Katschberghöhe (1641 m)

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Katschberghöhe (1641 m)
Katschbergpass, Katschberg

Alpen, Hohe Tauern, Nockberge, Kärnten, Salzburg.
Doch nach dem Ort gehts los.
Die Katschberghöhe, auch als Katschbergpass oder einfach als Katschberg bezeichnet, trennt die Hohen Tauern im Westen und die Gurktaler Alpen im Osten voneinander. Durch die Katschbergstraße (B99) werden der Lungau in Salzburg und das Katschtal in Kärnten – und damit die Gemeinden St. Michael im Lungau und Rennweg am Katschberg – miteinander verbunden.
Bekannter als der Pass selbst dürfte der Katschbergtunnel sein, den die Tauernautobahn durchquert. Am Katschberg befindet sich ein großes Skigebiet mit zahlreichen Hotels und Ferienappartements.
Als Teil der alten Verkehrsverbindung von Radstadt über Obertauern (Radstädter Tauernpass), durch den Lungau und über den Katschberg bis Spittal an der Drau und an den Millstätter See wurde der Pass vermutlich schon von den Römern benutzt. In der Neuzeit, vor Bau der Tauernautobahn (A10), sah man vor allem in den Ferienmonaten auf der Passhöhe kochende Motoren und in den Talorten glühende Bremsen, denn die Steigungen sind alles andere als human. Heute wird der Pass nur noch bei Blockabfertigung durch den Katschbergtunnel viel frequentiert, ansonsten ist man mit sich und den hochprozentigen Rampen fast alleine.
Rundtouren über die Nockalm-Straße und die Turracher Höhe oder über den Schönfeldsattel bieten sich ebenso an, wie die Weiterfahrt nach Norden zum Radstädter Tauern oder im Süden zur Malta-Hochalmstraße und zur Tschiernockstraße.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordrampe von St. Michael im Lungau4,9 km601 HmSchön: 2 SterneHart: 4 Sterne
Südauffahrt von Rennweg am Katschberg6 km502 HmSchön: 2 SterneHart: 4 Sterne

Nordrampe von St. Michael im Lungau  4,9 km / 601 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordrampe von St. Michael im Lungau
Diese Seite verdient wirklich die Bezeichnung Rampe. Dieser Pass spielt nicht mit versteckten Karten. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Drama in fünf Akten, denn der Anstieg lässt sich in fünf Abschnitte unterteilen.
Kurz hinter dem Ausgangspunkt St. Michael im Lungau (1040 m) beginnt die gut ausgebaute und asphaltierte Straße bereits mit 11 % anzusteigen, um noch innerhalb des ersten Kilometers auf 13 % anzuziehen. Nach 2 km legt sich die Steigung auf einer Höhe von 1294 m jetzt wieder auf „erträglichere” 11 % zurück, und nach einem weiteren Kilometer auf 10 %. Am Ende dieses Teilstücks hat man auf nur 3,9 km bereits 459 Hm gutgemacht und befindet sich demnach auf einer Höhe von etwa 1500 m.
Doch nun öffnet sich der Vorhang zum finalen Akt des Dramas. Mit 14 bis 17 % geht es den letzten Kilometer gerade hinauf zur Katschberghöhe (1641 m), die dann nach 4,9 steilen Kilometern mit einer Durchschnittssteigung von 12 % (nach salite) auch schon erreicht ist. Dort oben erwarten einen unschöne Touristenburgen, die im Winter stark bevölkert sein dürften. Im Sommer fehlt glücklicherweise der Schnee, und so ist es dann dort auch deutlich ruhiger.

Vorsicht ist geboten auf der Abfahrt in das Katschtal, denn dort hat sich auch der Autor etwas verschätzt und das mit fast fatalen Folgen. Es geht mit bis zu 18 % zunächst steil und gerade bergab. Doch in der Schlucht folgt eine Linkskurve und direkt darauf eine Rechtskurve, die sich allerdings zu einer Haarnadelkurve verengt, die man nicht einsehen kann. Fährt man dort mit hoher Geschwindigkeit hinein (wie der Autor), besteht die Gefahr auf die Gegenfahrbahn abzudriften und damit in den Gegenverkehr zu geraten.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Tappo Mail an Absender0 h 33 m 35 s16.07.2011
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit12.08.2004
RitzelWürger Mail an Absenderohne Zeit18.07.2011
alpinradler Mail an Absenderohne Zeit19.08.1990
iiyama Mail an Absenderohne Zeit07.07.2009
rubellus Mail an Absenderohne Zeit08.09.2006
pittyplatsch Mail an Absenderohne Zeit26.07.2004
der_bergfex Mail an Absenderohne Zeit29.06.2010
andi Mail an Absenderohne Zeit05.07.2009
bruale Mail an Absenderohne Zeit29.06.1997
SkiGünni Mail an Absenderohne Zeit27.09.2009
stefangr Mail an Absenderohne Zeit04.07.2009
university73 Mail an Absenderohne Zeit16.05.2009
manuelg Mail an Absenderohne Zeit01.07.2006
tremlth Mail an Absenderohne Zeit26.08.2008
DE Mail an Absenderohne Zeit10.08.2008

Südauffahrt von Rennweg am Katschberg  6 km / 502 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Rennweg am Katschberg
Im Liesertal geht es bereits länger bergauf, entweder ab Kremsbrücke, wenn man von der Nockalm-Straße oder dem Schönfeldsattel kommt, oder bereits seit Gmünd oder gar seit Spittal an der Drau. Obwohl hinter Kremsbrücke bereits ein steiles Stück von etwa 700 m Länge wartet, lassen wir die Auffahrt in Rennweg am Katschberg beginnen.
An der Abzweigung von der B99 in die Ortsmitte beginnt also der Anstieg auf den Katschberg so richtig. Mäßig ansteigend geht es Richtung Norden, und wenig später unter der Tauernautobahn, die etwas nördlich im Katschbergtunnel verschwindet, durch. Zwischen Kilometer 1 und 2 liegt die Steigung dauerhaft unter fünf Prozent. Bei Kilometer 2,3 erreicht man den Ortsbeginn von Mühlbach, und die Steigung zieht auf knapp sieben Prozent an. In der Ortschaft passiert man eine Bushaltestelle, und danach folgt ein Rechtsknick. Ab hier stellt sich die Straße immer steiler auf: die nächsten 400 m sind noch halbwegs human, dann beginnt der Kampf mit den zweistelligen Prozenten.
Ab Kilometer 3,3 bis zur Passhöhe lässt die Steigung kaum nach, und man fährt ziemlich direkt im engen Tal aufwärts. Neben der Straße rauscht der Bach, der mehrmals überquert wird. Ein Wechselspiel von engen Kurven und Geraden macht die Fahrt auch nicht wirklich einfacher, denn oftmals ist der eigene Horizont auf die nächsten Meter beschränkt.
Bei Kilometer 4,5 durchfährt man die einzige Kehre der gesamten Passstraße, die jedoch genauso wie alle anderen Stücke Steigungen von 15 % und mehr aufweist. Erst kurz vor der Passhöhe, bei der Abzweigung zu einem Restaurant, wird die Steigung humaner und sofern Reserven vorhanden sind, kann man zum Passschild sprinten.
Zwischen Mühlbach und dem Katschberg liegt eine Steigung von durchschnittlich 11,3 % an – hier ist also ebenso wie auf der Nordseite Schluss mit lustig!
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.heinzen Mail an Absender0 h 28 m 26 s18.05.2012
2.Burki Mail an Absender0 h 30 m 45 s04.07.2009
3.Roli Mail an Absender0 h 32 m 00 s04.07.2009
DocNock Mail an Absenderohne Zeit06.09.2009
DE Mail an Absenderohne Zeit02.08.2007
getri Mail an Absenderohne Zeit22.06.2000
greyback58 Mail an Absenderohne Zeit24.08.2009
tremlth Mail an Absenderohne Zeit04.07.2009
Grimpeur Mail an Absenderohne Zeit18.08.2006
Chris108910 Mail an Absenderohne Zeit25.08.2009
hdoerschlag Mail an Absenderohne Zeit11.06.2002
ww Mail an Absenderohne Zeit04.07.2009
xandi37einhalb Mail an Absenderohne Zeit20.09.2009
geri 44 Mail an Absenderohne Zeit04.07.2009