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Hoher Meißner (713 m)

Ziemlich steil geht es im Wald voran.

Auffahrten

Von AP – Die Ostanfahrt zum Hohen Meißner beginnt man am Ortsanfang von Vockerode auf 280 m Höhe. Auf leicht ansteigender Straße durchquert man den Ort. Auffällig in Vockerode sind die mit rotbraunen Steinen gepflasterten Bürgersteige. Nach 900 m läßt man den Ort mit seinen bunten Bürgersteigen hinter sich und sieht sich mit der ersten Rampe des Anstiegs konfrontiert, die etwa 500 m lang und mit knapp 11 % Steigung bestückt ist. Hinter der Rampe wird es wieder flacher; man hält auf den Wald zu, der den Hohen Meißner bedeckt.
Nach knapp 2 km erreicht man den Wald und die Straße steigt erneut stark an. Eine lange Gerade baut sich vor einem auf, die wegen der relativ breiten Straße nicht allzu steil wirkt, aber Steigungsspitzen von über 15 % hat.
Auf dem dritten Kilometer wird es noch mal kurz flacher, dann aber beginnt ein langes Steilstück, das einen bis kurz vor die Paßhöhe bringt. Auf diesem letzten Steilstück passiert man um Kilometer 4,5 herum die Gaststätte Schwalbenthal (620 m Höhe). Dort öffnet sich der Wald und ermöglicht einen weiten Blick nach Süden.

Exkurs: Das Gasthaus ist das letzte erhaltene Gebäude der Bergarbeitersiedlung Schwalbenthal. Manchmal soll es hier teuflisch nach Schwefel stinken, was daran liegt, daß ein Teil der dort unter der Erde vorhandenen Braunkohleflöze vor Jahrhunderten in Brand geriet und trotz aller Löschversuche bis heute im Untergrund vor sich hin kokelt. Wegen diesem grenzwertigen Geruch gibt es auch eine sogenannte Stinksteinwand nur ein paar hundert Meter von dem Haus entfernt. Also, wenn notwendig die Luft anhalten und munter weiterpedalieren.

Hinter der Gaststätte zweigt die L3242 rechts ab in Richtung Kammerbach; zum Meißner fährt man aber weiter geradeaus durch eine S-Kurve und darf wiederum Steigungsspitzen von über 15 % überwinden. Das ist aber auch das Ende der Anstrengungen, ungefähr nach 5 km knickt die Straße nach rechts und flacht für etwa vierhundert Meter stark ab. Ans Ende der Auffahrt gelangt man nun sehr schnell, wobei der Kulminationspunkt wegen der Breite der Passhöhe schwer festzulegen ist.


Anmerkung: Mittlerweile ist diese Anfahrt versehen mit einem Stoppomat, mit dem man seine Fahrzeit ab Abterode messen kann. Der Autor ist aber trotzdem der Meinung, daß der eigentliche Beginn der Anfahrt in Vockerode liegt, gewinnt man doch auf den etwas mehr als 2 km von Abterode her nur knapp 40 Hm.

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00:19:08 | 04.06.2015
Ohmberger
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00:24:59 | 06.07.2014
Zbig
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00:35:01 | 06.07.2014
nomoresecrets
Von atomicgs – Die Westauffahrt zum Hohen Meißner beginnt im beschaulichen Dorf Velmeden, ein netter Ort im typischen nordhessischen Baustil. Von Walburg kommend, auf der L3238, folgt man der Beschilderung auf die L3241, der Hausener Straße. Die im Dorf angegebene Durchschnittssteigung von 12 % lässt einen schon mal erahnen, was einen erwartet.
Noch vor dem Ortsausgangsschild geht es recht gut bergauf, aber doch noch im Rahmen. Auf einer Kuppe angekommen, lohnt es sich kurz anzuhalten und einen Blick über die schöne Landschaft des Meißner-Kaufunger Walds zu wagen.
Nach dem Ortsausgangsschild geht es einige hundert Meter komplett flach daher bis zur Kreuzung mit der L3249, auf der es nach Hausen – immerhin die höchste Stadt Kurhessens – geht. Hinter der kleinen Kreuzung geht es nach dem flachen Stück auf einer Länge von 400 bis 500 m wieder gut zur Sache; die Straße führt ab jetzt durch bewaldetes Gebiet. Es werden Steigungsspitzen über 12 % erreicht, bis man einen kleinen Parkplatz am Fahrbahnrand erreicht, von dem es dann in gleichmäßiger Steigung bergauf geht.
Nach weiteren wenigen hundert Metern macht die Straße einen langgezogenen Bogen, an dem wieder eine Straße in Richtung Hausen abgeht. Der folgende Kilometer ist mit ca. 10–12 % konstanter Steigung gut zu befahren, wobei man der Straße die Witterungsverhältnisse in den Wintermonaten sehr stark ansieht (jedoch ist sie ansonsten gut ausgebaut). Für einen ungeübten Radfahrer wirkt dieser Kilometer endlos, da er sich enorm zieht.
Die Straße macht dann wieder einen Bogen, nach welchem es nur noch kurz steil ist. An einer Kurve ist ein Parkplatz Ausgangspunkt für Wandertouren im Sommer bzw. für den Rodelberg direkt daneben im Winter. Ab der Abzweigung zum Naturfreundehaus geht es dann wiederum flach daher, man ist im Endeffekt angekommen, denn die höchste Stelle, die echte Passhöhe, ist auf dem Hohen Meißner nicht ersichtlich, da die Straße auf einer Länge von ca. 1,5 km flach ist, bis es im Osten wieder bergab Richtung Vockerode geht.

Noch ein kleiner Gastrotipp: Der Berggasthof Hoher Meißner, direkt neben dem Skilift II (einfach vom Pass aus der Beschilderung folgen) bietet dank seiner Terasse einen schönen Ausblick über die nordhessische Landschaft. Aber nicht nur der Ausblick lohnt zum Einkehrschwung, die Küche bietet kulinarisch alles, was das Herz bzw. der Magen begehrt, ist sehr zu empfehlen. Von dort aus sind auch wiederum Wandertouren möglich.

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00:19:42 | 10.10.2015
Winni19
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00:24:00 | 23.08.2013
atomicgs
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00:35:00 | 10.07.2010
atomicgs
Von h20 – Die Auffahrt beginnt kurz hinter Wendershausen (153 m Höhe). Dort steigt die L3242 zunächst sanft und gleichmäßig Richtung Rückerode. Nach ca. 3,5 km ist damit für die nächsten gut 500 m Schluss, denn die Steigungsprozente klettern auf 15 % und bringen einen schnell auf 400 m Höhe. Zum Erholen reichen die nächsten 4 km Abfahrt bis Hilgershausen, dort geht es scharf links nach Kammerbach. Die nächsten 3 km steigt die Straße sanft an und passiert die Einmündung der L3240 von Oberrieden (sehr lohnende sanfte Alternative), um hinter Kammerbach nach einer kurzen Abfahrt an der Hauptrampe den Charakter zu ändern (ca. 300 m Höhe).
Zwei Rampen im zunächst offenen Gelände mit durchschnittlich zweistelligen Steigungsprozenten bringen einen schnell auf 500 m Höhe bei gut 2 km Fahrtstrecke. Ab dem lohnenswerten Abzweig nach Weißenbach verläuft die Straße im Wald und bleibt sanft ansteigend bis zum Frau-Holle-Teich auf ca. 600 m Höhe, der nach weiteren 3 km erreicht wird. Eine kurze Abfahrt ist die Ouvertüre zum Schlussanstieg.
Nach insgesamt 17 km trifft man auf die Auffahrt von Vockerode (L3241), die leider Vorfahrt hat. Angesichts der am Anfang bis auf 15 % ansteigenden finalen Rampe wünscht man sich, den Schwung von der Abfahrt mitnehmen zu dürfen. Nach gut einem Kilometer läuft der Anstieg immer flacher werdend aus und erreicht das breite Plateau. Beim Stoppomat-Häuschen ist der definierte höchste Punkt (713 m Höhe).
Der Blick über die hessische Schweiz und die Hügel des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal in Thüringen lohnt sich. Darum nicht ärgern, wenn man Vorfahrt gewähren muss, sondern links abbiegen zum Schauen!

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Von h20 – Man beginnt mit einem sanften Aufstieg nach Kammerbach durch ein romantisches Tal und vorbei an einem der letzten Stockmacher-Betriebe in der Region (Oberrieden Ortsausgang links). Gemütliche 150 Höhenmeter werden auf 6 km eingesammelt. Zwischen Hilgershausen und Kammerbach trifft man auf Strecke der Nordanfahrt von Wendershausen, der Weg ist im folgenden derselbe wie oben beschrieben.

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Von h20 – Bis zum Kammweg, sprich bis Kammerbach, handelt es sich um einen knackigen Anstieg (längere Stücke zwischen 10-13% Steigung) mit gut 200 Höhenmetern auf ca. 5 km. Ab Kammerbach ist der Weg identisch mit der oben beschriebenen Nordanfahrt von Wendershausen. Der untere Teil der Anfahrt ist panoramalos eingekeilt zwischen Koniferen und zieht sich gefühlt schnurgerade den Berg hoch.

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01:28:40 | 08.09.2016
rennfix
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Von h20 – Bis Weißenbach wird die (manchmal viel befahrene) Straße immer steiler. Nur im unteren Teil erreicht sie die zweistellige Steigung noch nicht, und erst nach Weißenbach gönnt sie uns eine kurze Pause. Sie ist um Weißenbach herum panoramareich und verschwindet mit zunehmenden Steigungsprozenten wieder im Wald nach knapp 5 km mit 350 Höhenmetern. Danach führt der Weg abwärts zum Kammweg, auf den er oberhalb von Frankenhain trifft. Ab dort ist die Strecke identisch mit der oben beschriebenen Nordanfahrt von Wendershausen.

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Von h20 – Der Startpunkt ist Küchen an der B7, das aber über gut asphaltierte Radwege von West bzw. Ost gut erreicht werden kann. Die einsame Region südlich des Meißners kann über Reichenbach einbezogen werden.
Der Beginn des Aufstieges ist sanft für die ersten 4 km, auf denen man 100 Höhenmeter sammelt. Danach ist für die nächsten 4 km Schluss mit lustig. Sieht man nach einem weiten Rechtsbogen die Sendemasten, wird klar, wie es weiter geht: steil. Nahezu sofort wird die Steigung nämlich zweistellig, und sie bleibt es fast bis zum Dorf Hausen.
Im Dorf macht die Straße eine weite Linkskurve und stößt später auf die oben beschriebene Westanfahrt von Velmeden. Wer es steiler und kürzer mag, der biegt entweder in der Linkskurve in die Straße Zur Hausener Hufe, dort geht es auf Asphalt immer steiler werdend mit bis zu 20 % weiter. Oder man biegt eine Straße später in die Meißnerbergstraße mit Kopfsteinpflaster knapp unter 20 %. Folgt man dem Straßenverlauf, erreicht man auch die Hauptstraße von Velmeden hoch, auf der es allerdings auch fast konstant zweistellig bis zum Gipfelplateau weiter geht.

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