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Hornberg (683 m)

Schwäbische Alb, Albuch, Baden-Württemberg.
Weilerstoffel da muss man hoch.
Der Hornberg ist eine der Erhebungen am Albtrauf südlich von Schwäbisch Gmünd, eingebettet zwischen Stuifen (dem östlichsten der Dreikaiserberge) im Westen und Bernhardus im Osten. Südlich liegt das Kalte Feld noch etwa 100 m höher. Bekannt ist der Hornberg für sein Segelfluggelände an der waldfreien Ostseite. Für den ortskundigen Radfahrer liegt er zwischen den Straßen über die Reiterleskapelle und den Furtlepass. Man fährt leicht an allen Abzweigen vorbei, jedoch bietet uns die Westseite zwei der schwersten Auffahrten der Alb, und dazu auch noch als echte Passstraße. Die Rampen direkt von Weilerstoffel und über den Saurenhof sind wesentlich giftiger als die vieldiskutierte Bissinger Steige hinauf nach Ochsenwang (die jedoch länger ist) und (nicht nur) mit klassischer Übersetzung ein echter Prüfstein. Für die Alb sind hier 5 Härtesterne angebracht.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Weilerstoffel1,8 km240 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne
Nordwestanfahrt über den Saurenhof2,1 km256 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne
Ostanfahrt vom Furtlepass1,1 km53 HmSchön: 3 SterneHart: 0 Sterne
Südostanfahrt von Degenfeld3 km139 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Westanfahrt von Weilerstoffel  1,8 km / 240 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Weilerstoffel
Der Anstieg ist exakt zweigeteilt, auf den ersten 900 m bis zur Kreuzung legt man 150 Hm zurück für einen Durchschnitt von 16,6 %, danach wird es deutlich flacher, und die letzten 900 m bringen gerade noch 10 % im Mittel (macht gesamt 1,80 km mit 13,4 %).
Startpunkt ist in Weilerstoffel am kleinen Parkplatz mitten im Ort an einer 90-Grad-Kurve der Hauptstraße. Man sieht ein kleines Sträßchen mit Durchfahrt-verboten-Schild, so dass man in der Regel niemandem begegnet (höchstens mal ein Wanderer oder Traktor). Kurven fahren geht jedoch auch nicht richtig, dafür ist der Weg zu schmal. Die erste Rampe zieht sofort auf 17 % an, bevor ein erstes Flachstück mit nur 10 % folgt. Luft holen, denn dann führt eine S-Kurve durch ein kleines Waldstück, wo die Maximalsteigung von über 20 % erreicht wird (in der Außenkurve).
Hat man das geschafft, kommt man ins Freie und die Anzeige wechselt erst auf 16 %, dann sogar auf nur 13 % – der Puls rast jedoch gnadenlos und erholen ist nicht drin. Es folgt dann auch sofort das nächste Waldstück, diesmal jedoch als Gerade und mit nur um die 18 % (gefühlt doppelt so steil). Danach sieht man eine Kreuzung, die Steigung geht auf 10 % zurück und der Spuk ist vorbei. Es sind lächerliche 900 m, aber hier kann man testen, was ein hoher Durchschnitt bedeutet, und wie es mit jedem Meter schwerer wird (das ganze sechs Mal am Stück entspräche dann wohl etwa dem Steilstück der Westauffahrt zum Zoncolan).
An der Kreuzung münden wir dann in die vom Saurenhof kommende (ebenfalls kleine bocksteile) Straße, die auch nicht mit Steigungsprozenten geizt. Wir halten uns dann rechts zum Hornberg und fühlen uns bei 6 bis 8 % wie im Himmel. Jedoch nicht lange, geht es doch in langer Gerade durch den Wald und wird allmählich immer steiler, so dass weiter oben noch mal 14 % zu bezwingen sind.
Oben kommt man ebenso am Parkplatz des Segelfluggeländes an, wo an Wochenenden z.T. erheblicher Publikumsverkehr herrscht und ein wahres Meer an parkenden Autos die Hochfläche übersät. Hier fährt man dann leicht links entweder ganz hinab zum Furtlepass, oder nimmt kurz nach Beginn der Abfahrt den rechts abbiegenden Wanderweg direkt nach Degenfeld und versucht sich an der vergleichbar harten Ochsenbergsteige.
Die Strecke windet sich schön im ersten Teil durch die Wiesen und Bäume, die obere Hälfte fährt man komplett im Wald – zum Landschaft genießen wird der Normalsterbliche aber wahrscheinlich keine Zeit haben, zumindest nicht beim fahren. Immer wieder gern gefahren, kann einem an einem schlechten Tag dieses Sträßchen den Spaß so richtig vermiesen und den Saft aus den Beinen saugen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Miguell Mail an Absender0 h 12 m 24 s16.09.2011
hghofmann Mail an Absenderohne Zeit03.03.2010

Nordwestanfahrt über den Saurenhof  2,1 km / 256 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt über den Saurenhof
Ausgangspunkt für diese Variante zum Hornberg ist eine Kreuzung kurz vor Weilerstoffel, der Saurenhof ist links ausgeschildert. Auch diese Rampe zeichnet sich wie die direkte Anfahrt vom Ort durch lang anhaltende giftige Steigungsprozente aus, die so konzentriert auf der Alb wahrscheinlich selten sind wie hier am Höhenzug Hornberg und Kaltes Feld.
Die ersten Meter sind noch recht gemächlich, das kurz danach links abzweigende Sträßchen führt ebenfalls asphaltiert noch 1,6 km bis zum oberen Zusenhof für ca. 135 Hm. Wir fahren aber geradeaus weiter, und es wird allmählich immer steiler, und im Bereich des Saurenhofs sind wir schon deutlich in zweistelligen Bereichen. Kurz danach erreicht man den Waldrand bei etwa 500 m Höhe bei bereits bis zu 16 % (bis hier knapp 12 % im Schnitt).
Danach folgt eine fürchterliche gleichmäßige bocksteile Gerade durch den Wald mit einer Länge von etwa 400 m und mit deutlich über 17 % im Schnitt (bis max. ca. 20 %). Hat man das einigermaßen überstanden, verlässt man den Wald, und die Steigung lässt dann bald deutlich nach.

Zwar ist diese Anfahrt ein ganz ganz kleines bisschen gnädiger als die Direktvariante und das üble Steilstück ein wenig kürzer, trotzdem sind auch hier fünf Alb-Härtepunkte mehr als gerechtfertigt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: hivibub Mail an Absender0 h 13 m 26 s06.09.2011
Mittlere Zeit: DerMüdeJoe Mail an Absender0 h 13 m 34 s22.08.2008
Langsamste Zeit: 0 h 14 m 45 s10.03.2012

Ostanfahrt vom Furtlepass  1,1 km / 53 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 0 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt vom Furtlepass
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen. Ein paar Meter südlich der Passhöhe des Furtlepasses biegen wir nach Westen ab und pedalieren gemütlich bis zum Hornberg nach oben. Eine schöne Möglichkeit, dem Anstieg zum Furtlepass noch ein paar Höhenmeter hinzu zu addieren.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Miguell Mail an Absender0 h 02 m 50 s27.05.2011
2.hivibub Mail an Absender0 h 06 m 09 s06.09.2011
hage Mail an Absenderohne Zeit07.05.2006

Südostanfahrt von Degenfeld  3 km / 139 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Degenfeld
Der Startpunkt in Degenfeld ist recht leicht zu finden. Von Lauterstein kommend biegt man in der Ortsmitte an der „größeren” Kreuzung links ab und an der nächsten Gabelung dann wieder rechts (Ausgeschildert nach links zweigt hier eine Auffahrt zum Kalten Feld ab). Wir aber fahren rechts parallel zur Hauptstraße zum Furtlepass.
Nach einigen Metern folgt dann nach links mit der Ochsenbergsteige eine weitere Möglichkeit, ins Schwitzen zu kommen. Diese Straße zum Hornberg ist jedoch gnädiger und führt weiter geradeaus. Nach einigen ansteigenden Metern im Dorf geht es flach weiter bis zum Rasthaus (bis hier ca. 500 m Schnitt 3,5 %).
Nach dem großen Parkplatz kommt dann der eigentliche Anstieg, und auf den nächsten 1,5 km wird ein Schnitt von immerhin über 8 % erreicht, Höchststeigung bei 11 %. Zunächst in langer Gerade erreichen wir den Wald, wo es dann kurviger dem Hang folgend weitergeht. Nach ca. 1 km verlassen wir den Wald wieder und erreichen 500 m weiter eine Kreuzung, von wo man das Segelfluggelände erstmals sieht (die linke Straße führt bis hoch zum Sonnenbühl noch weitere 90 Hm deutlich steiler).
Der Anstieg zum Hornberg ist hier praktisch zu Ende, wir halten uns rechts und münden nach einem ebenen Kilometer in die Straße vom Furtlepass, wo man links noch ein paar Meter zum Hornberg oder rechts hinunter zum Pass weiterfahren kann. Für die Ostseite des Hornbergs eine etwas schönere Variante als die Hauptstraße und normalerweise lediglich von einigen Wanderern bevölkert, zudem auch sportlich interessanter.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Miguell Mail an Absender0 h 08 m 30 s22.03.2009
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit31.07.2011