Kehlsteinhaus (1715 m)

netzathleten

Kehlsteinhaus (1715 m)
Eagle’s Nest

Alpen, Berchtesgadener Alpen, Bayern.
Das Kehlsteinhaus thront in einer Höhe von 1820 m auf dem Kehlstein. Der markante Berg und das Haus sowie die Straße dort hinauf sind sehr schön vom Gasthof Vorderbrand oder der Scharnitzkehlalm zu sehen. Diese beiden Aussichtspunkte sind über die Dürreckstraße gut zu erreichen.
Seinen besonderen Reiz hat das Kehlsteinhaus neben der atemberaubenden Aussicht dort oben dank seiner Geschichte. Durch Martin Bormann erbaut, wurde es im Namen der NSDAP Adolf Hitler zu seinem 50. Geburtstag geschenkt. Bis heute ist es so in seiner ursprünglichen Form und Bauweise erhalten. Das liegt vor allem daran, dass es keinem Bombenangriff zum Opfer fiel. Auch durch den persönlichen Einsatz des damaligen Landrats entkam das Haus seiner Sprengung.
Seit 1952 führt dort hinauf eine für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straße, die auf dem Kehlsteinparkplatz auf ca. 1727 m endet. Um die letzten Höhenmeter zum Kehlsteinhaus zurückzulegen, wurde ein 123 m hoher Lift in den Felsen gebaut, der die Touristen auf die Spitze des Kehlsteins bringt.
Die Kehlsteinstraße, in 13 Monaten erbaut, wurde bei ihrer Erbauung zum Teil in den Felsen gesprengt und führt entlang der Felsflanke des Kehlsteins sehr steil bergauf. Ende der Kehlsteinstraße ist am Kehlsteinparkplatz.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Auffahrt vom Obersalzberg (Kehlsteinstraße)  6,5 km / 756 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Die Kehlsteinstraße hat ihren Anfang am Obersalzberg. Sie ist seit 1952 für den Individualverkehr gesperrt. Wer schon einmal mit dem Bus auf den Kehlstein gefahren ist, kann nachvollziehen weshalb diese Maßnahme getroffen wurde. Denn die rasante Fahrweise der Busfahrer ist der Tatsache geschuldet, dass sie dank des allgemeinen Fahrverbots mit keinem Gegenverkehr rechnen. Deshalb sollte man als Radler auf keinen Fall diese Auffahrt verbotenerweise in Angriff nehmen, da es lebensgefährlich ist. Dennoch bietet sich außerhalb der Saison, sprich von Oktober bis Ende April, ein Fenster, das man als Radler nutzen sollte, um eine atemberaubende Straße zu fahren. Dennoch wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es ein Fahrverbot für Radler gibt.
Nach Durchfahrt durch ein Holztor geht es mit 20 % gleich ordentlich zur Sache, deshalb heißt es gleich zu Beginn den richtigen Gang zu finden. Mit Überfahrt der Brücke taucht man bei erträglicheren Steigungswerten um 11 % in den Wald ein. Drei Kehren bringen uns so schnell zum großen Wegekreuz, wo es kurz sehr flach wird. Hier hätte man die Wahl zwischen der klassischen Route und der Dalsenwinkelstraße.
Das kurze flache Stück sollte genutzt werden, denn das folgende gerade Stück bis zum Pumpenhaus auf 1150 m Höhe hat es mit Steigungswerten um 14 % in sich. So ist man froh das Pumpenhaus mit einem kurzen abfallenden Stück zu erreichen, um Kraft für das nächste Steilstück zu schöpfen. Dieses bringt uns zum Königsseeblick und damit heraus aus dem Wald. Ab hier ist die Straße an den Hang gebaut und überwindet auf wenigen Metern viele Höhenmeter, was Qual und hohe Steigungswerte bedeutet. Doch der Blick auf das Berchtesgadener Land entschädigt für die Qual. In diesem Abschnitt durchbricht der 200 m lange gepflasterte Tunnel die Steilheit der Straße und zaubert erträgliche Steigungswerte in das Profil. Danach wieder das übliche Bild bis zur ersten Kehre im oberen Teil, die fast ganz flach ist. Diese durchfahren zieht die Straße geradlinig am Hang klebend den Berg hinauf, wobei vier kurze Tunnel zu durchfahren sind, bevor die letzte Kehre die letzten 500 m einläutet.
Obwohl es eine wahre Plackerei ist, entschädigt die schöne Trassenführung und der atemberaubende Blick für alle Quälerei. Und wo kann man schon einmal eine so schöne Strecke fahren ohne von motorisiertem Verkehr gestört zu werden. Also heißt es das kurze Zeitfenster für eine exklusive Fahrt zum Kehlsteinhaus zu nutzen. Für die andere Zeit bietet sich ja die Dalsenwinkelstraße als Alternative an.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 9 Einträge anzeigen.
Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: tobsi Mail an Absender0 h 38 m 49 s05.05.2010
Mittlere Zeit: DocNock Mail an Absender0 h 44 m 47 s21.07.2010
Langsamste Zeit: 0 h 47 m 05 s02.05.2010

Auffahrt vom Ofnerboden (Dalsenwinkelstraße)  4,8 km / 618 Hm Schön: 0 Sterne Hart: 0 Sterne

Profile und Tracks

Eine wesentlich bessere und vor allem für Radler sichere Variante führt vom Ofnerboden an der Roßfeld-Höhenringstraße hinauf zum Kehlstein. Diese Straße wurde damals für den Bau des Kehlsteinhauses angelegt und verlor ihre Bedeutung mit der Anlage der neuen, für Radler gesperrten Kehlsteinstraße. Nachdem man den Abzweig von der Roßfeld-Höhenringstraße genommen hat, muss erst einmal ein kurzes Stück Forststraße bewältigt werden, die allerdings gut befahrbar ist. Anschließend führt die schmale Straße, die eigentlich als Wanderweg genutzt wird, recht steil in Richtung Kehlsteinstraße. Im Gegensatz zur Kehlsteinstraße hat man allerdings nur eingeschränkt eine schöne Aussicht, da der viele Wald, der einen bis fast nach oben begleitet, diese einschränkt. Im oberen Bereich überwindet die Straße in acht unmittelbar übereinander liegenden Kehren eine beachtliche Höhendifferenz, weshalb im letzten Teil Kampf angesagt ist. Dafür erreicht man, ohne Angst haben zu müssen von Busfahreren überfahren zu werden, doch recht entspannt den Parkplatz des Kehlsteinhauses.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
klettermaxl79 Mail an Absenderohne Zeit12.08.2008
DocNock Mail an Absenderohne Zeit04.06.2009
galotti Mail an Absenderohne Zeit11.08.2008