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Hochgründeck (1827 m) Heinrich-Kiener-Haus

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Die Auffahrt beginnt zwischen Wagrain und Sankt Johann im Pongau an der B163. Wenige Kilometer weiter westlich befindet sich der Abzweig zur Hahnbaumalm, weshalb sich eine Kombination dieser beiden Auffahrten anbietet. Eine direkte Verbindung von Hahnbaumalm und Hochgründeck bleibt allerdings Wanderern und Mountainbikern vorbehalten. Wir können dafür gleich zweimal aus dem Tal des Wagrainer Baches hinaufklettern und so ordentlich Höhenmeter sammeln.

Die Straße ist zunächst noch gut ausgebaut und in gutem Zustand. Die Steigung baut sich rasch auf 10 bis 11 % auf. Wir fahren zunächst in westliche Richtung. Erreichen wir ein Waldstück, folgen auch gleich zwei enge Kehren. Durch eine weitere Kehre hindurch erreichen wir einen kleinen Weiler, in dem scharf links ein kleines Sträßchen zu einem Hof abzweigt. Dieses ist in hervorragendem Zustand und führt kurz aufwärts, dann wieder abwärts und schließlich u.a. durch drei Kehren hindurch noch einmal aufwärts. Ein Abstecher bietet sich durchaus an.
Aus dem Weiler führt nun eine steilere Rampe heraus, an deren Ende eine weitere Spitzkehre zu durchfahren ist. Nun wird das Sträßchen merklich schmaler, und auch die Asphaltqualität nimmt spürbar ab. Bergauf nehmen wir dies gerne in Kauf, denn entsprechend gering ist hier auch das Verkehrsaufkommen, doch bergab verhindert dies eine schnelle Abfahrtsweise.
Die Steigung liegt weiterhin konstant zwischen 10 und 12 %, mit Spitzen von 14 %. Der Anstieg ist aber insgesamt recht flüssig zu fahren. Im Sommer kann es allerdings aufgrund der südseitigen Lage und fehlendem Baumbestand hier recht heiß und die Kletterei so zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Auch dem Wind ist hier genug Angriffsfläche geboten.

Man passiert immer wieder einzelne Höfe, und nach insgesamt 3,3 km erreicht man einen Wandererparkplatz, auf den nur ein Parkplatz-Schild hinweist, denn von Stellplätzen ist hier nichts zu sehen. Man kann sein Auto hier offenbar einfach auf der Wiese abstellen. Nun folgen wir der für den motorisierten Verkehr gesperrten Forststraße. Nach der siebten und letzten Kehre folgt noch einmal ein bis zu 15 % steiler Abschnitt, der von der Wegführung an dieses berühmte Horn erinnert. Nach einer doppelten Linkskurve folgt dann eine letzte schöne Rampe, ehe der Asphalt an einigen Bäumen auf etwa 1252 m Höhe unvermittelt in Schotter übergeht.

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Von kletterkünstler – Wer noch nicht genug hat, der fährt am Ende der asphaltierten Strecke noch weiter, und auch alle anderen sollten sich von dem leichten Schotter nicht abschrecken lassen, denn schließlich ist das Ende hier etwas dürftig. Einige Meter weiter ist die Aussicht schon besser, und die Schotterstrecke ist insgesamt auch nur kurz und geht bei Eintritt in den Wald in eine feste Erdpiste über, die auch mit dem Rennrad gut befahrbar ist. Auf den folgenden etwa 4 km bis zum Abzweig zum Heinrich-Kiener-Haus werden nur etwa 172 Hm gutgemacht. Die Strecke führt zunächst leicht wellig, dann nur leicht ansteigend durch den Wald hindurch. Zwischendurch folgt einmal ein kurzer steilerer Abschnitt und eine rodungsbedingte Lichtung gibt kurz einen Blick in Richtung Tal frei. Insgesamt dürfte man hier zumindest im Frühjahr in der sogenannten Nebensaison ziemlich alleine sein, sodass man die Einsamkeit und Idylle hier oben in vollen Zügen genießen kann.
Damit ist es dann am Abzweig zum Heinrich-Kiener-Haus auf etwa 1413 m Höhe vorbei, denn nun geht es scharf links auf grober Schotterpiste steil bergauf. Dabei verläuft die Strecke die ganze Zeit im Wald. Ausblicke gibt es hier also nicht mehr, aber dafür viel Schatten. Vermutlich hat man nun auch mehr mit den Steigungsprozenten zu tun.
Dem Autor blieb eine Befahrung aufgrund einer geschlossenen Schneedecke ab 1430 m Anfang Mai 2009 versagt, doch laut Tourenplaner müssen auf den restlichen 3 km 373 Hm überwunden werden, und das auf grobem Schotter. Bestätigen kann das der Autor, wie gesagt, nicht, aber irgendwoher muss ja auch die Berechtigung als Mountainbikestrecke her stammen.

Beschreibung der letzten 3 km von hdoerschlag:

An einem größeren Holzlagerplatz biegen wir nun links ab (fährt man nicht links hinauf, sondern die Straße weiter, kommt man übrigens nach Hüttau zur Klammalm bzw. nach Eben im Pongau). Fortan ist die Straße grobschotterig. Die nächsten 700 m sind relativ steil (schätzungsweise 13 bis 15 %) – Achtung: nach 350 m nicht nach rechts abbiegen, sondern gerade weiter – bevor es für ca. 500 m wieder etwas flacher wird.
Nach diesen 500 m wird es nicht nur steil, sondern hier wird aufgrund sehr groben Schotters vermutlich das endgültige Aus für Rennradler kommen. Die nächsten 500 m sind etwas für Beißer, bevor es wieder flacher wird. Man erreicht einen kleinen Sattel mit einer Kreuzung. Hier fahren wir nun links (rechts kommt die Straße herauf, die wir nach den 350 m nicht genommen haben). Die nächsten 800 m sind relativ flach.
Am besten, man nimmt nun einen Schluck aus der Radflasche, denn es folgt das Finale mit 500 wirklich steilen Metern. Es ist ratsam, mit entspanntem Gesichtsausdruck zu fahren, denn von der Hütte aus – die fast immer Besucher aufweist – wird man mit Sicherheit genau beobachtet... Die Weiterfahrt zum Gipfel des Hochgründecks ist alleine schon aufgrund des tollen Panoramas ein Muss, aber seit kurzem leider verboten.

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