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Jaunpass (1508 m) Col de Bellegarde

Ins Tal des Jaunbachs nach Charmey.

Auffahrten

Von helmverweigerer – Bis man in Im Fang ist, muss man durch das Tal des Jaunbachs fahren. Dazu orientiert man sich in Broc (700 m) in östlicher Richtung. Kurz außerhalb der Ortschaft beginnt die Steigung, die überwunden werden muss, um in das höher gelegene Tal zu gelangen. In mehreren Serpentinen gewinnt man an Höhe und hat eine schöne Aussicht auf den Anfang des Haute Gruyère und den Moléson. Nach den Serpentinen flacht die Straße ab und führt kurven- und steigungsarm nach Charmey (887 m). Unterhalb erblickt man einen braunen See, den Lac du Montsalvens.
Nach Charmey, einem Wintersportort, saust man in einer kurzen Abfahrt in das flache Tal des Jaunbachs. Es folgen nun zehn praktisch flache und landschaftlich schöne Kilometer bis Im Fang. Aus dem Tal hinaus gibt es keine andere Straße – die einzige Alternative wäre die Straße von Jaun Richtung Schwarzsee über den Euschelspass. Diese ist aber von der Passhöhe bis zum Schwarzsee für Rennradfahrer ungeeignet. Ab Im Fang steigt die Straße für 3 km leicht an, flacht dann noch einmal kurz ab, bevor schließlich die eigentliche Steigung über 6 km zur Passhöhe beginnt. Man sieht die Straße die ganze Zeit vor sich, denn sie folgt der linken Bergflanke. Die Steigung liegt dabei konstant bei knappen 10 %. Man empfindet es aber als etwas härter, denn das Fehlen jeglicher Kurven und setzt ordentlich zu.
Nach etwa 4 km schleicht man durch einen Tunnel, welchen man wohl auch umfahren könnte. Falls man sich auf die Kilometerangaben der Straßenschilder verlässt, erwartet man eigentlich kurz danach die Passhöhe. Da wird man aber bitter enttäuscht, denn es fehlen noch 1,5 Kilometer bei etwa 6 Steigungsprozenten. Diese nimmt man aber recht locker, denn die Straße ändert hier ihren Charakter und führt in einigen Kurven durch ein Waldstück. Nach einer Linkskurve erblickt man dann die ersten Häuser der Passhöhe. Diese ist äußerst unspektakulär und geprägt durch den Skitourismus. Die Abfahrt Richtung Simmental lässt zwar keinen Temporausch zu, doch das Befahren der zahlreichen Serpentinen macht ordentlich Spaß. Dabei sollte man ab und zu auch noch die tolle Aussicht ins Simmental und ins Berner Oberland genießen.
59 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:35:30 | 16.09.2011
bernalm
Mittlere Zeit
00:41:49 | 25.06.2015
Herbi99
Dolce Vita
00:55:00 | 16.06.2017
RogerJungo
Von EasyDan – In Reidenbach zweigt man einige Meter nach der Dorfdurchfahrt rechts ab. Der Einstieg in die erste Rampe ist recht sportlich, und man überwindet gleich einige Höhenmeter. Nach zwei langen Kehren wird das Gelände für kurze Zeit etwas flacher, so dass man sich gut erholen kann. Die Aussicht während des Anstiegs ist toll. Dann folgen wieder einige lange Rampen und kurze Kehren, bevor man den Pass erreicht.

Die Strecke runter in die französische Schweiz ist angenehm, die Straße weist einen sehr guten Belag auf. Die Fahrt nach Freiburg und weiter nach Bern ist landschaftlich wunderschön, also sehr zu empfehlen.
Der Pass war angenehmerweise Montag morgens kaum befahren, an anderen Tagen mag der Verkehr stärker sein.
Alles in allem ist dieser Anstieg sehr angenehm zu fahren, man ist schnell oben und die Steigungen sind äußerst moderat.
64 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:34:00 | 07.07.2007
Lance_CH
Mittlere Zeit
00:44:00 | 15.10.2010
schlucht
Dolce Vita
00:55:00 | 30.07.2011
chriscam
Von roger2 – Wer von Süden aus dem Simmental kommt oder die Einsamkeit von kleinen Passstraßen bevorzugt, für den bietet sich an, ab Garstatt den Anstieg zum Jaunpass in Angriff zu nehmen. Kurz und knackig geht es in insgesamt elf Kehren auf einer schmalen Straße mit durchschnittlich 8,4 % Steigung und ein wenig landwirtschaftlichem Anrainerverkehr hoch.
Der Einstieg in Garstatt ist nicht ausgeschildert, trotzdem findet man ihn leicht. Westlich der Hauptstraße durch das Simmental sieht man eine Eisenbahnbrücke, die muss man unterqueren und sich dann rechts halten, dem Wegweiser nach Littisbach folgend.

Es geht gleich steil los, nach der ersten Kehre bleibt der Steigungsmesser für längere Zeit bei 12 bis 13 % – und das auf einem Südhang ohne Schatten. Im Sommer kann es da richtig heiß werden. Die fünfte Kehre ist eigentlich eine Kreuzung, ab hier folgt man dem Wegweiser zum Jaunpass. Man erreicht den Wald, und die Steigung lässt für längere Zeit auf 6 bis 8 % nach. Hört der Wald auf, hat man einen herrlichen Ausblick auf die Bergspitzen des Berner Oberlandes und kämpft wieder mit Abschnitten im zweistelligen Prozentbereich. Nach 5,8 km fährt man am Gasthaus Bärgblick vorbei und erreicht kurz danach auf 1370 m Höhe an der Haltestelle Schüpfboden die Hauptstraße, auf der man in drei Kehren die verbleibenden knapp 140 Höhenmeter bewältigt.
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