Hochtannbergpass (1675 m)

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Hochtannbergpass (1675 m)
Sattel von Hochkrumbach

Alpen, Vorarlberg.
Der Hochtannbergpass liegt an der nördlichen Flanke des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg, unweit der deutschen Grenze. Über die Passhöhe führt die Bregenzerwald-Bundesstraße (B 200), welche die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz im Westen mit dem Bregenzerwald und der Flexenpassstraße im Osten verbindet. Der Hochtannbergpass ist genauso wie die weiter südlich liegenden Übergänge Flexenpass, Arlbergpass und Bielerhöhe (Silvretta-Hochalpenstraße) Teil der Wasserscheide zwischen Donau und Rhein.
Von diesem Quartett stellt der Hochtannbergpass die nördlichste und zugleich niedrigste Passhöhe dar. Besonders interessant sind die Kombinationsmöglichkeiten, die einem der Hochtannbergpass bietet: bei einer Fahrt in der Relation Bregenzerwald – Hochtannbergpass – Warth – Flexenpass – Alpe Rauz – Arlbergpass – Sankt Anton hat man die einmalige Möglichkeit, auf einer Strecke von gerade einmal 25 Kilometern insgesamt drei Alpenpässe zu passieren! Dafür gibt es leider weit und breit keinen asphaltierten Übergang in Nord-Süd-Richtung, obwohl etwa die Ortschaft Baad am Talschluß des Kleinwalsertals, nur vier Kilometer nördlich vom Hochtannbergpass entfernt liegt. Hier sind die Mountainbiker eindeutig im Vorteil, ihnen stehen hier mehrere Schotterpisten zur Auswahl.
Eine weitere Kombinationsmöglichkeit in Richtung Rheintal stellt das Furkajoch dar.
Die Passhöhe selbst ist in eine sanfte Almlandschaft eingebettet, die ein bißchen an das nördlich gelegene Allgäu erinnert. Einen Grund, auf der Passhöhe zu verweilen, gibt es eigentlich nicht, denn diese gibt sich eher unspektakulär. Außer ein paar Schotterparkplätzen und einem Passschild gibt es keinerlei touristische Einrichtungen, wie man sie sonst von anderen Pässen kennt. Höchster Gipfel in der Umgebung ist die Braunarl-Spitze (2649 m), die sechs Kilometer südwestlich liegt. Weitere dominierende Berge in der Nähe sind der Widderstein (2533 m) und der Mohnenfluh (2542 m). Laut der „Bibel aller Pässefahrer“, also dem Denzel (Großer Alpenstraßenführer) hat der Pass sogar noch einen zweiten Namen, nämlich „Sattel von Hochkrumbach“. Diese Bezeichnung scheint jedoch veraltet, sie ist mir zumindest bisher sonst noch nirgendwo begegnet. Der im unteren Teil des Bregenzerwaldes zum Teil enorme Verkehr auf der B 200 ist hier oben übrigens kaum noch auszumachen, so daß einer entspannten Überfahrt eigentlich nichts im Wege steht.
Für die Beschreibung danken wir Kai Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westrampe von Au13 km906 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Ostanfahrt von Warth4,7 km181 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Westrampe von Au  13 km / 906 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Wir starten im weiten Tal von Au (791m) im Bregenzer Wald und steigen erst nur wenig bis wir die kleine Siedlung von Bad Hopfreben (ca. 1000m) erreichen. Dann beginnt die Straße an "richtig" zu steigen (max. 10%). Man durchfährt einige Galerien und Tunnels (Licht?) und kommt dann in das Bergdorf Schröcken, wo man die Möglichkeit hat, bis Nesslegg die alte, verkehrsfreie, gut asphaltierte Straße zu benutzen. Dazu muss man bei der Kirche oder am Ortsende rechts abbiegen. Die alte Straße führt steil (max. 14%) mit einigen Kehren durch einen bewaldeten Hang. Von hier hat man teils schöne Aussicht auf die hinteren Bregenzerwälder Berge (Braunarlspitze 2649m, Hochkünzelspitze 2397m). Nach der alten Tannbergbrücke, welche heute leider von einer Betonbrücke überquert wird, kommt man nach Nesslegg von wo man ca. 2 km / 200 Hm bis zur Passhöhe vor sich hat.
Die beschriebene alte Straße ist für eine (rasende) Abfahrt nicht geeignet, weil sich oft Schmutz oder kleine Steine auf der Fahrbahn befinden. Das ist der Nachteil einer Straße, die nicht mehr von KFZ befahren wird.
Laut UCI ist dieser Pass der 1. Kategorie zugeordnet.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Waldo_Feraldo Mail an Absender0 h 54 m 00 s18.07.2010
Mittlere Zeit: wilier racer Mail an Absender1 h 12 m 20 s01.05.2007
Langsamste Zeit: 1 h 38 m 00 s14.08.1999

Ostanfahrt von Warth  4,7 km / 181 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Die Ostanfahrt zum Hochtannbergpass ist eigentlich nur eine „halbe Sache“: die B 200 (Bregenzerwald-Bundesstraße) zweigt nämlich erst in einer Höhe von 1494 Metern von der Straße zum Flexenpass (B 198) ab. Wer also noch ein paar Höhenmeter zusätzlich sammeln möchte, sollte seine Tour zum Hochtannbergpass lieber tief unten im Lechtal beginnen. Einer der möglichen Ausgangspunkte wäre das 36 km von Warth entfernte Elmen (976 m), von wo aus ja auch die bekannte Westrampe zum Hahntennjoch beginnt.
Kommt man also aus dem Lechtal, so verlässt man die B 198 in Warth (1494 m) und biegt in der Ortsmitte nach rechts auf die B 200 ab. Nach nur 1,4 km Fahrt taucht man kurz hinter dem Ortsausgang von Warth in eine insgesamt 1300 Meter lange Schutzgalerie ein. Wenigstens befindet man sich bei der Bergfahrt in dieser Richtung an der „Lichtseite“ der Galerie, was die Durchfahrt dieser ungewöhnlich langen Lawinenschutzverbauung einigermaßen erträglich macht. Nach der Passage der Galerie wechselt die Straße die Talseite, bis zur Passhöhe liegt der Krumbach nun zu unserer Linken.
0,8 km vor der Passhöhe passiert man schließlich noch den Weiler Hochkrumbach, im Grunde genommen nur eine Ansammlung quer über das Tal versprengter Häuser. Nach nur 4,7 km Fahrt bei einer durchschnittlichen Steigung von gerade einmal 3,9 % erreichen wir dann unser Ziel. Die Maximalsteigung auf der Ostrampe beträgt 9 %, diese werden kurzzeitig am Ortsausgang von Warth erreicht. Vor uns steht jetzt eine rasante Abfahrt auf einer breiten und gut ausgebauten Straße hinunter in den Bregenzerwald.
Für die Beschreibung danken wir Kai Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: maximopsWOR Mail an Absender0 h 12 m 30 s12.05.2008
Mittlere Zeit: django501 Mail an Absender0 h 17 m 10 s23.08.2010
Langsamste Zeit: 0 h 24 m 20 s07.08.2006