Käserstatt (1831 m)

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Käserstatt (1831 m)

Alpen, Urner Alpen, Berner Oberland, Bern.
Hübsch
Die Käserstatt ist ein kleines Almdorf mit dem dazugehörigen Berghaus Käserstatt, sowie einer Seilbahnstation und der Ausgangsstation des Sesseliftes Hochsträss. Es liegt auf etwa 1800 bis 1840 m oberhalb von Hasliberg und unterhalb von Hochsträss, Hohbühl, Hochstollen (2481 m) und Glogghüs (2534 m). Zu erreichen ist es zunächst über einen asphaltierten Weg von Hasliberg-Wasserwendi oder Hasliber-Hofluh, wobei beide Wege auf einer Höhe von ca. 1540 m aufeinander treffen und fortan gemeinsam bergauf verlaufen. Die letzten 1,5 km und 135 Hm müssen dann auf Schotter zurückgelegt werden, wenn man sich nicht mit der Balisalp als Ziel begnügt. Die Blicke der zahlreichen Wanderer und Mountainbiker sind es aber wert.

Update::
Im Herbst 2009, also kurz nach der Befahrung des Autors, wurde auch der letzte kurze Abschnitt von der Balisalp zur Käserstatt asphaltiert (siehe Kommentar). Also keine erstaunten Blicke mehr. Schade eigentlich!
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestauffahrt von Hasliberg-Wasserwendi7,85 km782 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Südwestauffahrt von Hasliberg-Wasserwendi  7,85 km / 782 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Hasliberg-Wasserwendi
Die Auffahrt zur Käserstatt beginnt in Hasliberg-Wasserwendi am Hotel Twing. Gegenüber des dazugehörenden Parkhauses biegen wir auf einer Höhe von etwa 1160 m von der Durchfahrtsstraße ab. Wasserwendi ist der höchstgelegenste Ortsteil der Gemeinde Hasliberg. Kommt man hingegen aus dem Tal, z.B. von Meiringen, Brienz oder aus Richtung Sarnen, so hat man bis hierher schon einige hundert Höhenmeter (maximal ca. 650) zurückgelegt. Neben den Auffahrten über den Brünigpass gibt es auch noch die Möglichkeit, von Meiringen aus direkt nach Hasliberg-Hohfluh hinaufzufahren, wobei die ersten beiden Kilometer leicht geschottert, aber gut befahrbar sind.

Gleich zu Beginn erwarten uns ordentliche Steigungswerte, die knapp zweistellig sind. Nach der zweiten Kehre folgen wir den roten Veloschildern in Richtung Käserstatt nach links. Den Ort verlassen wir erst nach insgesamt etwa 2,5 km. Es geht nun weiterhin steil durch Wiesen hindurch. Erholungspassagen gibt es kaum. Die Steigung liegt meist bei 11 %. Immer wieder genießt man bei entsprechendem Wetter schöne Ausblicke auf das Wetterhornmassiv mit dem Rosenlauigletscher und auf den Brienzersee.
Nach fünf Kehren und einem weiten Linksbogen geht uns in einem Waldstück plötzlich der Asphalt unter den Rädern aus. Davon sollte man sich allerdings nicht abhalten lassen, denn nach kurzem Flachstück und einigen abfallenden Metern treffen wir auf den von Hohfluh kommenden Weg – der kurz zuvor auch einige hundert Meter unasphaltiert, aber sehr gut befahrbar ist – und damit auch wieder auf Asphalt.
Nun geht es zunächst etwas flacher an einem Bach entlang durch ein sehr schönes und bei großer Sonneneinstrahlung und Hitze angenehm kühlendes Waldstück. Linkerhand befinden sich einige Grillplätze an dem Bachlauf, weshalb hier recht viel los sein kann (v.a. Familien mit Kindern tummeln sich hier gerne). Daher ist hier in der Abfahrt Vorsicht geboten! Mit Verlassen des Waldes nimmt die Steigung wieder auf gewohnte Werte zu. Nach fünf weiteren Kehren erreicht man die Balisalp. Diese passieren wir in einer weiteren Kehre und erreichen kurz darauf den Abzweig zur Käserstatt.
Geradeaus geht es asphaltiert weiter, doch dies nicht besonders lange. Ein lohnenswertes Ziel erreicht man dort nicht. Rechts geht es nun auf Schotter weiter. Diese letzten 1,5 km und 135 Hm sind aber auch mit dem Rennrad machbar. Man muss sich nur entsprechend konzentrieren und nicht von der Aussicht auf die Berner Alpen ablenken lassen. Unterbrochen von einem kurzen Flachstück wird es auf diesem letzten Abschnitt noch mal knackig steil. Die Maximalsteigung liegt um die 13 %. Im Almdorf Käserstatt angekommen, gelangt man linkerhand zum höchsten Punkt auf 1831 m direkt vor der Seilbahnstation. Hier dient ein Wanderschild als Passschildersatz.

Insgesamt handelt es sich um einen sehr schönen, ruhigen und anspruchsvollen Anstieg im Haslital, den man gut mit der Mägisalp kombinieren kann. Hier ist man unter vielen Mountainbikern noch ein echter Exot. Vom Aaretal aus ist es ein gestandener und sehr anspruchsvoller Alpenanstieg mit über 1200 Hm.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit14.08.2009
StahlMeister Mail an Absenderohne Zeit12.07.2006
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit25.08.2010
stanlio Mail an Absenderohne Zeit14.04.2000