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Großer Beerberg (942 m)

Durch Gehlberg geht es weiter steil bergauf.

Auffahrten

Von Reinhard – Die Ortschaft Gehlberger Grund liegt im Tal der Wilden Gera, durch das auch die Eisenbahnstrecke zwischen Gräfenroda und Zella-Mehlis verläuft, die hier mit dem Bahnhof Gehlberg einen letzten Zwischenstopp auf der Nordseite des Thüringer Waldes besitzt, bevor sie diesen im Brandleitetunnel unterquert. Auto- sowie Rennradfahrer erreichen diesen Startpunkt üblicherweise aus dem Ort Gräfenroda, durch den die B88 führt. Von der Ortsmitte bis zum Gehlberger Grund führt die meist leicht ansteigende Straße auf einer etwa Länge von rund 8,5 km durch das idyllische, immer enger werdende Tal der Wilden Gera entlang. Auf etwa halber Strecke fährt man unter Deutschlands größter Autobahnbogenbrücke, der spektakulären, 110 m hohen, 552 m langen "Talbrücke Wilde Gera" der A71 hindurch.
Etwa einen Kilometer später zweigt rechts die Auffahrt nach Oberhof durch das Kehltal ab, zur Schmücke folgt man jedoch weiter der Straße im Gehlberger Grund, die von der Stützmauer der oberhalb am Hang verlaufenden Bahnstrecke begleitet wird, bis schließlich die kleine Siedlung um den Bahnhof Gehlberg am Ende des Tals erreicht ist und die Hauptstraße nach den ersten Häusern links abknickt und weiter in Richtung Gehlberg (1 km) und Schmücke (6 km) führt.

Unmittelbar nach dieser Kurve führt eine kleine Brücke über die Wilde Gera, dahinter ist unser Startpunkt auf ca. 566 m, noch vor der Eisenbahnunterführung. Ein 12%-Steigungs-Schild macht uns unmissverständlich darauf aufmerksam, dass mit der Linkskurve hinter dem Tunnel ein erster heftiger Anstieg auf uns wartet. Durch den Wald hindurch gewinnen wir schnell an Höhe, passieren das 600 m-Schild und fahren nach 0,8 km und einer bisherigen Durchschnittssteigung von ca. 9% in den Ort Gehlberg ein, der uns auf der weiterhin steilen Straße schnell weiter nach oben und bereits am 700 m-Schild vorbeiführt. Bis vor wenigen Jahren war dieses Stück teilweise noch gepflastert, inzwischen weist die Straße jedoch einen guten Asphaltbelag auf.
Die Steigung geht im Ort etwas zurück, letztendlich sogar für ein paar Meter auf 0, nur um gegen Ortsende wieder mit einem richtig steilen Abschnitt in einer Rechtskurve kurzzeitig auf ca. 12% anziehen zu können. Dahinter fahren wir auf direktem Wege auf den Wald zu, rechterhand befindet sich ein großzügiger Parkplatz.
Bei Kilometer 2,6 erreichen wir auf einer Höhe von 760 m die letzten verstreuten Häuser von Gehlberg sowie das Ortsausgangsschild und biegen in einer Linkskurve in den Wald ein. Die Steigung bewegt sich hier zunächst noch bei 6-9%, weshalb auch das 800 m-Schild nicht lange auf sich warten lässt, geht dann aber auf angenehme 3-5% zurück, so dass wir ein paar Gänge hochschalten und einige tiefe Atemzüge von der frischen Waldluft genießen können. In einigen langgezogenen Kurven und vorbei am 900 m-Schild kommen wir schließlich nach 5,7 km an einer Lichtung auf ein Flachstück, die Schmücke.
Auf der rechten Seite fordern uns die zwei Gaststätten "Joel's Stübchen" und "Rucksacktreff" zum Einkehren auf, links gibt es - für den verschwitzten Radfahrer angenehmer - die Möglichkeit für einen Imbiss im Freien. Wer nicht gerade auf der Jagd nach dem Highscore für die Auffahrt ist, sollte sich hier auf alle Fälle mit der einen oder anderen Thüringer Rostbratwurst für die Weiterfahrt stärken. Zwischen diesen möglichen Verpflegungspunkten hindurch treffen wir auf eine Vorfahrtsstraße, die links entlang des Rennsteiges nach Schmiedefeld führt. Wir biegen an dieser Stelle jedoch rechts in Richtung Oberhof ab und erreichen nach zwei Kurven und nur etwa 0,5 km, wobei wir uns die letzten 32 Hm höchkämpfen müssen, die höchste Stelle der Straße und damit unser Ziel, das "942 m ü.NN"-Schild.
Mit einer Durchschnittssteigung von 6,0% und der insgesamt moderaten Höhendifferenz von 376 m kann die Auffahrt zum Großen Beerberg zwar längst nicht mit einem durchschnittlichen Alpenpass mithalten, dank der zwischenzeitlich steilen Anstiege von bis zu 12% bietet sie jedoch dem nicht mit Bergen verwöhnten Flachländler eine schöne und sehr schwach befahrene Trainingsstrecke für den nächsten Hochgebirgsurlaub.

47 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:18:52 | 10.05.2011
flash2010
Mittlere Zeit
00:25:48 | 17.07.2013
fx157
Dolce Vita
00:44:03 | 09.07.2018
storsch
Von Kletterkönig120 – Der Startpunkt der Auffahrt ist das Rondell, wo die nach Suhl führende B247 den Rennsteig überquert. Der Abzweig zur Schmücke befindet sich bereits auf einer Höhe von 825 m. Die Auffahrt liegt vollständig im Wald und folgt im Wesentlichen dem Rennsteig, einem Wanderweg, der über ca. 170 km auf dem Kamm des Thüringer Waldes verläuft.
Auf den ersten 1,5 km verläuft die Straße in weiten Bögen leicht ansteigend durch den Wald, bevor es auf dem folgenden Kilometer fast flach bleibt. Ab Kilometer 2,5 steigt die Trasse wieder leicht an, wer allerdings steile Rampen erwartet, wird enttäuscht sein. Dafür bietet die Straße eine der wenigen Möglichkeiten, dem Kamm des Thüringer Waldes zu folgen, ohne ins Tal abfahren zu müssen.
Nach etwa zwei Dritteln der Strecke wird ein Aussichtspunkt am linken Straßenrand passiert, der weite Ausblicke ins nördliche Vorland eröffnet. Nach weiteren 2,5 km erreicht man schließlich völlig unspektakulär den höchsten Punkt der Straße unweit des Großen Beerbergs. Dahinter fällt die Straße auf ca. 500 Metern bis zur Einmündung der Auffahrt von Gehlberg kurz ab, hier bietet sich die Möglichkeit zur Einkehr. Geradeaus gelangt man nach etwa 8 km auf überwiegend fallender Strecke zur Rennsteig-Kreuzung bei Schmiedefeld.

44 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:14:39 | 10.10.2010
flash2010
Mittlere Zeit
00:18:40 | 16.04.2005
Reinhard
Dolce Vita
00:25:00 | 16.09.2007
Kletterkönig120
Von Reinhard – Der Vollständigkeit halber soll auch die dritte Anfahrtsvariante zur höchsten Straße Thüringens beschrieben sein, zumal sie geringfügig anspruchsvoller als die Nordwestauffahrt ist. An der Rennsteig-Kreuzung zwischen den an Nord- und Südhang gelegenen Orten Stützerbach und Schmiedefeld am Rennsteig beginnt diese wellige Auffahrt auf 758 m.
Der Rennsteigwanderweg befindet sich die meiste Zeit in unmittelbarer Nähe zur Straße, zunächst rechterhand. Doch auch er verläuft nur in Kammnähe und lässt insbesondere den nördlich gelegenen Großen Finsterberg (944 m) aus, der dank seiner Aussichtsplattform für Wanderer und Mountainbiker in jedem Fall eine Empfehlung wert ist. Eine deutliche Senke in dieser Auffahrt bildet die Wiese am Mordfleck, wo der Rennsteig auf die linke Seite wechselt. Ab hier geht es kontinuierlich, wenn auch weiterhin sehr gemächlich aufwärts. An der Schmücke bleibt man auf der Vorfahrtsstraße Richtung Oberhof und erreicht einen halben Kilometer später das Passschild.

37 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:20:00 | 07.09.2013
Reinhard
Mittlere Zeit
00:24:52 | 24.01.2015
Reinhard
Dolce Vita
00:29:00 | 29.04.2016
mario20826
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