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Höchsten (837 m)

Oberschwaben, Baden-Württemberg.
Peter & Lutz
Der Höchsten ist mit 837,8 m Höhe die höchste Erhebung im Linzgau (Bodenseekreis) in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Strecke von Urnau auf den Höchsten ist unter Radfahrern sehr beliebt, da hier 2006 die erste Bergzeitmessstrecke Deutschlands installiert wurde.

Wissenswertes:
– Der RSV Seerose hat die permanente Zeitmessstrecke installiert, auf welcher Radsportler sich das ganze Jahr über messen können.
– Das Lightweight-Uphill Race ist ein Bergzeitfahren, das einmal im Jahr allen Sportlern die Möglichkeit gibt, sich unter gleichen Bedingungen auf der Zeitmessstrecke zu messen.
– Über den Höchsten verläuft die Rhein-Donau-Wasserscheide, die ein Teil der europäischen Hauptwasserscheide ist. Alle Bäche, die vom Berg in Richtung Norden verlaufen, erreichen schließlich die Donau und damit das Schwarze Meer. Die nach Süden und Westen gerichteten Hänge fließen in den Bodensee, und damit über den Rhein in die Nordsee (Quelle: wikipedia.de).

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Varianten auf den Höchsten, u.a. eine angebliche 30 %-Rampe aus dem Deggenhauser Tal, welche sich bei genauerer Betrachtung (wie so häufig) als durchaus bezwingbar entpuppt.
Wenige Meter neben der Passhöhe ist beim Gipfelparkplatz ein schöner Aussichtspunkt, von welchem man bei klarer Sicht weit über den Bodensee hinaus den Alpenhauptkamm sehen kann, wie üblich im Schwäbischen im Westen bis zum Finsteraarhorn und den anderen 4000ern der Berner Alpen.
Für die Beschreibung danken wir turchinc Mail an Absender

Anfahrt von Schönemühle bei Urnau   8,2 km / 338 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Anfahrt von Schönemühle bei Urnau
Start ist am Gemeindeparkplatz Schönemühle auf 499 m Höhe – hier befindet sich der Stoppomat, eine Zeitmessanlage für das (kostenlose) Bergzeitfahren auf den Höchsten. Ziel ist nach 8,2 Kilometern die zweite Zeitmessanlage bei Glashütten am Gipfel des Höchsten.

Die Strecke beginnt mit einer schönen Serpentine aus dem Tal nach Wattenberg hinauf. Hier lässt die Steigung kurz nach, geht dann aber knackig weiter bis etwa Kilometer 2,0. Kilometer drei steigt nur leicht mit kleineren Gefällen bis zur nächsten anspruchsvolleren Rampe vor dem Ortseingang Limpach. Über die nächsten drei Kilometer wechseln sich dann moderate Steigungen mit kurzen Erholungsphasen. Eine steile Kehre führt zur letzten kleinen Ortschaft Wahlweiler. Ab hier geht es mit 5–6 % an einem kleinen Waldstück vorbei, dann über flachere Wiesen zum Bergrestaurant. Am Restaurant sollte man aber (noch) keine Pause machen, denn hier beginnt die letzte kurze Steigung bis zum Stoppomat unter dem Sendeturm auf dem Gipfel des Höchstens. Jetzt heißt es „abstempeln” und dann die Umgebung genießen.
Das Bergrestaurant bietet leckere Speisen und Getränke. Die Panoramen vom Gipfel reichen weit über das Deggenhausertal bis zum Bodensee und tief in die Alpen hinein.

Im Schnitt steigt die Strecke mit 4,5 % an, mit Spitzen bis zu 10 %. Sie überwindet dabei ca. 340 Höhenmeter.

Für die Beschreibung danken wir turchinc Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Bergschnellfahrer Mail an Absender0 h 16 m 33 s26.07.2008
Mittlere Zeit: Bergkönig40 Mail an Absender0 h 24 m 06 s28.09.2006
Langsamste Zeit: 0 h 35 m 00 s02.07.2007

Westanfahrt von Obersiggingen  4,4 km / 306 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Obersiggingen
Wer es etwas steiler zum Höchsten haben will, und nicht unbedingt die Stoppomat-Strecke fahren muss, der liegt mit dieser Variante genau richtig.
Die Anfahrt beginnt im Deggenhausertal. Kurz nach Obersiggingen biegen wir rechts von der L207 auf 534 m Höhe in Richtung Wahlweiler ab. Was nun folgt, verlangt schon einige Trainingskilometer in den Beinen, denn die kommenden 2,2 km haben im Mittel 9,4 Steigungsprozente, und man erradelt dabei ca. 215 Hm, wobei der mittlere Teil dieses ersten Teilabschnitts, den man nach 500 m erreicht, auf ca. 800 m nie unter 13 % fällt – ein „Rettungsring” ist hier durchaus zu empfehlen.
In Wahlweiler auf 745 m Höhe angekommen – jetzt kann uns nichts mehr erschrecken – biegen wir links auf die Stoppomatstrecke zum Höchsten ab. Von dort sind es noch 1,7 km bis zum Zielpunkt auf einer Höhe von 827 m. Dabei sind nochmals zwei kürzere Stiche mit bis zu 8 % zu überwinden.

Für die Beschreibung danken wir Bodenseemann Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Laatze Mail an Absenderohne Zeit15.03.2010
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit19.07.2008
Kalibos Mail an Absenderohne Zeit12.09.2010
Bodenseemann Mail an Absenderohne Zeit26.09.2003
LawLance Mail an Absenderohne Zeit11.05.2008

Westauffahrt über den Lehenhof  4,5 km / 270 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt über den Lehenhof
Die steilste Variante zum Höchsten führt ebenfalls aus dem Deggenhauser Tal nach oben.
An einer Bushaltestelle geht es scharf nach Osten, die Schilder Rollsplitt und Sackgasse sind natürlich gleich ein zusätzlicher Anreiz.
Der erste Teil führt schön durch die Höfe und Wiesen am Westhang des Höchsten, dabei sind die ersten 700 m bei 10–15 % schon anspruchsvoll und die perfekte Vorbereitung für den Schlussakt. Zunächst folgen aber recht wechselhafte 1,2 km – sowohl in Bezug auf die Steigung, die hier jedoch meist recht locker bleibt, als auch auf die Umgebung. Nach dem Wiesenhang folgt ein längeres Teilstück im Wald, und bei der Kreuzung zum Lehenhof halten wir uns links, wo direkt das 30 %-Schild ehrfurchtsgebietend am Rande steht.
Es bleibt aber durch eine Lichtung hindurch sogar eben, bevor die schmale Straße wieder im Wald verschwindet und langsam an Steigung zunimmt. Das erwartete Horrorstück bleibt zwar aus, es wird aber für ca. 200 m trotzdem richtig steil bei über 17 % und maximal kurz 23–24 %, mit einem guten Berggang ist dies aber auch aufgrund der Kürze noch gut hochzudrücken.
Der Spuk ist also schnell vorbei, und man erreicht Lichtenegg und kurz darauf die normale Straße von Nordwesten. Hier halten wir uns rechts und rollen die letzten 2 km flach bis zum gemeinsamen höchsten Punkt beim Stoppomat.

Eine anspruchsvolle Rampe, die einem aber immer Zeit zum Luft holen lässt und nur sehr kurz den vollen Einsatz verlangt. Die 30 % sind mal wieder ein Kapitel aus dem reichen Fundus der Märchen und Sagen...
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
immernizza Mail an Absenderohne Zeit15.08.2007
backtrack Mail an Absenderohne Zeit01.05.2011
thomasg Mail an Absenderohne Zeit10.07.2010
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit10.07.2010
postradler Mail an Absenderohne Zeit10.07.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit10.07.2010
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit30.08.2003
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit10.07.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit05.06.2010
Kalibos Mail an Absenderohne Zeit11.09.2010
Laatze Mail an Absenderohne Zeit15.03.2010
frettchen Mail an Absenderohne Zeit05.08.2011

Ostauffahrt von Zussdorf (Lattener Steige)  4,9 km / 250 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Eine weitere – sehr verkehrsarme – Auffahrtvariante auf den höchsten Berg Oberschwabens beginnt in Zußdorf, 2 km südöstlich von Wilhelmsdorf.
Von Wilhelmsdorf kommend folgen wir an der Kirche im Ortszentrum nicht der links abknickenden Hauptstraße, sondern fahren geradeaus in die Austraße. Linkerhand folgt etwas rückversetzt das Gasthaus zum Bräuhaus. Wir fahren schweren Herzens geradeaus weiter, bis fast am Ortsende nach rechts ein Wegweiser „Latten 2 km” auf unser Sträßchen zum Höchsten hinweist. Gleich die ersten 600 m haben 12 % Steigung zu bieten. Danach schlängelt sich das Sträßchen mit 3–6 Steigungsprozenten durch eine lockere Obstbaumallee zum Weiler Latten hoch. Kurz vor der Lattener Kapelle gibt es sogar ein kurzes Flachstück.
Am Ausgang des Weilers steigt die Straße am rechten Talhang gleich wieder mit 8 % an. Wieder säumen Obstbäume den Weg bis zum 1 km entfernten Waldrand, so dass im Herbst für Elektrolyt- und Kaloriennachschub gesorgt ist. Etwa 500 m hinter Latten knickt das Sträßchen rechts ab und wählt die Direttissima den Hang hinauf bis zum Waldrand. Auf diesen ebenfalls ca. 500 m wird mit 12–14 % die maximale Steigung erreicht. Am Waldrand haben wir außerdem die erste Hälfte des Aufstieges hinter uns gelassen.
Im Wald flacht die Straße zunächst etwas ab, ehe nach einer Linkskurve sogar ein kurzes Gefällestück für Entspannung sorgt. Weiter geht es im Wald mit unregelmäßiger Steigung, bis wir am Waldrand die Gebäude von Rubacker unter dem Höchstengipfel sehen. Bis zum Gasthof Höchsten an der Kreisstraße von Wahlweiler sind es noch 200 m. Wir biegen rechts in die Kreisstraße ein und haben nach weiteren 300 m den Höchstengipfel erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Flugrad Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit30.10.2009
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit30.10.2009
Laatze Mail an Absenderohne Zeit15.03.2010
Kalibos Mail an Absenderohne Zeit11.09.2010
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit24.04.2011
leisure17 Mail an Absenderohne Zeit21.04.2012
fitforfun40 Mail an Absenderohne Zeit09.05.2010