Hallgarter Zange (583 m)

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Hallgarter Zange (583 m)

Taunus, Rheingaugebirge, Hessen.
Steil an Hallgarten vorbei.
Wenn man im Rheingau in der Gegend um Hallgarten und Hattenheim unterwegs ist, fällt von weitem schon ein Gebäude mit einem gewölbten Dach auf, das auf dem Bergkamm oberhalb der Weinberge steht. Dieses Gebäude ist ein Aussichtsturm mit Ausflugslokal, der am Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und 1909 eingeweiht wurde. Der Turm steht auf der Hallgarter Zange, einer der höchsten Erhebungen des westlichen Taunus, der auch als Rheingaugebirge bekannt ist. Die Einrichtung ist aber seit einigen Jahren geschlossen, weil sich interessierte Investoren offensichtlich nicht einigen konnten, was man daraus hätte machen sollen.
Angeblich heißt der Berg „Zange”, da laut einer Sage ein Schmied ein Pferd, das dem Teufel gehörte, mit Hufeisen versorgte, dafür von dem Eigentümer mit einer goldenen Zange beschenkt wurde, mit der zusammen er von dem Berg heruntersprang, weil sie ihm nur Unglück brachte.
Und die Moral der Geschichte: gehe nie mit einer Zange Bergwandern!
Zurück zum Aussichtsturm: von dieser Sorte Auffahrten zu Aussichtstürmen bietet der Taunus doch einige (zum Beispiel Pferdskopf oder Herzberg), die aber nicht alle bis zum bitteren Ende asphaltiert sind. Das ist bei dem Weg zum Zangenturm auch nicht der Fall, allerdings geht dort der Asphalt wenigstens in eine Betonpiste über, die mit dem Rennrad ohne Probleme befahren werden kann.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt über Hallgarten7,4 km490 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Südanfahrt über Hallgarten  7,4 km / 490 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt über Hallgarten
Wir starten die Auffahrt oberhalb des Rheinufers, und zwar zwischen Oestrich und Hattenheim. Dort biegt von der L3320, die parallel der stark befahrenen B42 durch die Rheingauer Weindörfer am Rhein entlangführt, eine Straße in Richtung Hallgarten ab. In der Nähe dieser Abzweigung steht das Schloß Reichartshausen mit der European Business School, in der man für viel Geld beigebracht bekommt, wie Papas Firma funktioniert. Hinter der Bahnlinie zieht die Straße über eine Linkskurve kurz nach oben, bevor wir dann bei wadenschonender Steigung durch die Weinfelder auf Hallgarten zuhalten. Merkwürdigerweise wirkt die Straße flach, aber wir müssen doch treten, um die 2 km bis Hallgarten hinter uns zu bringen.
Direkt vor Hallgarten biegen wir nach rechts ab, den Schildern in Richtung Siedlung Rebhang/Hallgarter Zange folgend. Die Straße fällt ein paar Meter ab und zieht nun recht steil an Hallgarten vorbei, wobei links ein Wohngebiet liegt, und sich rechts die Weinberge Hallgartens erstrecken, deren Namen auf Schildern zu lesen sind. Die bekannteste der Lagen dieses Dorfs ist wohl die Schönhell.
Bei Kilometer 3 bleibt Hallgarten hinter uns zurück. Zur Seite hin haben wir eine schöne Aussicht über die Weinberge des Rheingaus, bevor die Siedlung Rebhang ins Blickfeld rückt. Eine nicht zu verachtende Rampe bringt uns in den Ort hoch, in dem wir nach links abbiegen, der Ausschilderung der Zange hinterher. Geradeaus geht es nun bei zurückgehender Steigung auf den Wald zu.
Mit dem Übergang in den Wald verwandelt sich der Asphalt in Beton, und die Straße verliert deutlich an Breite. Für Radfahrer und Wanderer ist es durchaus von Vorteil, dass die Gaststätte auf der Zange geschlossen ist, denn auf dieser engen Straße mit motorisiertem Ausflugsverkehr unterwegs zu sein, würde wenig Spaß machen. Bald schon wird es auch wieder steiler, aber irgendwie ist es angenehm, auf diesem verlorenen Sträßchen im dichten Wald unterwegs zu sein.
Nach ungefähr 6 km durchfahren wir eine flache Rechtskehre, hinter der die Straße nur noch kurz einmal anzieht und dann recht zahm auf dem Rheingaugebirgskamm entlangführt. Man könnte dann die Auffahrt nach 7 km am Parkplatz abbrechen, aber wer bis ganz nach oben will, der nimmt den asphaltierten Pfad rechts am oberen Teil des Parkplatzes, auf dem man bis zur Absperrung vor dem Aussichtsturm gelangt.
Fazit: die vier Kilometer zwischen Hallgarten und der oben erwähnten Kehre haben nach Meinung des Autors einen erhöhten quaeldich-Faktor, der in einem Mittelgebirge wie dem Taunus nicht so einfach zu finden ist. Deswegen bekommt die Auffahrt zur Zange vier Härtesterne.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Mustang1982 Mail an Absender0 h 30 m 26 s16.07.2009
2.Sprengmeister Mail an Absender0 h 32 m 00 s21.07.2010
3.Martin1973 Mail an Absender0 h 47 m 00 s23.06.2011
Hincapie Mail an Absenderohne Zeit09.04.2011
BergkönigDerHerzen Mail an Absenderohne Zeit10.09.2004
UweL Mail an Absenderohne Zeit12.06.2008