Göscheneralpsee (1792 m)

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Göscheneralpsee (1792 m)
Berggasthaus Dammagletscher

Alpen, Zentralschweiz, Urner Alpen, Uri.
Der Göscheneralpsee - unglaublich wenig Wasser im 2011
Der Göscheneralpsee ist ein Stausee im Kanton Uri, welcher westlich der Gemeinde Göschenen auf etwa 1792 m Höhe gelegen ist. Der See wird umrahmt vom Sustenhorn (3503 m) im Norden, dem Dammastock (3630 m) mit dem 2,5 km langen und 5 km² großen Dammagletscher im Westen sowie dem Galenstock (3583 m) im Südwesten.
Zu erreichen ist der Stausee vom östlich gelegenen Göschenen aus durch das Göschenertal, welches zwischen dem Sustenpass und dem Furkapass liegt. Der Staudamm Göscheneralp wurde im Jahre 1960 fertiggestellt und ist der höchste Steinschuttdamm der Schweiz. Die frühere Siedlung Göscheneralp wurde überflutet. Ihre Bewohner siedelten in den zur Gemeinde Göschenen gehörenden Weiler Gwüest (1582 m) um.
Ein besonders eindrucksvolles Bild vom Dammagletscher erhält man, wenn man bei klarer Sicht an Göschenen vorbei weiter Richtung Andermatt im Süden fährt und dabei einen Blick nach rechts und somit Westen wirft.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Stichstraße von Göschenen9,8 km680 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Stichstraße von Göschenen  9,8 km / 680 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Der Abzweig in das Göschener Tal hinauf zum Göscheneralpsee befindet sich inmitten des 460-Seelen-Dörfchens Göschenen (1111 m), wo sich das Nordportal des Gotthardtunnels befindet. Man folgt dem Wegweiser Richtung Göscheneralp in die Göscheneralpstraße, die zunächst einige Meter hinab führt, vorbei an der alten Kirche und dem Dorfplatz aus dem Ort hinaus und in das Göschenertal hinein. Nördlich des Flusslaufes der Göschener Reuss passiert man nach 1,5 welligen Kilometern den Weiler Abfrutt (1168 m).
Es geht weiter durch das landschaftlich sehr schöne Tal, das ein wenig an den Beginn des Urnerbodens im Aufstieg zum Klausenpass erinnert. Auf etwa 1320 m überquert man an dem kleinen Weiler Wiggen die Voralpreuss, die dort mit der Alper Reuss zur Göschener Reuss zusammenfließt, und nun beginnt der eigentliche Anstieg.
Das Tal verengt sich merklich. Über eine Kehrengruppe mit bis zu 12 % Steigung überwindet man den Talschluss und erreicht nach etwa 7 km auf einer Höhe von 1583 m den Weiler Gwüest Göscheneralp, wo man sich im Gasthaus Göscheneralp stärken kann. Kurz zuvor passiert man den Gebirgszeltplatz Mattli mit seinen markanten Tipis.
Über eine weitere Kehrengruppe erreicht man nach 9,8 km auf einer Höhe von 1783 m das Berggasthaus Dammagletscher, von welchem es noch wenige Meter hinauf geht bis auf eine Höhe von etwa 1800 m auf Höhe des Staudamms. Am Ende der Asphaltstrecke findet man eine Informationstafel über den Göscheneralpsee, dessen Staudamm man über ein kurzes unasphaltiertes Stück erreicht. Dort sollte man den Blick über den grünen Stausee, den Dammagletscher und die umliegende Bergwelt ausgiebig genießen, bevor man sich in die zugegebenermaßen ereignisarme Abfahrt stürzt.

Insgesamt empfand der Autor den Anstieg als recht unrhythmisch und wenig abwechslungsreich. Dazu passt auch der nicht schlechte, aber zum Teil recht wellige Straßenbelag. Dafür ist die Strecke allerdings auch nicht sehr stark frequentiert. Als landschaftlich reizvoll empfand der Autor insbesondere den Taleingang, also den unteren Abschnitt der Göscheneralpstraße. Im oberen Bereich erinnert die Landschaft mit ihren Hochmooren und Weihern ein wenig an die Flattnitzer Hochebene in Österreich.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Bussi Mail an Absender0 h 48 m 04 s01.09.1995
2.Fabiano Mail an Absender0 h 53 m 29 s16.08.2011
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit10.08.2007
qdds Mail an Absenderohne Zeit21.06.2007
Big Ducky Mail an Absenderohne Zeit17.08.2009
alpentoni Mail an Absenderohne Zeit09.09.1996
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit05.05.2011
nino_schurter_fan Mail an Absenderohne Zeit26.08.2008
kailash Mail an Absenderohne Zeit13.07.2009