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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Hermersbergerhof (540 m)

herbstliche Stimmung im Queichtal (früh morgens am 29.12. ...)

Auffahrten

Von bruchpilot – Der Ausgangspunkt für diese Auffahrt ist mit dem Rennrad etwas kompliziert zu erreichen. Der freundliche Ort Wilgartswiesen (210 m) mit seiner markanten doppeltürmigen Sandsteinkirche am Fuß der sehenswerten Falkenburg liegt zwar an der stark frequentierten B10 (Karlsruhe–Saarbrücken), da diese sich aber seit einigen Jahren zwar zäh, aber beharrlich in eine vierspurige Schnellstraße verwandelt, haben Radfahrer im Queichtal mittlerweile das Nachsehen. Von Osten aus dem Raum Annweiler kann man den unlängst asphaltierten Queichtalradweg von Rinnthal nach Wilgartswiesen benutzen, von Westen her ist eine Anfahrt nur über Hauenstein möglich.
Von der Ortsmitte folgt man der reichlich überdimensionierten alten Bundesstraße in Richtung Pirmasens, zunächst unter der Umgehungsstraße hindurch, dann leicht ansteigend hinauf zur Überführung über die B10. Nach der Anschlussstelle verschärft sich die Gangart, und eine steile, im Sommer gnadenlos heiße Rampe führt hinauf zum Waldrand. Nach der oben erwähnten Linkskurve heißt es dranbleiben, die nächsten 500 m sind wirklich hart (ca. 12 %), doch bereits nach einer scharfen Rechtskehre ist der schlimmste Teil überstanden, und man pedaliert wieder flüssiger bei 5–7 % aufwärts.
Nach einer längeren Passage im schattigen Hochwald erreicht man eine Hochspannungstrasse, und die Straße wird für kurze Zeit eben. Das Hinweisschild zum „Ruheforst” wird vielleicht manchen irritieren. Hier hat man seit 2007 die Möglichkeit, sich nach seinem Ableben in einer kompostierbaren Urne zu Füßen einer der uralten Buchen zur letzten Ruhe betten zu lassen. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber angeblich kann sich die Forstverwaltung vor Anfragen potentieller Kunden kaum retten. Nach dem Ruheforst steigt die Trasse dann wieder an und wird auf 400–500 m etwas unangenehmer (heiß und steil).
Dann folgt wieder ein längeres ebenes Stück im Schatten, bevor man in den finalen Aufstieg geht. In schön schwingendem Verlauf gewinnt man am Nordwesthang des Katzenkopfes an Höhe, passiert ein Parkplätzchen mit markanter Hügelsitzbank, eine letzte Rampe von rund 600 m bei maximal 8 % muss noch gemeistert werden, dann ist das Plateau erreicht, und den letzten Kilometer bis zum Ziel fliegt man nur so dahin.
Für alle, die vom Hof auf der Forststraße weiter nach Norden fhren möchten, sei noch erwähnt, dass nach kurzer ebener Strecke und kleiner Abfahrt noch ein kleines, bissiges Monster von 200 m Länge und gut 10–12 % wartet, welches dann zum höchsten Punkt der ganzen Auffahrt auf ca. 565 m führt. Der Rest des Weges Richtung Kaiserslautern ist harmlos. Sehr zu empfehlen ist noch der kurze Fußaufstieg von den Parkplätzen Luitpoldstein oder Holländerklotz zum Aussichtsturm. Von dort oben wird man verstehen, warum die Lokalpatrioten den Pfälzerwald für das schönste geschlossene Waldgebiet Deutschlands halten.


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Schnellste Zeit
00:22:37 | 24.04.2008
mayer_moo
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:23:27 | 01.06.2008
Lothar63

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