Grünscheid (180 m)

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Grünscheid (180 m)

Bergisches Land, Nordrhein-Westfalen.
Gefälle wid angezeigt.
Eine etwas spektakulärere Bezeichnung, ähnlich wie z.B. „Die Wand von Grünscheid“, trüge dieser Anstieg im Stadtgebiet von Leichligen vermutlich schon, wenn er auf einer von Radsportlern frequentierten Route läge. So aber er ist er bestenfalls ein unbedeutender Nebenschauplatz im radsportbegeisterten Bergischen Land. Die meisten meiden ihn mit seinen 19 %, die auf einer Strecke von fast 400 m überwunden werden müssen. Bequemere Alternativen, wie der in der Nachbarschaft liegende Klingenring, sind reichlich vorhanden. Daher muss hier wirklich niemand her, der es nicht unbedingt will. Und so finden sich hier nur selten unerschrockene Radsportler ein, die fern der Hochgebirge wieder einmal daran erinnert werden möchten, wie sich echte Steigungen anfühlen. Mit verständnislosem Kopfschütteln der Einheimischen muss dabei gerechnet werden.
Der Anstieg verläuft wie bei dem unter Radsportlern populäreren Klingenring vom Tal der Wupper hinauf auf den großen Grünscheid, eine Hochfläche, die sich zwischen Leichlingen und Witzhelden erstreckt.
Wie der Name andeutet, war diese Gegend einst von einem dichten Wald bewachsen. Nach intensiver Rodung sind von der grünen Hölle nur noch die so genannten Wupperberge und einige kleine grüne Inseln in der heute durch Ackerbau sehr intensiv genutzten Gegend übrig blieben.
Von dem schmucken Örtchen Rüden im idyllischen Tal der Wupper abgesehen, bietet der Aufstieg keine besonderen Schönheiten. Um so unangenehmer gestaltet sich im zeitigen Frühjahr häufig die Auffahrt. Nicht selten wird dann die Duftwolke der auf dem Grünscheid verteilten Gülle aus den umliegenden Bauernhöfen immer intensiver, je mehr Höhe man gewinnt...
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Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Rödel0,8 km100 HmSchön: 1 SterneHart: 4 Sterne

Nordanfahrt von Rödel  0,8 km / 100 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 4 Sterne

Den Flecken Rödel an der Wupper (Stadt Leichlingen, Rheinisch-Bergischer Kreis) erreicht man über die vom Solinger Ortsteil Widdert steil herab führende Severinsstraße über Friedrichstal nach Untenrüden oder vom Leichlinger Ortsteil Hasenmühle und dann dem Solinger Wupperufer entlang bis Untenrüden. Letztere Anfahrt geht zum Teil über einen Fahrweg mit sehr schlechtem Asphalt.
Nachdem man die Wupperbrücke in Untenrüden und somit die Stadtgrenze nach Leichlingen überquert hat, fährt man zunächst geradeaus der Straßenführung nach. Am ersten Abzweig nach links folgt man dem Straßenverlauf weiter nach rechts und durchfährt den kleinen Ort. Die Steigung liegt hier noch bei moderaten 6–7 %.
Am Ende der Bebauung angelangt, nimmt sie jedoch deutlich bis zur ersten scharfen Rechtskurve oberhalb des Ortes zu. Nach der wenige Meter folgenden Linkskurve geht es weiter mit 19 % auf einer gerade geführten Steigung auf einer Länge von etwa 400 m steil hinauf. Ein Schild wurde vorsorglich nur auf der anderen Straße angebracht und zeigt so die gefährlichen Gefälleprozente vor der Kurve an: Mit Radfahrern, die dazu auch noch bergauf fahren, rechnet hier niemand.
Nach einer Rechtskurve am Ende der Geraden kann man etwas Druck aus den Pedalen nehmen, aber bei weiter etwa 14 % kann man erst am nun bald auftauchenden blauen Haus etwas verschnaufen. Ab dort geht es etwas gemäßigter weiter, bis die Straße nach ihrem Austritt aus dem Wald abflacht, und man nach insgesamt 800 m den Grünscheid erreicht hat. Nun kann man die 900 m bis zur Kreuzung auf die L359 bei Sankt Heribert fast „ausrollen“.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.korn Mail an Absender0 h 06 m 00 s01.08.2011
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit03.10.2010