigner, im größeren durch die kürzlich erfolgte Errichtung einer modernen Wallfahrtskapelle, welche am Ortseingang auf der Hüttenbergsteige kommend (nicht nur) den Radfahrer begrüßt. Der Weiler ist sogar so bedeutend, dass ein zweiter Weg auf der Scheithäulesteige nach oben führt. An der Kapelle vorbei wiederum führt einer der zahlreichen Jakobswege, hier jener von Tübingen nach Konstanz an der Via Beuronensis.

Erschöpfte Teilnehmer der 1. quaeldich.de Deutschland-Rundfahrt 2009 können nach 125 km auf der vierten Etappe von Ulm nach Radolfzell an der Kapelle vielleicht Stärkung für die schwachen Schenkel erbitten, bevor es dann die schöne Hüttenbergsteige hinunter nach Bärenthal geht für den nächsten (lockeren) Anstieg.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Westauffahrt von Bärenthal, Hüttenbergsteig  2,6 km / 177 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Bärenthal, Hüttenbergsteig
Diesen Anstieg nimmt man am besten nach erfolgreicher Highspeed-Abfahrt auf der Bärensteige von Kolbingen hinunter ins Tal der Bära in Angriff. Bärenthal liegt nur ein kleines Stück weiter nördlich, und der Anstieg beginnt im Prinzip direkt an der Kreuzung von der L440 in den Ort hinein.
Wir folgen der Kirchstraße immer geradeaus durch den Ort hindurch bei lediglich 5 %. Nach gut 300 Metern wird es dann deutlich steiler, und die 600 Meter – bis zum Ende des Taleinschnitts zwischen Hüttenberg und Scheidhäulefels am Fuss zahlreicher Kalkfelsen wie dem Felsentor – haben dann fast 10 % im Schnitt, maximal kurz 11–12 %.
Diese Hauptroute auf der Hüttenbergsteige hält sich hier nach links, während scharf rechts der Weg auf der Scheithäulesteige abzweigt. Hauptroute ist aber etwas übertrieben, die Straße ist schmal und abseitig, aber in ausgezeichnetem Zustand.
Ab dieser ersten Kehre geht der Weg dann bei fast permanent 7–8 % im Wald weiter sehr schön nach oben. Noch zwei weitere Serpentinen folgen auf den nächsten 1,3 Kilometern bis zum erreichen des Waldrandes und dem Ende des Anstiegs. Ab hier sind es dann noch 500 fast ebene Meter bis zum Ortseingang, von uns die Wallfahrtskapelle begrüßt.
Die nächsten Orte sind dann Irndorf oder Schwenningen, und wie immer gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Weiterfahrt.
Auch als Abfahrt werden die quaeldich.de-Deutschlandrundfahrer ihre Freude an der Steige haben, die wenigen Pflasterflächen im Ort sind im Gegensatz zu den Kehren kein Grund zum scharfen Abbremsen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.oscargrouch Mail an Absender0 h 10 m 00 s01.05.2009

Westauffahrt von Bärenthal, Scheithäulesteige  3,7 km / 200 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Bärenthal, Scheithäulesteige
Zwar mit etwas weniger Kehren, dafür noch schmaler führt dieses versteckte Sträßchen mit etwas Umweg hinauf zum Gnadenweiler.
Die ersten und steilsten 900 m und 75 Hm sind mit der Hüttenbergsteige identisch, bevor kurz vor der ersten Kehre die Scheithäulesteige scharf rechts abbiegt. Ab hier ist es nur noch ein schmaler Weg, der weiterführt. Dies tut er ähnlich der anderen Variante meist um die 7–8 % ziemlich gleichmäßig durch eine weiter Kehre immer im Wald. Nach weiteren 1,5 Kilometern und 110 Höhenmetern erreicht man dann die Albhochfläche und verlässt den Wald.
Das restliche Stück bis Gnadenweiler ist dann fast eben. An der Gabelung muss man scharf links abbiegen und erreicht die andere Straße im Ort nach weiteren ca. 1,3 km. Fährt man stattdessen rechts, so gelangt man über die Wirtschaftswege nach Irndorf.
Welche der beiden Auffahrten schöner ist, kann man schwer beurteilen, da schenken sie sich recht wenig. Als Abfahrt ist aber unbedingt die Hüttenbergsteige zu bevorzugen, da sie etwas breiter und mit sehr gutem Belag ausgestattet ist – im Gegensatz zu den hier zahlreich herumliegenden Blätter und Tannennadeln.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Jochen40 Mail an Absender0 h 13 m 49 s31.07.2011
LawLance Mail an Absenderohne Zeit08.08.2011