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Göscheneralpsee (1792 m) Berggasthaus Dammagletscher

Der Göscheneralpsee - unglaublich wenig Wasser im 2011

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Von kletterkünstler – Der Abzweig in das Göschener Tal hinauf zum Göscheneralpsee befindet sich inmitten des 460-Seelen-Dörfchens Göschenen (1111 m), wo sich das Nordportal des Gotthardtunnels befindet. Man folgt dem Wegweiser Richtung Göscheneralp in die Göscheneralpstraße, die zunächst einige Meter hinab führt, vorbei an der alten Kirche und dem Dorfplatz aus dem Ort hinaus und in das Göschenertal hinein. Nördlich des Flusslaufes der Göschener Reuss passiert man nach 1,5 welligen Kilometern den Weiler Abfrutt (1168 m).
Es geht weiter durch das landschaftlich sehr schöne Tal, das ein wenig an den Beginn des Urnerbodens im Aufstieg zum Klausenpass erinnert. Auf etwa 1320 m überquert man an dem kleinen Weiler Wiggen die Voralpreuss, die dort mit der Alper Reuss zur Göschener Reuss zusammenfließt, und nun beginnt der eigentliche Anstieg.
Das Tal verengt sich merklich. Über eine Kehrengruppe mit bis zu 12 % Steigung überwindet man den Talschluss und erreicht nach etwa 7 km auf einer Höhe von 1583 m den Weiler Gwüest Göscheneralp, wo man sich im Gasthaus Göscheneralp stärken kann. Kurz zuvor passiert man den Gebirgszeltplatz Mattli mit seinen markanten Tipis.
Über eine weitere Kehrengruppe erreicht man nach 9,8 km auf einer Höhe von 1783 m das Berggasthaus Dammagletscher, von welchem es noch wenige Meter hinauf geht bis auf eine Höhe von etwa 1800 m auf Höhe des Staudamms. Am Ende der Asphaltstrecke findet man eine Informationstafel über den Göscheneralpsee, dessen Staudamm man über ein kurzes unasphaltiertes Stück erreicht. Dort sollte man den Blick über den grünen Stausee, den Dammagletscher und die umliegende Bergwelt ausgiebig genießen, bevor man sich in die zugegebenermaßen ereignisarme Abfahrt stürzt.

Insgesamt empfand der Autor den Anstieg als recht unrhythmisch und wenig abwechslungsreich. Dazu passt auch der nicht schlechte, aber zum Teil recht wellige Straßenbelag. Dafür ist die Strecke allerdings auch nicht sehr stark frequentiert. Als landschaftlich reizvoll empfand der Autor insbesondere den Taleingang, also den unteren Abschnitt der Göscheneralpstraße. Im oberen Bereich erinnert die Landschaft mit ihren Hochmooren und Weihern ein wenig an die Flattnitzer Hochebene in Österreich.
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