Guils-Fontanera (1905 m)
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Guils-Fontanera (1905 m)
Pyrenäen, Cerdanya/Cerdagne, Katalonien.
Guils-Fontanera scheint mir die meistbesuchte Langlaufskistation der Comarca Cerdanya zu sein, was vielleicht auf die Nähe zu Puigcerdà zurückzuführen ist. Der Ausgangsort Saneja liegt nur wenige Kilometer nordwestlich der Stadt. Und der Parkplatz der Skistation ist so ausufernd, dass man dort gut und gerne ein Dorf bauen könnte. Die Straße ist auch besser als nach Arànser oder Lles de Cerdanya/Cap del Rec hoch, allerdings bietet der rauhe Teer immer noch genug zusätzlichen Rollwiderstand. Eine Besonderheit hat die Auffahrt noch: wenn ich meiner Karte der Cerdanya trauen darf, so verläuft die spanisch-französische Grenze an zwei Stellen direkt neben der Straße, und zwar in der dritten Kurve hinter Guils de Cerdanya und vor der dritten Serpentine des Schlusshangs.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
| Südwestanfahrt von Saneja | 10,5 km | 705 Hm | ![]() | ![]() |
Südwestanfahrt von Saneja 10,5 km / 705 Hm

Als Ausgangspunkt der Auffahrt nimmt man den Ortseingang des Dorfes Saneja (1200m), nur ein paar Kilometer von Puigcerdà entfernt. Zwar steigt die Straße schon von der Abzweigung der N-260 - der Hauptstraße zwischen Puigcerdá und Seu d'Urgell - in der Nähe des Weilers Sant Martí an, mit einer nennenswerten Steigung darf man aber erst ab Saneja rechnen. Man fährt aber nicht durch den Ortkern hindurch, sondern bei einer durchschnittlichen Steigung von 5% bis 6% westlich um die Ortschaft herum in Richtung Guils de Cerdanya. Die Landschaft in diesem unteren Teil der Auffahrt ist ziemlich kahl, geprägt von Kornfeldern. So ähnlich muss sich Bergfahren in Iowa anfühlen, wenn es dort Berge gäbe. Vor Guils (1380m), das man nach 3 km erreichen, wird es etwas flacher. Am Ortseingang geht es rechts ab und sofort wird es ruppig. Kilometer 4 hat ordentliche Rampen, bevor sich die Steigung dann auf etwa 8% einpendelt und sich bis nach oben auch nicht mehr wesentlich ändert. Wer sich von der Straße nicht genug gefordert fühlt, kann versuchen zu erraten, welcher der Orte, die von dort aus zu sehen sind, zu Frankreich und welcher zu Spanien gehört.
Die Landschaft ist erst mal weiterhin total kahl, dann tauchen ein paar Kiefern auf, schließlich ist man im Nadelwald unterwegs. Der Wald ist bestens geeignet für Leute, die ohne Ablenkung ein Schweißbad nehmen möchten, denn er ist niedrig genug, um keinen Schatten zu spenden, und hoch genug, um jeden Ausblick zu versperren. In vier Serpentinen mit langen Geraden dazwischen geht es nach oben, bevor sich schließlich der oben erwähnte Riesenparkplatz ausbreitet.
Für Mountainbiker ist die Skistation nicht das Ende des Wegs, auf einer gut ausgebauten Piste kann man bis zum etwas über 4 km entfernten Alt de la Feixa auf über 2200m fahren. Von dort aus fällt die Piste ab ins Dorf Meranges (1550m). Ab dem Dorf führt eine asphaltierte Straße zurück zur N-260.
Für die Beschreibung danken wir AP 










