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Hohes Gras (605 m)

Ostanfahrt: Kurz vor Schluß rückt der Sendeturm auf dem Essigberg ins Blickfeld.

Auffahrten

Von AP – Die Ostanfahrt zum Hohen Gras ist weder aus landschaftlicher Sicht noch von der Streckenführung her ein Leckerbissen. Man ist zunächst in der Stadt Kassel und später im Wald ohne besondere Aussichten unterwegs, und das auf einer Straße, die von ein paar weiten Kurven abgesehen stur nach Westen geht. Allerdings hat man die Möglichkeit, über 400 Hm an einem Stück zu fahren, was in einem niedrigen Mittelgebirge wie dem Habichtswald eher ungewöhnlich ist.
Der Startpunkt an der Riesenkreuzung Druseltalstraße/Eugen-Richter-Straße in der Nähe des Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe ist schon alles andere als motivierend. Die von dort aus schnurstracks und vierspurig ansteigende Druseltalstraße verleitet wohl nur die Sorte Radler zu innerlichen Jubelsprüngen, die es schaffen, ihre Umgebung komplett auszublenden. Aber dieser Weg aus Kassel heraus ist nicht ganz so schlimm, wie er aussieht, denn die spürbare Steigung von um die 7 % bremst die Autofahrer doch ein wenig. Zudem gibt es neben der Straße einen Gehweg durch die schmale Parkanlage, welche sich an der Seite der Straße hinzieht. Dieser Gehweg ist gepflastert, aber mit dem Rennrad befahrbar.
Nach etwas über 2 km Fahrt biegt von Süden kommend die Konrad-Adenauer-Straße auf die Druseltalstraße ein, welche ab dieser Kreuzung auf zwei Spuren zusammenschrumpft und ihren Namen in „Im Druseltal“ ändert. Kurz hinter der Kreuzung hat man das bebaute Stadtgebiet von Kassel hinter sich gelassen, der letzte größere Gebäudekomplex ist das Augustinum rechts neben der Straße, in dem gewiß ältere Gümmler in den Erinnerungen an vergangene Heldentaten schwelgen und ihre Mitresidenten so in süße Träume wiegen.
Im Wesentlichen ist man nun bis zur Passhöhe im Wald unterwegs. Die Steigung der Straße geht nach 3 km etwas zurück. Von dem Bach Drusel, nach dem Tal und Straße benannt sind, ist nichts zu sehen, was daran liegt, dass man ihn in einen Kanal unter die Erdoberfläche gezwängt hat.
Auf dem fünften Kilometer sieht man links von sich eine kleine Ansiedlung im Wald. Ab dieser Ansiedlung heißt die Straße Ehlener Straße. Kurz hinter diesem neuen Namenswechselpunkt öffnet sich der Wald. Neben der Straße erstreckt sich nun das Gelände des Golfclubs Kassel-Wilhelmshöhe. Dort biegt nach rechts ein Weg ab, auf dem man bis zum oben in der Allgemeinbeschreibung erwähnten Herkules fahren kann. Auf diesem Streckenabschnitt legt die Steigung auch wieder ein wenig zu.
Ab Kilometer 6 flacht die Straße allmählich ab, und der Wald rückt wieder vor. Man sieht den Sendeturm auf dem Essigberg, passiert einen großen Parkplatz und erreicht die unspektakuläre Passhöhe, die mit einer Bushaltestelle geschmückt ist.

21 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:19:27 | 25.08.2015
pblumbum
Mittlere Zeit
00:29:15 | 26.03.2012
Bergziege2010
Dolce Vita
00:37:00 | 30.08.2014
domi333
Von cklein – Die Strecke fängt direkt an der T-Kreuzung in Ehlen an. Nach 200 m verlässt man die Ortschaft, und der Wind zieht über die freie Fläche. Das erschwert den Anstieg, welcher direkt beginnt. Bei durchschnittlich 7 % geht es kontinuierlich bergan, und in einer Rechtskurve verschwindet man im Wald. Der Wald bleibt bis zur Passhöhe.
Auf der sehr breiten Straße ist relativ wenig Verkehr, und so muss man auch an dem steilsten Stück von 10 % um Kilometer 2 herum keine Panik haben, über den Haufen gefahren zu werden.

18 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:11:53 | 26.03.2012
Takis
Mittlere Zeit
00:17:00 | 18.06.2011
Bergziege2010
Dolce Vita
00:22:54 | 26.10.2015
pblumbum

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