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Kaiserau (1100 m)

Alpen, Ennstaler Alpen, Steiermark.
Ende Gelände für Rennradfahrer, an der Talstation des Skiliftes.
Die Kaiserau ist ein Hochtal in den Ennstaler Alpen westlich des Nationalpark Gesäuse. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Kaiserau bereits im Jahre 1160 als „Chaeserowe“, was soviel bedeutet wie Käserei. Hier befand sich zu dieser Zeit nämlich eine Landwirtschaft des Salzburger Erzbischofs Eberhard von Biburg. Im Gegensatz zu anderen „kaiserlichen“ Ortsbezeichnungen hat dieser Name also nichts mit der monarchischen Vergangenheit Österreichs zu tun.
Die Kaiserau stellt über die L713 eine Verbindung zwischen dem Paltental bei Trieben und dem Ennstal bei Admont dar, wird aber eigentlich nur vom Ausflugsverkehr genutzt, da bereits einige Kilometer weiter westlich, bei Selzthal, die A9, die Pyhrnautobahn, diese beiden Täler verbindet. Somit hat der geneigte Radfahrer zwar mit vielen Motorrädern zu rechnen, PKW- oder gar LKW-Verkehr finden hier fast gar nicht statt.
Oben am Hochplateau gibt es ein kleines aber feines Skigebiet, das ideal ist, um dem Nachwuchs die Talwärtsbewegung auf zwei Bretten beizubringen.
Nicht ausgespart werden sollte auch die dunkle Vergangenheit der Kaiserau, denn unter den braunen Nazi-Schergen war oben im Schloss eine Außenstelle der Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft eingerichtet.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Kaiserau perfekt zu einer Tour mit dem Triebener Tauern oder dem Pyhrnpass kombiniert werden kann.
Für die Beschreibung danken wir xandi37einhalb Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Auffahrt von Trieben7,7 km400 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne
Auffahrt von Admont7,4 km430 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Stichstraße zur Talstation Skigebiet (1132 m)1,9 km35 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Auffahrt von Trieben  7,7 km / 400 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Die Auffahrt beginnt ebenso wie jene zum Triebener Tauern am Kreisverkehr mitten in Trieben. Wir folgen jedoch den Schildern Richtung Admont und Kaiserau.
Als erstes werden gleich die Eisenbahnlinie sowie Autobahn in Form von Brücken überquert, bevor man dann nach ca. 1 km bei Dietmannsdorf in die Steigung hineinkommt und sich Richtung Westen bewegt. Diese beginnt jedoch relativ komfortabel, da man sich um die 5 bis 6 % bewegt. Nach etwa 3,5 km zieht die Steigung merklich an. Es sind jetzt sogar zweistellige Werte am Garmin erkennbar, und der Wert pendelt sich bei ca. 10 % ein.
Diese Steigung bleibt uns auf dem nächsten Kilometern erhalten, danach flacht sie wieder ein wenig ab. Hier dreht die Straße dann merklich Richtung Norden, und wir folgen dem Halwegbach, jedoch in sicherer Entfernung. Hier bietet sich auch ein Panorama über die Rottenmanner Tauern, das seinesgleichen sucht. Die Strecke ist fast durchgängig von Wald umringt, somit sollte auch immer ein wenig Schatten drin sein, wenn man nicht gerade in der brütenden Mittagssonne hochfährt, so wie der Autor dies getan hat.
Weiter geht’s mit ca. 6 bis 8 %, und plötzlich ist auch schon die Passhöhe erreicht, die relativ unscheinbar wirkt, da sie nicht separat angeschrieben ist. 50 Meter nach der Passhöhe zweigt allerdings der Weg zum Skilift und zur Oberst-Klinke-Hütte nach rechts ab.
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xandi37einhalb Mail an Absenderohne Zeit10.07.2011

Auffahrt von Admont  7,4 km / 430 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Die Auffahrt beginnt beim Bahnübergang an der Abzweigung der L713 von der B146. Die ersten beiden Kilometer durch Admont verlaufen sanft, aber gleichmäßig ansteigend. Dabei folgen wir in etwa dem Verlauf des Lichtmeßbaches. Nach etwa 2,5 km sind wir im Paradies angelangt. Dieser Streckenteil heißt tatsächlich so.
Allerdings haben wir hier mit bis zu 13 % zu kämpfen. Diese Steigung flacht nach etwa 800 m wieder ein wenig ab, aber sie bleibt dauerhaft über 6 %. Nachdem sich die Straße im Paradies ein wenig vom Bach entfernt hat, sucht sie nun wieder seine Nähe.
Bei Kilometer 6 wird’s noch etwas flacher, und wir können so richtig entspannen. Kurz vor der Passhöhe ist noch eine Welle zur Nagelschmiede zu nehmen, aber auch diese paar hundert Meter hat man bald geschafft. Hier gibt es noch eine kurze Ebene, und dann folgen die letzten 300 ansteigenden Meter.
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xandi37einhalb Mail an Absenderohne Zeit10.07.2011
bruale Mail an Absenderohne Zeit17.08.2010

Stichstraße zur Talstation Skigebiet (1132 m)  1,9 km / 35 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

An der Passhöhe zweigt die Straße zur Oberst-Klinke-Hütte ab. Hier kann man auch die Skilifte erreichen. Wie die Werte erwarten lassen, bemerkt man die Steigung kaum. Doch wenn man schon hier oben ist, warum sollte man diese Stichstraße nicht mitnehmen.
Die Straße verläuft durchgängig im Wald und bietet deshalb auch den zu diesem Zeitpunkt dingend notwendigen Schatten. Nach nicht einmal 2 Kilometern entlang des Kaiseraubaches endet der Asphalt, und der Parkplatz des Skigebietes erscheint in seiner vollen Schotterpracht. Hier endet die Auffahrt für den Autor. Es führt zwar eine Straße, die noch dazu mautpflichtig ist, hinauf auf die Oberst-Klinke-Hütte, aber aufgrund der fehlenden Asphaltdecke (trotz Maut!) sollten wir diesen Anstieg den Mountainbikern überlassen.
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xandi37einhalb Mail an Absenderohne Zeit10.07.2011