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Ibergeregg (1406 m)

Ibergeregg.

Auffahrten

Von Tobi – Schwyz (517 m) markiert den Ausgangspunkt der 12 km langen Westrampe, die bereits am Ortsausgang beträchtlich an Höhe gewinnt. Das bis zu 14 % steile und zweispurig ausgebaute Sträßchen führt windungsreich durch dichten Mischwald. In zwei Kehren treten gewaltige Steigungen in den Innenradien auf, was wohl jedem Abfahrer das Leben versüßen wird, beim Bergauffahren aber weniger von Bedeutung ist. Hat man die Ski- und Snowboardschule passiert, ändert sich das Straßen- und Landschaftsbild.
In eng übereinander gelegten Kehren ergeben sich dem Betrachter tolle Ausblicke auf die umliegenden Berge und ins Tal. Auf dem letzten Kilometer Richtung Pass wendet sich die Straße nach Norden.
Auf der Nordostseite findet man ebenfalls guten Straßenbelag vor, übersichtliche Kurven ermöglichen ein schnelles Vorankommen bei bis zu 12 % Gefälle. In Oberiberg (1135 m) lauert eine unangenehme Gegensteigung, ehe es erneut mit über 70 km/h zu Tal geht. Nach ungefähr 9 km erreicht man den Sihlsee (872 m).

122 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:40:39 | 22.07.2012
climber1980
Mittlere Zeit
00:58:00 | 31.08.2013
RaodRacer
Dolce Vita
01:27:23 | 01.09.2007
wonder99
Von Flachlandtiroler – Die Nordostrampe auf die Ibergeregg beginnt in Stöcken, einem Ortsteil von Unteriberg im Kanton Schwyz. Meistens wird man hier aus nördlicher Richtung vom Sihlsee kommen, so dass man in Stöcken in Fahrtrichtung halbrechts abbiegt. Hier trennt sich die Oberibergerstrasse von der Schmalzgrubenstrasse, und der Weg zur Ibergeregg ist bereits per Schild angezeigt. Halblinks ginge es hier nach Waag und vor allem Hoch-Ybrig, einem schönen und nicht allzu überlaufenen Skigebiet.
Wir fahren noch einige hundert Meter geradeaus mit zunächst Gefälle und dann leichter Steigung aus dem Ort heraus und haben den Bach Minster linkerhand neben uns. Der eigentliche Anstieg beginnt erst auf ca. 925 m Höhe am Abzweig in den Ortsteil Gschwend. Hier halten wir uns links auf der Vorfahrtsstraße und befinden uns direkt in der Steigung. Nach wenigen Metern überqueren wir die Minster, die Straße heisst fortan Jessenenstrasse. Die nächsten Kilometer entfernen wir uns aus der Bebauung und gewinnen bei humanen einstelligen Steigungsgraden stetig an Höhe.
Nach ca. 3,5 km macht die Straße in Oberiberg einen deutlichen Rechtsknick und folgt somit weiter dem Bach, der ständig parallel von uns fließt. In Oberiberg (1135 m) befinden wir uns nun auf der Tschalun-, ab dem Ortsausgang auf der Laburgstrasse. Nach etwa fünfeinhalb Kilometern steigen wir erstmals in den Wald ein, den wir erst kurz vor der Passhöhe wieder verlassen. Nun beginnt auch der alpinere Teil des Anstiegs, da keine Häuser mehr die Sicht stören, der Verkehr dünner wird und man sich auf die letzten Kilometer mit Steigungen zwischen 6 und 11 % konzentrieren kann.
Nach 8,4 Kilometern und 481 Hm erreichen wir in einer Linkskurve die maximale Höhe auf 1406 m. Im Scheitelpunkt der Kurve weist eine Lift- und Skigebietskarte auf die Alternativaktivitäten zur kalten Jahreszeit hin. Außerdem ist der Betonklotz mit Restaurant und Terrasse im ersten Stock für eine Stärkung oder einen Toilettengang nicht zu verfehlen.
Insgesamt ist die Nordseite der Ibergeregg kürzer als die Westseite von Schwyz, hat aber immerhin durchschnittlich 5,7 % Steigung. Die gesamte Auffahrt ist relativ breit ausgestaltet, unten noch zweispurig, oben dann einspurig, aber so breit, dass die immer wieder vorkommenden Weideroste umfahren werden können (oder auch nicht, siehe Fotos). Ausserdem gibt es keinerlei Serpentinen und nur relativ einfache Kurven, wodurch eine Abfahrt nicht besonders anspruchsvoll oder risikoreich ist.

88 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:26:38 | 12.09.2009
lordhenchen
Mittlere Zeit
00:36:12 | 29.10.2005
Oliver Habegger
Dolce Vita
00:55:00 | 24.06.2005
pradip
Von Renko – Der untere, meist im Wald verlaufende, schmale und eher aussichtsarme Teil der Auffahrt Schwyz–Ibergeregg lässt sich entweder über das oberhalb des Muotatals gelegene Illgau oder über Huserenberg umfahren.
Beim letzteren fährt man vom Zentrum der Stadt Schwyz zuerst auf der Ibergeregg-Straße, die man im Zentrum von Rickenbach dann verlässt. Man biegt links bei dem gelben Wanderwegweiserschild bzw. dem Hinweis auf Obdorf nach Holzegg ab.
Noch in der Ortschaft beginnt die Straße, wie am benachbarten Haggenegg, kräftig an Höhe zu gewinnen. Oberhalb des Ortes nimmt die Steigung noch zu. Einen Kilometer hinter Rickenbach biegt man nach rechts ab. Ab hier lässt die Steigung, sehr willkommen, ein kleines bisschen nach.
Schon hier sieht man das, was im unteren Bereich der Ibergeregg-Straße versteckt ist: die tollen Aussichten auf den Vierwaldstättersee, die Hochflue und den Rigi.
Nach zwei weiteren Kilometern erreicht man den ausgeschilderten Abzweig nach Ibergeregg. Von hier sind es 600 Meter bis zur Einmündung in die Hauptstraße auf einer Höhe von 940 m. Zum Pass sind es noch etwa sechs weitere Kilometer.

11 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:02:00 | 02.08.2002
Prowler
Dolce Vita
Von dbeckel – Diese schöne Auffahrt direkt aus dem Muotatal (ohne den Umweg über Schwyz) stellt (knapp) die Höhenmeter-reichste Auffahrt auf das Ibergeregg dar und ausserdem die verkehrsärmste. Allerdings verläuft das letzte Drittel der Auffahrt identisch mit der Westrampe von Schwyz.

Diese Auffahrt habe ich mal wieder durch den Tourenplaner entdeckt. Auf meinem Weg vom Pragelpass das Muotatal hinunter habe ich den steilen felsdurchsetzten Hang auf der rechten Seite misstrauisch nach der versprochenen Straße abgesucht. Auch wenn ich die Straße nur teilweise entdecken konnte, so lässt sich der Abzweig weder übersehen noch überhören: Der Startpunkt dieser Beschreibung ist der ausgeschilderte Abzweig nach Illgau, der aus dem Muotatal nach Norden weisst. In der Nähe ist ein Schießplatz, der die wochenendliche Ruhe dieses idyllischen Tals stört. Dabei sind die traditionellen Waffen des Muotatals schweigsam, am Eingang des Tals befinden sich nämlich die Firma Victorinox, die die berühmten Schweizer Messer herstellt.

Der Anfang der Auffahrt verläuft bei gleichmäßiger, moderater Steigung auf perfektem Asphalt. Damit bietet die Straße auch für andere Sportler ideale Bedingungen, so sah ich Skateboarder mit Integralhelm und kompletter Schutzausrüstung den Berg runter sausen. Auf Grund der kleinen Räder und damit verbundenen hohen Lagerreibung stellt sich zwar rasch eine stationäre Geschwindigkeit ein, trotzdem fragte ich mich, wie sie unten an der Kreuzung anhalten können. Die Frage konnte mir alsbald der Rest der Truppe beantworten, die wenig später am Straßenrand standen: offenbar kann man durch Kurven fahren oder notfalls querstellen (wie beim Snowboard) tatsächlich bremsen. Meinen Respekt für diesen Wagemut! Trotzdem bin ich froh, Bremsen am Rad zu haben.

Auch das nächste Rätsel lösste sich alsbald auf denkbar einfache Weise: die unauffindbare Straße im Steilhang verläuft durch eine Galerie und einen gut beleuchteten Tunnel, trotzdem fühlte ich mich mit Rücklicht wohler. Nach dem Tunnel folgt dann Illgau, ein kleiner idyllischer Ort, an dessen Ende ein Wegweiser den Weg nach Ibergeregg zeigt. Beim Verlassen von Illgau wird das Panorama immer besser, auf der gegenüberliegenden Talseite taucht Stoos auf mit dem Fronalpstock im Hintergrund, der sich im Sommer über eine sehr schöne Gratwanderung vom Chlingenstock mit Blick auf den Vierwaldstättersee erwandern lässt. Im Winter bietet Stoos dafür eine der besten Airboard-Pisten der Schweiz.
Auf etwa 1070 m Höhe teilt sich dann der Weg: nach rechts ist das Ibergeregg ausgeschildert. Der Weg nach links verspricht ein besseres Panorama und trifft den rechten Weg nach 1,9 km wieder. Ich folgte dem linken Weg, um nach 100 m nach rechts abzubiegen und die steile Variante (13-15 %) mittendurch zu nehmen. Diese trifft nach 800 m wieder auf den linken Weg, welcher sich wiederum 100 m später mit dem rechten Weg vereint. Nun geht es etwa 50 Hm bergab, und die Straße trifft auf die Hauptstraße von Schwyz .

Jetzt ist es mit der Ruhe zwar vorbei, dafür taucht in dem wunderbaren Panorama der Vierwaldstättersee auf. Auch gibt es noch einen schönen Blick auf den grossen Mythen und das Zick-Zack Muster des Wanderwegs auf denselben. Diese Wanderung ist (ähnlich wie Chlingenstock – Fronalpstock) kein Geheimtipp und dementsprechend viel begangen, aber ebenso schön. Sie bietet spektakuläre Ausblicke und erlaubt, die Schwindelfreiheit zu testen, ohne grosse Ansprüche an die Trittsicherheit zu stellen, der Weg ist gut gesichert.

18 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:57:48 | 30.04.2012
velolama
Mittlere Zeit
01:06:15 | 20.07.2013
pirata
Dolce Vita
01:17:00 | 07.09.2015
hanthy
Von colin – Eine weitere Möglichkeit, die Ibergeregg von Süden anzufahren, bietet sich zwischen Schwyz und Illgau. Dort zweigt von der Hauptstraße eine Seitenstraße ab in Richtung Hockern/Urmis. Ab hier fährt man nun also strikt nördlich auf die Ibergereggstrasse zu und erspart sich so den Umweg über Schwyz und den dortigen Stadtverkehr.
Bis man die Hauptroute erreicht, bewegt man sich nun für 3,1 km in ruhigem Almgelände und hat mit dem übrigen Verkehr nichts am Hut. Mit lockerem Pedalieren wird es aber leider nichts, da auf diesem Abschnitt noch 180 Hm bewältigt werden wollen. Klingt nach nicht viel, einige bissige Abschnitte mit über 10 % sind aber schon mal ein guter Aufgalopp für das, was dann noch folgt, hat man die Ibergereggstrasse schliesslich erreicht.
Die restlichen 7,7 km und 670 Hm sind dann wieder bei der Hauptstrecke nachzulesen. Die Auffahrt diesseits zieht sich wie Gummi, und es sind noch lange quälende Kilometer bis man dann endlich oben ist. Die Auffahrt aus westlicher Richtung ist aber dafür auch eindeutig die Schönste.
PS: An schönen Tagen sieht das die motorisierte Fraktion leider genauso...

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Dolce Vita
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