Käshofen (382 m)
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Käshofen (382 m)
Saarland.Käshofen ist eine Gemeinde am westlichen Rand der Südwestpfalz nahe der Stadt Zweibrücken. Der etwa 700 Einwohner beherbergende Ort grenzt unmittelbar an das Saarland und liegt auch unweit der dort befindlichen Stadt Homburg.
Am bekanntesten ist die Gemeinde dadurch, dass alljährlich ein international bekanntes Automobil-Bergrennen ausgetragen wird, welches nahe Homburg startet und unweit von Käshofen endet. Die hier beschriebene Auffahrt verläuft auf einem Teil eben dieser Rennstrecke, die für den Rest des Jahres eine relativ ruhige Landstraße inmitten dichter Waldlandschaft ist. Kurios an diesem Bergrennen ist, dass es im Saarland startet und in Rheinland-Pfalz endet, und dass es einen abfallenden Start hat. Zumindest ist diesem Bergrennen zu verdanken, dass ein großer Teil der Auffahrt vor einigen Jahren frisch asphaltiert wurde.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
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Anfahrt aus Homburg 5,6 km / 234 Hm

Wir starten zwischen Homburg und Sanddorf an der L120, die hier Karlsbergstraße heißt, und wohl nicht ganz ohne Zufall von der gleichnamigen bekannten Brauerei her führt. Hier folgen wir dem Abzweig zur Käshofer Straße, die kurioserwiese die Bezeichnung L120 übernimmt. Die nun folgende Steigung lässt sich in zwei Teilanstiege gliedern, die von einem kurzen Gefällstück unterbrochen sind.Sofort tauchen wir in den tiefen Wald ein, den wir erst ganz am Ende der Auffahrt wieder verlassen. Schon nach dem ersten Kilometer haben wir den Großteil der ersten Steigung bei etwa 7 % geschafft. Der Belag ist hier sehr zerfressen, so dass wir froh sind, nur mit geringem Tempo bergauf zu fahren. Nach einem kurzen flachen Abschnitt beginnen wir sogleich wieder Höhenmeter zu verlieren, allerdings bei sehr sanftem Gefälle, so dass auch der schlechte Asphalt kein Problem darstellt.
Nach 2,6 km sehen wir auf der linken Seite eine große Wiese. Diese dient zu Zeiten des Bergrennens als großes Fahrerlager. Wir können nur hoffen, dass hier alle Teilnehmer verantwortungsvoll mit ihren Betriebsmitteln wie Öl etc. umgehen.
Kurz danach erreichen wir eine längere Gerade, auf der das Gefälle etwas nachlässt. Am Ende dieser Geraden nach 3 km befindet sich der Start des Bergrennens, wovon ganzjährig ein weißer Strich als Startlinie zeugt. Wer mag, kann auch hier seine Zeitmessung starten, und an der ebenfalls stets sichtbaren Ziellinie enden lassen.
Nach einer leichten Rechtskurve erreichen wir eine Linkskurve mit Senke über eine Brücke. Im Jargon des Bergrennens wird dieser Streckenabschnitt sinnvollerweise „Brückchen“ genannt. Im Rennen steht hier eine Geschwindigkeitsmeßanlage, die bei den schnellen Fahrzeugen schier unglaubliche Werte ausweist.
Nach dieser Senke beginnt der zweite Abschnitt der Steigung. Ungefähr hier beginnt auch der vor einigen Jahren neu asphaltierte Teil. Inzwischen befinden wir uns zudem in Hanglage, die uns Blicke nach links in den dichten Wald ermöglicht. In den folgenden drei Linkskurven dient der Hang auf der rechten Seite jeweils als Naturtribüne der zahlreichen Zuschauer. Teilweise finden sich auch doppelstöckige Leitplanken, die aufgrund der hohen Geschwindigkeiten der Rennwagen mehr als sinnvoll erscheinen.
Durch einige geschwungene Kurven gewinnen wir so bei etwa 5 % kontinuierlich an Höhe. Nach 3,5 km können wir anhand eines unscheinbaren Schildes am rechten Rand erkennen, dass wir die Grenze zu Rheinland-Pfalz passieren. Allerdings haben wir unwissenderweise auch vorher schon kurz das Saarland verlassen, nämlich in dem Abschnitt, in dem sich das Fahrerlager befand.
Nach 4,7 km schließlich verlassen wir den Wald und befinden uns zwischen Wiesen und Feldern. Ein Blick zurück verrät, dass wir inzwischen schon beträchtlich an Höhe gewonnen haben, denn wir können weit über den Saar-Pfalz-Kreis in Richtung Kuseler Land blicken. Haben wir 5,2 km absolviert, passieren wir in Sichtweite von Käshofen die Ziellinie, bevor wir nach gesamt 5,6 km schließlich Käshofen erreicht haben.
Wer will, kann hier rechts Richtung Zweibrücken fahren und auf den folgenden 400 Metern noch 8 Höhenmeter sammeln. Dieser Weg führt schließlich mit herrlichen Blicken beiderseits über Kirrberg zurück nach Homburg.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 





