Ibergeregg (1406 m)

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Ibergeregg (1406 m)

Alpen, Zentralschweiz, Schwyz.
Die Ibergeregg erscheint wegen ihrer Charakteristik eher dem Schwarzwald und weniger den Alpen zugehörig. Bei einer Überfahrt bieten sich dem Radler mehrfach wunderbare Blicke hinab zum Vierwaldstätter See und die ihn umgebenden Berge. Da kürzere und schnellere Strecken den Durchgangsverkehr fernhalten, trifft man nur sehr wenige Autos an, was diesen Berg noch attraktiver macht.

Auch in früheren Zeiten war die Ibergeregg bereits gefürchtet. 1984 führte die Tour de Suisse noch über die unasphaltierte Südseite (Abfahrt nach Schwyz) hinab. In Erinnerung blieb der furchterregende Sturz des Bergfahrers Peter Winnen, Holland. Es war auf der dritten Etappe von Cham nach Altdorf. Der Holländer gab auf und fuhr dann die Tour trainingshalber mit einem kleinen Rucksäcklein dem Peloton voraus. Die fünfte Etappe führte dann ins Tessin, und Zeitzeuge René aus Zürich fuhr mit einem guten Freund von Zürich aus an den Gotthard, um das Peloton zu beobachten, und da kam tatsächlich der winkende und beliebte Peter Winnen mit dem Rucksäckli weit vor dem Feld...

(Beschreibung unter Mitwirkung von ursfreulerfan)
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westrampe von Schwyz12 km889 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne
Nordostrampe von Stöcken/Unteriberg8,4 km481 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Westrampe ab Schwyz über Huserenberg11,5 km889 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Westrampe von Schwyz  12 km / 889 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Schwyz (517 m) markiert den Ausgangspunkt der 12 km langen Westrampe, die bereits am Ortsausgang beträchtlich an Höhe gewinnt. Das bis zu 14 % steile und zweispurig ausgebaute Sträßchen führt windungsreich durch dichten Mischwald. In zwei Kehren treten gewaltige Steigungen in den Innenradien auf, was wohl jedem Abfahrer das Leben versüßen wird, beim Bergauffahren aber weniger von Bedeutung ist. Hat man die Ski- und Snowboardschule passiert, ändert sich das Straßen- und Landschaftsbild.
In eng übereinander gelegten Kehren ergeben sich dem Betrachter tolle Ausblicke auf die umliegenden Berge und ins Tal. Auf dem letzten Kilometer Richtung Paß wendet sich die Straße nach Norden.
Auf der Nordostseite findet man ebenfalls guten Straßenbelag vor, übersichtliche Kurven ermöglichen ein schnelles Vorankommen bei bis zu 12 % Gefälle. In Oberiberg (1135 m) lauert eine unangenehme Gegensteigung, ehe es erneut mit über 70 km/h zu Tal geht. Nach ungefähr 9 km erreicht man den Sihlsee (872 m).
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: andreas_ch Mail an Absender0 h 42 m 00 s27.07.2006
Mittlere Zeit: dbeckel Mail an Absender0 h 57 m 30 s01.04.2007
Langsamste Zeit: 1 h 27 m 23 s01.09.2007

Nordostrampe von Stöcken/Unteriberg  8,4 km / 481 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Die Nordostrampe auf die Ibergeregg beginnt in Stöcken, einem Ortsteil von Unteriberg im Kanton Schwyz. Meistens wird man hier aus nördlicher Richtung vom Sihlsee kommen, so dass man in Stöcken in Fahrtrichtung halbrechts abbiegt. Hier trennt sich die Oberibergerstrasse von der Schmalzgrubenstrasse und die Ibergeregg ist bereits per Schild angeschlagen. Halblinks ginge es hier nach Waag und vor allem Hoch-Ybrig, einem schönen und nicht allzu überlaufenen Skigebiet.
Wir fahren noch einige hundert Meter geradeaus mit zunächst Gefälle und dann leichter Steigung aus dem Ort heraus und haben den Bach Minster linkerhand neben uns. Der eigentliche Anstieg beginnt erst auf ca. 925 m am Abzweig in den Ortsteil Gschwend. Hier halten wir uns links auf der Vorfahrtsstraße und befinden uns direkt in der Steigung. Nach wenigen Metern überqueren wir die Minster, die Straße heisst fortan Jessenenstraße. Die nächsten Kilometer entfernen wir uns aus der Bebauung und gewinnen bei humanen einstelligen Steigungsgraden stetig an Höhe.
Nach ca. 3,5 km macht die Straße in Oberiberg einen deutlichen Rechtsknick und folgt somit weiter dem Bach, der ständig parallel von uns fliesst. In Oberiberg (1135 m) befinden wir uns nun auf der Tschalun-, ab dem Ortsausgang auf der Laburgstraße. Nach ca. fünfeinhalb Kilometern steigen wir erstmals in den Wald ein, den wir erst kurz vor der Passhöhe wieder verlassen. Nun beginnt auch der alpinere Teil des Anstiegs, da keine Häuser mehr die Sicht stören, der Verkehr dünner wird und man sich auf die letzten Kilometer mit Steigungen zwischen 6 und 11% konzentrieren kann.
Nach 8,4 Kilometern und 481 Hm erreichen wir in einer Linkskurve die maximale Höhe auf 1406 m. Im Scheitelpunkt der Kurve weist eine Lift- und Skigebietskarte auf die Alternativaktivitäten zur kalten Jahreszeit hin. Außerdem ist der Betonklotz mit Restaurant und Terrasse im 1. Stock für eine Stärkung oder einen Toilettengang nicht zu verfehlen.
Insgesamt ist die Nordseite der Ibergeregg kürzer als die Westseite von Schwyz, hat aber immerhin durchschnittlich 5,7 %.
Die gesamte Auffahrt ist relativ breit ausgestaltet, unten noch zweispurig, oben dann einspurig aber so breit, dass die immer wieder vorkommenden Weidenroste umfahren werden können (oder auch nicht, siehe Fotos). Ausserdem gibt es keinerlei Serpentinen und nur relativ einfache Kurven, wodurch eine Abfahrt nicht besonders anspruchsvoll oder risikoreich ist.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: lordhenchen Mail an Absender0 h 26 m 38 s12.09.2009
Mittlere Zeit: buersi Mail an Absender0 h 37 m 14 s31.08.2005
Langsamste Zeit: 0 h 55 m 00 s24.06.2005

Westrampe ab Schwyz über Huserenberg  11,5 km / 889 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Der untere, meist im Wald verlaufende, schmale und eher aussichtsarme Teil der Auffahrt Schwyz–Ibergeregg lässt sich entweder über das oberhalb des Muotathals gelegene Illgau oder über Huserenberg umfahren.
Beim letzteren fährt man vom Zentrum der Stadt Schwyz zuerst auf der Ibergeregg-Straße, die man im Zentrum von Rickenbach dann verlässt. Man biegt links bei dem gelben Wanderwegweiserschild nach Holzegg ab.
Noch in der Ortschaft beginnt die Straße, wie am benachbarten Haggenegg, kräftig an Höhe zu gewinnen. Oberhalb des Ortes nimmt die Steigung noch zu. Einen Kilometer hinter Rickenbach biegt man nach rechts ab. Ab hier lässt die Steigung, sehr willkommen, ein kleines Bisschen nach.
Schon hier sieht man das, was im unteren Bereich der Ibergeregg-Strasse versteckt ist: die tollen Aussichten auf den Vierwaldstättersee, die Hochflue und den Rigi.
Nach zwei weiteren Kilometern erreicht man den ausgeschilderten Abzweig nach Ibergeregg. Von hier sind es 600 Meter bis zur Einmündung in die Hauptstrasse in einer Höhe von 940 m. Zum Pass sind es noch etwa sechs weitere Kilometer.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
forspeed Mail an Absenderohne Zeit01.06.2009
nrohr Mail an Absenderohne Zeit26.07.2009
Seetaler Mail an Absenderohne Zeit27.08.2009