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Käpfle (593 m)

Schwäbische Alb, Reutlinger Alb, Baden-Württemberg.
Aussichtsturm auf dem Käpfle.
Zwischen Reutlingen und Mössingen wird die Höhenstufe von etwa 400 m zwischen der Albhochfläche und dem Echaztal bzw. Steinlachtal durch eine vorgelagerte Geländestufe ungefähr halbiert. Ortschaften auf halber Höhe sind Reutlingen-Gönningen und Mössingen-Öschingen, die höchste Erhebung ist das aus allen Richtungen weithin sichtbare Käpfle mit Aussichtsturm. Früher stand auf dem Berggipfel eine Burg, daher die Bezeichnung Alteburg für die benachbarte Gaststätte und Hofgut. Das Käpfle wird für die meisten Radfahrer kein eigenständiges Ziel sein, sondern Durchgangsstation zum Rossberg oder anderen Zielen auf der Schwäbischen Alb.
Die folgenden Höhen- und Streckenangaben beziehen sich alle auf das Erreichen des Gipfels. Fährt man nur bis zum Pass, dann sind es 300 m Strecke und 40 Höhenmeter weniger.
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Nordanfahrt von Reutlingen   7,2 km / 210 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Im Durchschnitt beträgt die Steigung nur 3 %. Die Steigung verteilt sich aber sehr ungleichmäßig, und der beschriebene Radweg hat mehrere Rampen mit mehr als 10 %. Wem dies zu viel ist, der hat auf der zeitweise stark befahrenen Autostraße eine etwas ausgeglichenere Steigung.
Startpunkt ist das Tübinger Tor auf 382 m am Südwestrand der Innenstadt von Reutlingen. Wir folgen der Alteburgstraße, die zuerst mit 5 % ansteigt, dann aber sehr schnell wieder abflacht. Nach 700 m sieht man das Käpfle über der Staße stehen, es geht auf 300 m leicht bergab. Nach 1,5 km biegt man am Freibad links ab, dann gleich wieder rechts auf den Radweg nach Gönningen, der östlich der L383 verläuft. Nach 3,6 km kommt die erste Rampe mit 10 % auf 100 m Wegstrecke. Nach 4,5 km unterquert der Radweg in einem Tunnel die Straße und verläuft nun westlich davon im Wald. Die Steigung nimmt wieder zu, auf den nächsten 900 m beträgt sie durchschnittlich 8 % mit einem kurzen Stück mit 11 %. Nach 5,5 km endet der Wald, direkt vor einem liegt das Ziel. Es folgt eine kurze Abfahrt, am Gasthof rechts halten und durch den Hof hindurch (nicht dem Radweg nach Gönningen folgen). Bei Kilometer 6,5 kommen von rechts die westlichen Auffahrten aus Gomaringen und Ohmenhausen, wo man sich links halten sollte. Nach 6,9 km ist man auf der Passhöhe (553 m) westlich des Gipfels mit schönem Blick auf den Rossberg, die Albkante und die Burg Hohenzollern. Zum Gipfel führt ab hier ein 300 m langer geschotterter Stichweg in befahrbarem Zustand mit einer Steigung von etwa 13 %.
Wer es eilig hat, folgt dem Radweg Gönningen und fährt östlich am Käpfle vorbei. Er spart ein paar Höhenmeter und verzichtet dafür auf den Ausblick.
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Nordwestanfahrt von Reutlingen-Ohmenhausen  4 km / 188 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Auch hier ist die Steigung ungleichmäßig verteilt. Startpunkt mit zunächst 4 % Steigung ist der Beginn der Gomaringer Straße im Ortszentrum von Ohmenhausen auf 405 m. Nach 300 m heißt es links abbiegen zur Turn- und Festhalle, die nach 1,1 km passiert wird. Ab hier ist der Weg für Autos gesperrt und geht im Wald mit bis zu 7 % Steigung nach oben. Nach 2,3 km trifft man auf den alten Gomaringer Weg, wo von rechts der Weg aus Gomaringen hochkommt. Auf den nächsten 400 m beträgt die durchschnittliche Steigung 9 %, wobei kurz vor Erreichen der Kuppe der Steigungsmesser auf 12 % hochgeht. Danach sind 552 m Höhe erreicht, wobei es nachher leicht bergab geht und der Wald verlassen wird. Nach 3,3 km trifft man auf den Weg aus Reutlingen und macht eine Kehre. Ab da geht es dann wie in der betreffenden Auffahrtsvariante beschrieben weiter.
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Westanfahrt von Gomaringen über Horn  5,2 km / 190 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Startpunkt ist der Beginn der Lindenstraße an der Ecke Tübinger Straße westlich des Gomaringer Schlosses auf 403 m Höhe. Die Steigung nimmt anfangs stetig zu, erreicht kurz 6 % und geht dann mit 2–4 % weiter. Nach 1,1 km überqueren wir den Mühlweg geradeaus, die Straße heißt statt Lindenstraße nun Alteburgstraße und geht mit kleiner Steigung weiter bis zum Ortsende. Ab hier ist die Straße für Autos gesperrt. Nach 2,4 km kommt dann eine knapp 300 m lange Rampe mit durchschnittlich 11 % Steigung, nach der wir das 502 m hohe Horn erreichen. Es geht flach durch Obstwiesen weiter, nach 3,5 km kommt von links der Weg aus Ohmenhausen hoch. Wie es nun weitergeht, kann man bei der entsprechenden Beschreibung lesen.
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Ostanfahrt von Pfullingen   7,7 km / 170 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Die Ostanfahrt hat abgesehen von der Endsteigung zum Gipfel nur maximal 4 % Steigung. Sie kann trotzdem an den Kräften zehren, denn in der Gegend herrscht oft Westwind, der sich am Albtrauf konzentriert, so dass man an manchen Tagen mehr mit dem Wind als mit der Steigung kämpft.
Startpunkt der Beschreibung ist in der Ortsmitte von Pfullingen der Beginn der Gönninger Straße in der Nähe des Hallenbads. Wir überqueren als erstes die Echaz auf einer Starthöhe von 424 m. Nach 400 m an der Kreuzung links halten, nach 900 m am Ortsende von Pfullingen rechts weiter der Gönninger Straße folgen, denn nach links geht es zur Nebelhöhle. Es empfiehlt sich die Nutzung des nördlich der Straße K6729 verlaufenden, gut geteerten Radwegs, der in leichten Höhenwellen den Berg erklimmt. Nach knapp 6 km hat man 100  Hm geschafft und der Radweg endet. Kurze Zeit später mündet die K6729 in die L383 ein, wo man sich rechts halten sollte, um auf die Auffahrt von Gönningen zu treffen.
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Südanfahrt von Reutlingen-Gönningen  3,3 km / 75 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Reutlingen-Gönningen
Diese Strecke stellt den Anschluss zum Rossberg her, ist aber – abgesehen vom Gipfelanstieg – im wesentlichen eben. Startpunkt ist westlich des Ortszentrums von Gönningen die Brücke über die Wiesaz am Abzweig nach Bronnweiler (L230) auf 521 m Höhe. Wir folgen der Straße Richtung Reutlingen. Im Ort geht es ca. 15 Hm bergauf. Kurz vor dem Ortsschild, nachdem man das Käpfle schon sieht, kann man links auf den westlich der Straße verlaufenden, gut geteerten Radweg wechseln. Der Weg führt in leichten Höhenwellen durch Obstwiesen, ohne nennenswert an Höhe zu gewinnen. In diesem Abschnitt gibt es immer wieder schöne Ausblicke. An der Kreuzung mit der K6728 nach Bronnweiler kurz links halten, um westlich des Käpfles auf die Anhöhe zu kommen.
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