Günterscheider Höhe (288 m)

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Günterscheider Höhe (288 m)

Westerwald, Vorderer Westerwald, Unteres Wiedtal, Rheinland-Pfalz.
GH.
Die Günterscheider Höhe ragt bis auf knapp über 300 m Höhe über dem unteren Wiedtal hinauf. Mehr oder weniger bekannt ist sie vor allem durch den Günterscheidtunnel, der die ICE-Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Köln und Frankfurt durch den Berg führt.
Damit wären wir auch schon beim Problem der Auffahrt aus dem Wiedtal bzw. dem Tal des Pfaffenbachs: Neben der ICE-Trasse, die das Tal mittels einer imposanten Brücke überquert, verläuft hier nämlich auch die Autobahn A3. So wird die Verbindung über einen asphaltierten Wirtschaftsweg, die in eigentlich herrlicher Westerwaldkulisse verläuft, leider durch den ständig präsenten Verkehrslärm doch in ihrer Schönheit ziemlich beeintächtigt.
Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine praktisch verkehrsfreie lohnenswerte direkte Verbindung vom Wiedtal hinauf nach Windhagen – eine geschickte Abkürzung, wenn man in Richtung Siebengebirge unterwegs ist. Als weitere Möglichkeiten erwähnen wir hier noch die Strecke über Rott nach St. Katharinen oder über Oberelsaff nach Vettelschoß.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von der L252 nahe Unterelsaff2,2 km135 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Ostauffahrt von der L252 nahe Unterelsaff  2,2 km / 135 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von der L252 nahe Unterelsaff
Von der Kreuzung an der Wiedmühle (wo auch die Auffahrt nach Rott abzweigt) muss man erst einmal ein kurzes Stück entlang des Wiedzuflusses Pfaffenbach auf der L252 fahren, um zum Ausgangspunkt der Auffahrt zu gelangen. Kommt man hingegen von Vettelschoß auf der L252 Richtung Wiedtal hinab gefahren, liegt die Abzweigung kurz hinter dem Ortsausgang von Unterelsaff.
An dieser Abzweigung fährt man rechts an in Richtung Dinkelbach/Wahrenberg. Über sich sieht man jetzt schon die zwar imposante, aber nicht gerade wirklich schöne Brücke der ICE-Neubaustrecke, und jenseits der Brücke dröhnen die Fahrzeuge auf der Autobahn. Die schmale Straße, die man Richtung Günterscheider Höhe befährt, ist jedoch eigentlich ganz nett, und so sollte man sich bemühen, die störenden Einflüsse der grenzenlosen bundesdeutschen Mobilität weitestgehend zu ignorieren.
Ob einem das gelingt oder nicht, kurz darauf kommt die Abzeigung nach Wahrenberg, und wir wählen den linken Weg. Direkt unterhalb der Brücke schrauben wir uns nun hinauf und absolvieren so gleichzeitig den schwersten Teil der Auffahrt.
Sobald die ICE-Trasse dann mal im Tunnel verschwunden ist, wird es auch gleich etwas idyllischer, der Blick zurück Richtung Wiedtal wird leider dennoch von insbesondere der A3 getrübt. Dennoch darf die Verbindungsstrecke als Geheimtipp gelten, der uns nun bei nur noch moderater Steigung über die Günterscheider Höhe in Richtung Windhagen bringt.

Anmerkung:
Schändlicherweise wurde der ahnungslose aus Schwaben angereiste Redaktionskollege vom Autor dieser Beschreibung mittels eines schlecht recherchierten Tourentipps und dank der im August 2011 nicht vorhandenen Brücke über die A3 zu einem Schotterabenteuer gezwungen. Der Autor möchte sich für diesen Fauxpas hiermit in aller Form bei der Begleitung des Schwaben entschuldigen. Der genannte Kollege selbst hingegen ist Schotterabenteuern ja bekanntlich nicht abgeneigt.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit07.08.2011
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit07.08.2011