Hochstein (1990 m)

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Hochstein (1990 m)
Bannberger Alm

Alpen, Hohe Tauern, Osttirol.
Blick von der Hochsteinhütte.
Der Hochstein ist einer der Hausberge von Lienz. Er liegt im Westen der Stadt, und hier gastiert im Winter oft der Skiweltcup der Damen. Drei Liftsektionen (2 Doppelsessellifte, 1 Schlepplift) bringen den Wintersportler mühelos auf 2000 m. Im Jahr 2009 wird die unterste Liftsektion erneuert. Nur wenige hundert Meter von der Bergstation entfernt endet auch die private Mautstraße auf den Hochstein, die jedoch auf 1990 m. Diese Höhe erreicht der Radsportler bedeutend schwerer als der Wintersportler, denn die durchschnittliche Steigung ab Leisach beträgt 10,9 % auf 12 km.
Der Anstieg zum Hochstein gehört für die Lienzer Radsportler gemeinsam mit der Lienzer Dolomitenhütte und dem Zettersfeld (Sporthotel Hochlienz) zu den „Großen Drei”, die in einem Tag bezwungen mit über 3600 Hm auf etwa 85 km eine Herausforderung darstellen.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Leisach12 km1286 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne
Südanfahrt von Thal Römerweg10,6 km1175 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne

Südostanfahrt von Leisach  12 km / 1286 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Leisach
Der Weg zum Hochstein beginnt in Leisach (680 m), die Pustertaler Höhenstraße zweigt hier Richtung Nordwesten von der B100 ab. Auf den ersten 4,5 km geht es gleichmäßig sehr steil bergauf. Bei Steigungskilometer drei passiert man das Dorf Oberburgfrieden – mitten auf einer langen Geraden, auf der beim Giro d’Italia 1994 angeblich über 100 km/h erreicht wurden. In der Abfahrt sollte man hier allerdings Vorsicht walten lassen, denn zum einen befindet man sich im Ortsgebiet und zum anderen zählt der Asphalt in diesem Bereich sicher nicht zum Besten, was einem auf Abfahrten geboten wird.
Auf den nächsten 700 m beträgt die Steigung nur noch 6,6 %, bevor die Straße schließlich für 400 m sogar waagrecht verläuft. Am Ende dieses Stückes erreicht man den Ort Bannberg (1262 m). Die Freude über die geringe Anstrengung währt nicht lange, denn das dicke Ende kommt zum Schluss, und noch vor der Kirche zweigt rechts die Straße zur Hochsteinhütte ab. Die Fahrbahn verengt sich von 2 auf etwas mehr als eine Autobreite, und aus dem Ort hinaus durchfährt man die ersten beiden Kehren bei einer deutlich höheren Steigung. Danach folgt auf einer weiten Wiese die Kehre 3, bevor die Steigung etwas nachlässt und in Kehre 4 die Mautstation (ca. 1480 m Höhe, Radfahrer gratis) passiert wird.
Von hier aus steigt die Straße wieder steiler an und windet sich im Wald über 4 Kehren zur Bannberger Alm (1980 m), dem Endpunkt der asphaltierten Straße, der jedoch im Wald liegt. Auf 12 km überwindet man einen Höhenunterschied von 1286 m, was einer durchschnittlichen Steigung von 10,7 % entspricht. Im letzten Teil jedoch erklettert man 726 Hm auf knapp 6 km, mit 12,5 % im Schnitt.
Vom Parkplatz Bannberger Alm gelangt man auf einem Schotterweg (mit Rennrad unfahrbar!) zur Hochsteinhütte (2025 m, 5 Minuten Gehzeit), wo man einen Traumblick auf die umliegende Bergwelt genießt.
Zurück fährt man auf der gleichen Strecke. Die einzigen Schwierigkeiten stellen oberhalb von Bannberg mehrere Regenrinnen dar, die aber mit der richtigen Geschwindigkeit ganz gut zu meistern sind. In Bannberg hat man die Möglichkeit, wieder zurück nach Leisach zu fahren oder aber die Fahrt über die Pustertaler Höhenstraße durch die Orte Schrottendorf, Assling, Kosten, Vergein und Anras bis Abfaltersbach fortsetzen. Als Varianten bieten sich Abfahrten von der Pustertaler Höhenstraße nach Thal und nach Mittewald an der Drau an.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Fe_der_Bergfloh Mail an Absender1 h 16 m 00 s16.05.2011
Mittlere Zeit: ontour Mail an Absender1 h 25 m 00 s03.06.2010
Langsamste Zeit: 1 h 34 m 02 s02.07.2010

Südanfahrt von Thal Römerweg  10,6 km / 1175 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Thal Römerweg
In Thal kreuzen sich die B100 und die Bahnlinie durchs Pustertal, wenig westlich davon zweigt eine kleine Straße im Ortsteil Thal Römerweg etwas versteckt hinter einer Hecke ab. Nach zwei ganz kurzen Rampen mit knapp zehn Prozent flacht die Straße nochmals etwas ab und führt an den letzten Häusern von Thal vorbei. Kurz vor einer scharfen Rechtskurve (0,8 km) nimmt die Steigung zu und lässt bis Bannberg kaum mehr nach.
Durch das folgende Waldstück schlängelt sich die Straße durch, bis man schließlich Bannberg hoch oben erblickt. Wenig vor der ersten Kehre (2,0 km) hat der Spaß endgültig ein Ende, denn von einstelligen Prozentzahlen am Steigungsmesser muss man sich ab hier verabschieden. In neun schön angelegten Kehren mit Ausblicken auf die Lienzer Dolomiten gewinnt man rasch die fehlenden Höhenmeter bis zur Ortstafel von Bannberg. Im Ortsgebiet folgen noch drei weitere Kehren in kurzen Abständen, bis die Pustertaler Höhenstraße erreicht ist.
Direkt gegenüber beginnt der oben beschriebene Teil hinauf zur Bannberger Alm. Ohne Erholung geht es also die weiteren knapp 730 Hm auf nur 5,8 km nach oben. Mit den Kehren im oberen Abschnitt kommt man also insgesamt auf 20, wenn man die Überquerung der Höhenstraße mittels 180-Grad-Drehung dazurechnet, sogar auf 21. Die Ausblicke sind ähnlich zu denen von der Anfahrt ab Leisach, die Steigungsprozente etwas höher, und ab Kilometer 1,9 gibt es keine Möglichkeit mehr, sich zu erholen. Insgesamt also eine schöne Alternative, wenn man die andere Auffahrt schon kennt.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Roli Mail an Absender0 h 58 m 56 s10.09.2009