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Grödnerjoch (2121 m) Passo di Gardena, Jëuf de Frea

Grödnerjoch im Winter

Auffahrten

Von Chris99 – Der westliche Anstieg zum Grödner Joch beginnt genau genommen bereits im Eisacktal an der Brennerroute, entweder über die 242d in Klausen oder über die 242 ab Ponte Gardena/Waidbruck. Man muss wissen, dass man von ca. 500 m das gesamte Grödner Tal aufwärts treten muss, um zum Grödner Joch oder Sellajoch zu gelangen.
Hier verwenden wir den Urlaubsort St. Christina in Gröden als westlichen Ausgangspunkt des Anstieges. Relativ leicht ansteigend geht es am Skistadion Grödens vorbei nach Wolkenstein, an dessen Ortsausgang der richtige Ernst beginnt. In dichtem Nadelwald schraubt sich die Trasse mit Hilfe einiger Serpentinen in die Höhe, bis man nach wenigen Kilometern Plan de Gralba erreicht, Ausgangspunkt etlicher Skilifte, die im Sommer das allgemeine Landschaftsbild etwas abwerten. Nach einer kleinen Kehrengruppe passiert man das Hotel Miramonti (1900 m), wo sich die Strasse aufteilt: in südlicher Richtung zum Sellajoch und in östlicher Richtung zum Grödner Joch.
Auf dem weiteren Weg zum Passübergang folgen noch ein paar Kehren, ehe sich ein langes Flachstück (Vorsicht also bei der Auswertung der durchschnittlichen Steigung!!!) entlang des Sellastocks anschließt. Kurz vor der Passhöhe wartet dann noch eine letzte Serpentinenphalanx auf den Radler, bevor man es endgültig geschafft hat. Die Ostseite beginnt gleich ohne Vorgeplänkel kurz hinter Corvara, wo bereits die ersten tornanti auf einen warten. Man durchfährt den Ort Kolfuschg und hat zunächst eine längere ansteigende Gerade vor sich liegen, ehe Serpentine auf Serpentine folgt. Die Kehren sind teilsweise sehr eng, der Strassenbelag jedoch ausgezeichnet, was vor allem die Abfahrer erfreuen dürfte.

408 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:22:00 | 03.08.2015
letreo
Mittlere Zeit
00:57:00 | 12.07.2009
MRossi
Dolce Vita
01:24:00 | 23.07.2010
Alois Franz Trenker
Von Röbert – Ausgangspunkt dieser relativ entspannt zu kurbelnden Auffahrt ist Corvara (1555 m) am Ende des Gadertales, in dieser dreisprachigen Region heißt die Region in der ladinischen Muttersprache „Badia“. Corvara im „alta Badia “ist der Ort mit den meisten Übernachtungen in ganz Südtirol inmitten gigantischer Felsbastionen.
Vom Zentrum Corvaras geht es erst einmal ein paar hundert Meter bergab Richtung Bruneck (ideal für einen Bremsentest) bevor es links abgeht Richtung Grödner Joch. Am Ortsende von Corvara beginnt die eigentliche Steigung, ohne große Kurven geht es hinauf zum Nachbarort Kolfuschg, das wie Corvara hauptsächlich aus Hotels, Pensionen und Restaurants besteht. Nach Kolfuschg beginnt dann der eigentliche Pass; die ersten „Tornanti“ bezwungen wendet sich die Straße dem Sellablock zu, an dessen Fuß man sich stetig hocharbeitet. Die Kehren vermehren sich zusehends, je schmaler der Bergrücken zum Grödner Joch hin wird.
Nach einem kleinen „Klettergarten“ mit mehreren engeren „Tornanti“ wird das kleine Touristenempfangsdörfchen am Grödner Joch sichtbar, das man nach ein paar weiteren Kehren und einer abschließenden geraden Rampe erreicht. Da heißt es dann Schweiß von der Brille putzen und Aussicht genießen!
Fazit: sehr guter Belag, durchgehend etwa gleichbleibende nicht allzu große Steigung.

377 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:26:10 | 04.06.2016
bestamateur
Mittlere Zeit
00:44:50 | 19.06.2016
Königsblau
Dolce Vita
01:20:00 | 02.07.2010
Alessa
Eigenwerbung von quaeldich.de

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