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Hainhaus (465 m)

Odenwald, Hessen.
Kimbacher Odenwaldbaum.
Hainhaus wird der nordöstlich von Vielbrunn auf dem in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Buntsandsteinrücken des Odenwalds gelegene Weiler genannt. Er liegt unmittelbar am Schnittpunkt der L3349 mit der K94 und der Alten Laudenbacher Straße (heute ein Waldweg) und ist somit die kürzeste Verbindung zwischen dem Mümling- und dem Maintal. Die Landstraße L3349 kommt von der Windlücke aus Norden und führt nach Süden zur Vielbrunner Höhe und weiter nach Eulbach.
An der Stelle des heutigen Weilers, heute von zwei Familien bewohnt, lag ein römisches Numeruskastell am Odenwaldlimes (100–160 n. Chr.), der auf diesem Höhenzug des Odenwaldes von Norden bei Obernburg am Main bis nach Süden bei Bad Wimpfen am Neckar verläuft.

Bis um 1432 nannte man das Hainhaus noch Bentzenburg oder Teufelsburg. Der Name Hainhaus entstand wahrscheinlich aus der noch älteren Bezeichnung „Haus der Hünen“, mit Blick auf die damals noch unerklärlichen Reste des römischen Kastells. Dessen Umwehrung ist zum großen Teil noch sehr gut zu erkennen (Wall und Graben).
Als Relikte des Mittelalters (16. Jahrhundert) stehen mehrere steinerne Gerichtsstühle auf der östlichen Kastellumwehrung. Deren ursprünglicher Standort war wohl ein Zentgerichtsplatz in Vielbrunn, oder es waren Sitzplätze der fürstlichen Jagdgesellschaften. Die heutigen Gebäude gehörten zu einem ehemaligen Jagdschloss der Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und wurden als Forsthaus und auch als Gasthaus genutzt.
Weitergehende Informationen bieten die ausgezeichneten Infotafeln am Parkplatz und vor dem östlichen Zugang zum Weiler.

Für die Beschreibung danken wir Limes Mail an Absender

Ostauffahrt von Laudenbach/Main  8,3 km / 357 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Laudenbach/Main
Die Auffahrt beginnt in Laudenbach am Abzweig der MIL3 (Odenwaldstraße) von der Obernburger bzw. Miltenberger Straße Richtung Vielbrunn/Bad König. Auf dem folgendem Kilometer erreicht man innerhalb von Laudenbach durchschnittliche Steigungswerte von 4 %. Nach links schaut man in das tief eingeschnittene Laudenbachtal.

Die Straße taucht bald in ein dichtes, zusammenhängendes Waldgebiet ein. Weitere Aussichten sind nun nicht mehr möglich. Bei den nächsten 3,7 km, bis zu einer 90-Grad-Linkskurve, haben wir es im Schnitt mit 6,5 % Steigung zu tun. Auf etwa der Hälfte dieses Abschnitts überfahren wir die hessisch-bayerische Grenze und rollen jetzt auf der K94. Nach der Linkskurve geht es nach Süden Richtung Bremhof, einem Weiler von Vielbrunn. Der letzte Streckenabschnitt von 3,6 km besteht aus zwei langen geraden Abschnitten, um sich dann in einigen Kurven an Bremhof vorbei zu schlängeln. Abschließend geht es wieder leicht aufwärts hinauf zum Hainhaus. Die durchschnittliche Steigung geht bis zum Endpunkt auf 3,2 % zurück. Die maximale Steigung beträgt 9,4 %, im Schnitt stehen 4,3 % an.

Bemerkung:

Die 3 Härtesterne verdient diese Strecke allein für den mitunter sehr langatmigen, zwar nicht sonderlich steilen Abschnitt im oben beschriebenen Waldgebiet, wo man glaubt, dass es niemals ein Ende nimmt! Bisweilen herrscht reger Verkehr auf dieser wichtigen Verbindung zwischen Mümling- und Maintal. Gerade die längeren geraden Straßenabschnitte verleiten die motorisierten Kollegen zur Raserei.

Für die Beschreibung danken wir Limes Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Limes Mail an Absenderohne Zeit14.06.2005
muskulus Mail an Absenderohne Zeit01.05.1988

Westauffahrt von Bad König, Parkplatz Erlenbrunnen  5,9 km / 220 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Wir starten am Naturparkplatz Erlenbrunnen (s.a. Westauffahrt Vielbrunner Höhe) hinter dem zu Bad König gehörenden Weiler Drei Mühlen.
Für 2,5 km folgen wir der L3318 bis zum Ortseingang Kimbach. An der ersten Straße (Odenwaldbaumstraße) in Kimbach biegen wir nach links ab. Nach 800 m mit den letzten Häusern und einer kleinen Rampe gelangen wir zum Kimbacher Odenwaldbaum, oder besser zu den Resten der einst imposanten Eiche. Ab hier geht für 1 km weiter leicht bergan auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg, der auf dem Bergrücken oberhalb von Kimbach verläuft. Kurz vor der Einfahrt in den Wald kommt man am Feuchtbiotop Käsebrünnchen (Amphibien-Schutzgebiet) vorbei. Hier beginnt ein gut befahrbarer Waldweg, diesem folgen wir immer geradeaus, bis er nach 1,1 km im spitzen Winkel auf die L3349 trifft, die von der Windlücke hoch kommt (s.a. Nordauffahrt von Rimhorn). Man biegt nach rechts auf die Landstraße ein und rollt die letzten ca. 500 m flach auf den Endpunkt am Hainhaus zu. Die Steigung beträgt max. 10 %, im Schnitt 3,7 %

Eine Alternativroute verläuft über die Vielbrunner Höhe. Dabei handelt es sich um die komplette Westauffahrt Vielbrunner Höhe plus die fast ebenen 2,2 km, die dazu kommen, wenn man an der Kreuzung der Vielbrunner Höhe nach links Richtung Hainhaus abbiegt.
Für die Beschreibung danken wir Limes Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Limes Mail an Absenderohne Zeit03.11.2009

Nordauffahrt von Rimhorn (Sportplatz Rimhorn)  7,7 km / 246 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Rimhorn (Sportplatz Rimhorn)
Wir starten am Parkplatz Rimhorner Stock beim Rimhorner Sportplatz. Diese Auffahrt ist bis zum Pass identisch mit der Westauffahrt zur Windlücke. Das sind 4,4 km mit 3 % Steigung im Schnitt. Ab der Windlücke schlängelt sich die Straße die restlichen 3,3 km an einem ehemaligen Munitionslager und einem Windpark mit derzeit vier Windrädern vorbei. Bei Steigungswerten von durchschnittlich 3,6 % geht es hinauf zum Hainhaus. Die maximale Steigung beträgt 8,1 %, im Schnitt stehen 3,2 % an.
Für die Beschreibung danken wir Limes Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Limes Mail an Absenderohne Zeit01.07.2007
muskulus Mail an Absenderohne Zeit08.08.1993
paelzman Mail an Absenderohne Zeit01.10.2011