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Hauser Höhe (523 m) Hausen v. d. Höhe, Förster-Bitter-Eiche

Ziemlich waldig.

Auffahrten

Von bruchpilot – Startpunkt der Südanfahrt ist der Orstausgang von Eltville am Rhein in Richtung Kiedrich. Die Bahnlinie und die vierspurige Umgehungsstraße werden überquert, dann geht es auf breiter Fahrbahn durch ein flaches Wiesental gut 2,5 km hinauf nach Kiedrich (ca. 170 m Höhe). An der markanten gotischen Kirche biegen wir rechts ab und durchfahren den berühmten Weinort, über dem malerisch die im Jahre 1160 erstmals erwähnte Burgruine Scharfenstein thront. Die besuchenswerte Anlage weist einen 30 m hohen, besteigbaren Burgturm auf, ist aber mit dem Rennrad nur kompliziert und nur auf nicht vollständig asphaltierten Wegen zu erreichen.
Im Ort geht es kurzzeitig einmal etwas steiler bergan, dann verflacht sich das Sträßchen wieder und führt uns hinein in das schmale Waldwiesental des Sillgrabens. Kurz hinter der Virchowquelle links am Fahrbahnrand und bei der Einmündung eines Seitengrabens von links wird es dann ernst (205 m Höhe). Die verbleibenden 3,5 km weisen nun durchgängig eine Steigung von 8 bis 10 % auf und ziehen sich als Schlangenrampe recht unangenehm in die Länge. Wenigstens die Temperaturen bleiben wegen des dichten Waldes erträglich, auch im Sommer. Dafür gibt es halt auch nur wenig zu sehen, und wir können uns ganz aufs Pedalieren konzentrieren. Mit einer 90-Grad-Kurve am Bachübergang an der Butterhütte kommt etwas Abwechslung in die Angelegenheit, wenn auch bei fast unveränderter Steilheit. Es folgen die einzigen zwei Kehren der Auffahrt, dann noch etwas Geschlängel am Berghang entlang, bis schließlich ziemlich überraschend die Passhöhe auftaucht. Auch hier Fehlanzeige hinsichtlich Aussicht. Wir stürzen uns deshalb direkt in die Abfahrt und erreichen nach wenigen hundert Metern den Ortsrand von Hausen. Erst hier genießen wir einen weiten Blick über die Täler und Höhenzüge des hinteren Taunus. Und wer sich bisher erst warm gefahren hat, der findet hier oben ein wahrhaft unerschöpfliches Potential für weitere Taten.

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Schnellste Zeit
00:17:52 | 15.09.2012
dopaul
Mittlere Zeit
00:32:19 | 15.07.2011
Hitcher
Dolce Vita
00:50:00 | 22.06.2007
Divemaster
Von kletterkünstler – Die lange, aber leichte Auffahrt zur Hauser Höhe beginnt im idyllischen Wispertal zwischen Geroldstein und dem Abzweig nach Dickscheid. Hier folgen wir der L3035 in das Gladbachtal nach Hausen vor der Höhe. Kaum spürbar schlängelt sich die gut ausgebaute, aber teilweise holprige Straße entlang des dahin plätschernden Baches durch den Wald aufwärts. Auf den ersten drei Kilometern bis Niedergladbach gewinnen wir dementsprechend gerade einmal 63 Höhenmeter.
Nach Durchqueren des Ortes wird es nicht wesentlich steiler, und so gewinnen wir auch bis Obergladbach nur 60 Höhenmeter auf zwei Kilometern. Dort verlassen wir dann den Talboden des Gladbachtals und tauchen wieder vollends in den Wald ein. Auf eine lange Rechtskurve folgt eine enge Linkskurve und führt uns in östliche Richtung. Die Steigung hat inzwischen deutlich angezogen und knackt stellenweise kurz die 10-Prozent-Marke. Meist aber bewegt sie sich zwischen 5 und 8 %.
Kurz vor Hausen verlassen wir den Wald und werden mit fantastischen Ausblicken über die spärlich besiedelten Höhen des Hintertaunus für die bisherigen Mühen belohnt. In Hausen halten wir uns schließlich rechts, der Vorfahrtsstraße folgend, in Richtung Eltville. Es wird noch einmal deutlich steiler, doch kurz hinter dem Ort ist auch schon der Parkplatz an der Förster-Bitter-Eiche erreicht und wir können uns in die rasante und spaßige Abfahrt ins Rheintal stürzen.

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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Nach Fischbach gelangt man über die L3374, die das Wispertal über Langenseifen mit der B260 und Bad Schwalbach verbindet. Die anspruchsvolle Auffahrt aus dem Tal der Wisper ist hier beschrieben. Nach einer rasanten Abfahrt inklusive einer Kehre überqueren wir im Ortskern den Fischbach und beginnen die Kletterpartie nach Hausen.
Im Wald geht es mal mehr, mal weniger zur Sache. Die Steigung zeigt sich recht unrhythmisch und pendelt zwischen 2 und 12 %. So läuft das 1,6 km lang. Zwischenzeitlich haben wir den Wald verlassen, und hinter einer Spitzkehre flacht die Straße nun ab. Dies gibt uns die Möglichkeit, die Blicke über die bewirtschaftete Rodungsinsel im stark bewaldeten Hintertaunus schweifen zu lassen.
Der weitere Weg ist bekannt. Im Ort wird es noch einmal steiler, ehe kurz darauf die Hausener Höhe an der Förster-Bitter-Eiche im Wald erreicht ist und es wieder abwärts in das Rheintal geht.

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