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Juxkopf (533 m)

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Auffahrten

Von bergtrikot – Die Auffahrt lässt sich in zwei Teile untergliedern. Der erste Teil mit ca. 1,6 km Länge führt uns durch den Wald zu einem Ortsteil von Spiegelberg, nach Jux (kein Witz!). Die Fahrt dorthin ist relativ gleichmäßig mit einer maximalen Steigung von 10 %. Der zweite Teil von Jux zum Juxkopf mit seinem Aussichtsturm weist zwei extreme Steilstücke mit bis zu 18 bzw. 20 % auf. Dieser zweite Teil ist wesentlich schwieriger, zumal man im ersten Teil bereits einige Kräfte gelassen hat.

Der Start erfolgt am Rathaus von Spiegelberg. Dort ist an der Außenmauer eine Höhenmarke mit 321 m angebracht. Nach lediglich 50 Metern verlassen wir die Hauptstraße (L1066) und biegen nach links ab. Das Schild „Jux” weist uns den Weg. Hier beginnt die eigentliche Passauffahrt, die uns keine Zeit zum Einrollen lässt. Noch im Ort steigt die Straße steil an, und wir erreichen Steigungsprozente um die 10 %. Schnell lassen wir Spiegelberg unter uns und fahren nach einigen Kurven in den Wald hinein. Die Steigung lässt nicht nach und pendelt zwischen 7 und 10 %. Weniger wird es nur, wenn man die Kurven ganz außen fährt. Nach 1,4 km fährt man nach einer schönen S-Kurve nach Jux hinein, und der erste Teil des Anstiegs ist geschafft. Nach ziemlich exakt 1,6 km hat man den Dorfplatz von Jux erreicht.
Nun folgt man der Beschilderung „Nassach, Friedhof” und der zweite Teil mit den berüchtigten Juxer Rampen beginnt. Auf rund 150 m erreicht man 18 % und kommt nicht umhin eine Sauerstoffschuld einzugehen. Wer aber auf der nun folgenden, etwas flacheren Passage glaubt, er hätte es geschafft, wird bald eines Besseren belehrt. Nun folgt der finale Anstieg zwischen Friedhof und Juxkopfturm. An der Bushaltestelle Kindergarten beginnt das Finale.
Wir fahren über einen kleinen Parkplatz, lassen den Friedhof links liegen und folgen dem asphaltierten Weg zum Gipfel. Hier werden auf einer Länge von etwa 250 Metern auch die 20 % angekratzt. Zwischen Wiesen und Feldern wuchten wir uns zum Gipfel empor. Im Sommer der prallen Sonne ausgesetzt, fließt spätestens hier der Schweiß in Strömen. Belohnt werden wir mit einem wunderschönen Ausblick ins Lautertal hinab. Besteigt man den, an Sonntagen geöffneten, 22 m hohen Turm, sieht man an guten Tagen den Stuttgarter Fernsehturm und genießt eine Fernsicht bis zur Schwäbischen Alb.

28 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:08:49 | 07.03.2011
bilo1
Mittlere Zeit
00:11:05 | 24.04.2011
rideon
Dolce Vita
00:19:30 | 18.03.2009
vraptor
Von kletterkünstler – Vergesst die klassische Variante von Spiegelberg über Jux, denn gegen diese hier ist sie Pillepalle! Auf dem ersten Kilometer gewinnen wir stolze 160 Höhenmeter, ehe ein Flachstück zum Abzweig des steilen Gipfelweges Zeit zum Durchatmen bietet. Los geht die Plackerei an der gleichen Stelle, an der auch die oben erwähnte Auffahrt beginnt, nämlich mitten in Spiegelberg, wo wir zunächst Richtung Jux abbiegen, die Juxer Straße dann nach wenigen Metern aber bereits wieder verlassen, in dem wir schräg rechts dem Panoramaweg in Richtung des Friedshofs folgen.
Und dieser spielt nicht mit versteckten Karten und versucht gleich einem den Zahn zu ziehen als sei jeder fremde Eindringling unerwünscht. So müssen noch innerhalb des Ortes und vorbei am Friedhof, die ja, wie v.a. Belgienexperten vielleicht wissen, gerne an steilen Rampen liegen, gut und gerne 20 %, vielleicht auch zwei Prozentpunkte mehr weggedrückt werden. Am Parkplatz des Friedhofs könnten wir dann kurz anhalten und durchatmen, da man hier die Möglichkeit hat, wieder locker auf sein Rad zu steigen.
Es geht zunächst ebenso steil weiter. In einer Linkskurve wird es unter einigen Bäumen kurzzeitig etwas schattiger. Auf den folgenden nicht mehr ganz so steilen Metern (vielleicht so 10 bis 12 %) wandern die Blicke links hinunter nach Spiegelberg und rechts über eine Wiese hinauf zu den ersten Häusern von Hüttlen. Hier wird der Panoramaweg seinem Namen gerecht. Fast eine Kehre stellt die folgende scharfe und enge Rechtskurve dar. Hier wird es nun wieder richtig steil. Zwischen Wiesen, Bäumen und einzelnen Häusern kämpfen wir uns weiter den steilen Hang hinauf.
In Hüttlen kann man sich an einem Brunnen erfrischen. An heißen Tagen steigt man am besten ganz hinein... aber Halt, es ist ja noch nicht vorbei. Die letzten 150 m müssen auch noch absolviert werden, und diese haben es nochmal in sich. Dann aber können wir uns auf einer Bank unter einem Baum niederlassen, durchatmen und die schöne Aussicht ins Lautertal genießen. Herrlich!
Zum Juxkopf fahren wir nun links weiter. Zwischen lieblichen Weiden, Wiesen und ein paar Bäumen pedalieren wir für 400 m auf flacher bis nur leicht ansteigender Straße bis zum Friedhof von Jux, wo der steile Gipfelweg abzweigt. Auf dem Weg dorthin sollte man auch die hübsche Aussicht, die sich linker Hand ergibt, nicht verschmähen. Für mich ist das hier eine der schönsten Ecken des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Die letzten Meter zum Gipfel sind oben beschrieben und daher bereits bekannt.


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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Los geht es an der L1117 südlich von Jux inmitten des Waldes, der uns auch bis kurz vor den Ort begleiten wird. Die gut asphaltierte, mittelstreifenlose Straße führt zunächst recht geradlinig aufwärts. Die Steigung ist mit bis zu 16 % ordentlich. So oder ähnlich steil bleibt es auf den ersten 600 Metern. Eine schöne enge Kurvenkombination, dann verlassen wir den schattenspendenden Forst und arbeiten uns am Waldrand entlang weiter aufwärts. Die Steigung geht aber schon bald zurück und nach einer Rechts- und einer Linkskurve erreichen wir Jux, das wir flach durchqueren, ehe es nach links in die bereits von der Juxer Auffahrt bekannte Wand hineingeht. Der Rest ist also bereits beschrieben und muss daher an dieser Stelle nicht weiter behandelt werden.
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