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Großerlach (516 m)

CIMG0503.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir beginnen unsere lange, aber zunächst kaum fordernde Auffahrt im Fischbachweg nahe des Sulzbacher Marktplatzes und unterqueren so die B14. Aufgrund eines begleitenden Radweges könnten wir auch der vielbefahrenen L1066/B14 bis zum Abzweig ins Fischbachtal folgen, wo der Radweg praktischweise die Bundesstraße unterquert, aber ersparen wir uns so den lärmenden Verkehr. Wir verlassen den Ort durch ein paar Schrebergärten hindurch und halten uns an einer T-Kreuzung in den Feldern rechts. Anschließend haben wir die Möglichkeit, uns durch die Umfahrung eines Bauernhofes die Abbiegeprozedur auf und von der B14 zu ersparen. Dazu biegen wir vor besagtem Hof links ab, halten uns hinter ihm links und gleich wieder rechts. Kurz darauf treffen wir auf die Straße durch das Fischbachtal.
Das schmale Sträßlein taucht schon bald in den urigen Wald ein. Neben uns plätschert der Fischbach durch das enge, einsame, wildromantische, schattige und daher mitunter knackig kalte Tal. Während es am ersten Novembertag des Jahres 2014 auf den sonnigen Höhen locker 18 °C hatten waren es hier gerade einmal deren 12 und die Straße entsprechend dauerfeucht. Ab dem späten Herbst dürfte hier keine Sonne mehr den Talboden erreichen.
Nach 3,5 sehr fluffigen Kilometern, auf denen wir gerade einmal 77 Höhenmeter gewonnen haben, zweigt links ein Sträßlein nach Kleinhöchberg ab, das gleichzeitig auch Startpunkt der Nordostauffahrt dorthin ist. Wir aber kurbeln weiter geradeaus und gewinnen bis Mittelfischbach zunächst kaum weiter an Höhe. Dort passieren wir den Abzweig nach Unterfischbach (eine Sackgasse) und fahren in einer langgezogenen Kehre ins das Dorf ein.
Nun ist es vorbei mit der Nudelei! Eine veritable Rampe innerhalb des abgelegenen Dörfchens läutet den entscheidenden Teil dieses Anstiegs ein. Auf den kommenden 1,7 Kilometern gewinnen wir 140 Höhenmeter. Durch Felder und sommers saftig grüne und im besten Fall sonnendurchflutete Weiden sowie eine Kehre schrauben wir uns bei hohen einstelligen Steigungswerten aufwärts. Im Wald wartet schließlich die kräftige Schlussrampe. Haben wir diese bis zu 14 % steile Rampe weggedrückt, biegen wir nach rechts in die Straße zwischen Oberfischbach und Großerlach ein.
Wir passieren bald die ersten verstreut liegenden Häuser Großerlachs und gewinnen noch leicht an Höhe. Endgültig im Zielort angekommen rollen wir schließlich ein paar Meter zur B14 hinab. Das wars.

Was die Weiterfahrt angeht, kann ich zum Einen die Abfahrt ins wildromantische Rottal nach Liemersbach empfehlen, wo man dem Flußverlauf anschließend zunächst über eine schmale, aber noch öffentliche Straße, dann über einen holprigen Forstweg entlang einiger alter Mühlen bis nach Wielandsweiler folgen kann, wo sich das Tal merklich weitet. Zum Anderen lockt schräg gegenüber der Einmündung in die B14 ein bestens asphaltierter Feldweg oberhalb des Skigebiets, das nach Erklimmung einer kurzen Rampe fantastische Blicke in alle Himmelsrichtungen bietet und in Richtung der Hohen Brach führt, die man immer im Blick hat.

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00:35:17 | 01.06.2017
Viervier
Dolce Vita
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00:21:09 | 29.09.2017
Zugpferd
Dolce Vita

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