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Keilberg (1244 m)
Klinovec

Erzgebirge, Karlovarský kraj/Region Karlsbad.
Blick vom Fichtelberg nach Süden auf den Keilberg/Klinovec.
Der Keilberg (Klinovec) ist mit 1244 m Höhe die höchste Erhebung des Erzgebirges. Er liegt im zentralen Erzgebirge in unmittelbarer Nachbarschaft zum wesentlich bekannteren zweithöchsten Gipfel, dem Fichtelberg (1215 m). Im Sommer ist er ein Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer, im Winter befindet sich hier ein sehr gut gepflegtes Skigebiet mit Schneesicherheit bis weit in den April hinein. Eine der Skipisten ist im Sommer eine beliebte und recht anspruchsvolle Downhill-Strecke für Mountainbiker. Bei klarem Wetter hat man von hier oben eine beeindruckende Rundumsicht, die bei optimalen Verhältnissen bis zu den Gipfeln des Bayerischen Waldes reicht.
Für die Beschreibung danken wir Erzgebirgsoldie Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südseite von Ostrov16,7 km820 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne
Ostseite von Ceske Hamry9,3 km472 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südseite von Ostrov  16,7 km / 820 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südseite von Ostrov
Diese Auffahrt ist, was den Höhenunterschied betrifft, das Gewaltigste, was das Erzgebirge zu bieten hat. Diese 800 Höhenmeter können sich mit so manchem Alpenpass messen. Auch das Auge kommt hier nicht zu kurz, wenngleich diese Mittelgebirgslandschaft nicht mit alpinen Verhältnissen zu vergleichen ist.

Die Auffahrt beginnt etwa 2 km nordöstlich von Ostrov, dort wo die Fernstraße Nr. 25 von der E442 abzweigt. Wir fahren in nördliche Richtung, dem Wegweiser nach Jachymov folgend. Zunächst geht es noch ziemlich flach durch die gepflegten Ortschaften Dolni Zdar und Horni Zdar (Unter Brand und Ober Brand). Nach ca. 2 km sind die letzten Häuser passiert, und die Straße mündet in den Wald.
Das Tal ist hier noch relativ breit und der Anstieg immer noch im Bereich unter 5 %. Nach der Fahrt auf der hektischen und verkehrsreichen E442 hat man hier endlich Ruhe und kann diese schöne Landschaft genießen. Auf der linken Seite sehen wir ein paar freundliche Gasthäuser, die sich gut in das idyllische Landschaftsbild einfügen.
Dort, wo das Tal etwas enger wird, beginnt Jachymov (Joachimsthal), eine alte Bergarbeiterstadt, heute bekannt als Kurort mit Radiumheilquellen. Nun wird auch der Anstieg steiler. Das wird auch langsam Zeit, denn auf diesen 4 km haben wir bisher nur knapp 200 Höhenmeter gewonnen. Auf der Fahrt durch den Ort wechseln sich flachere und steilere Abschnitte ab, wobei die steileren Teilstücke im unteren Ortsteil noch bei unter 10 %, weiter oben dann aber deutlich im zweistelligen Bereich liegen. Kurz vor dem Ortsausgang, auf Höhe der Kirche, wird es dann wirklich heftig. Ein paar hundert Meter weiter beendet eine steile Rechtskurve erst einmal diese Schinderei.
Die Freude ist aber nur von kurzer Dauer, denn nach der nächsten Linkskehre ist annähernd die alte Situation wieder hergestellt. Nur die Kulisse hat sich geändert, wir fahren jetzt durch den Wald. Richtig Schatten spendet der aber auch nicht. Dafür haben wir, was die Höhenmeter betrifft, gleich Halbzeit.
Auf den nächsten 1,5 Kilometern werden weitere 150 Höhenmeter genommen, erst die nun folgende Linkskurve bringt schließlich die ersehnte Entspannung. Der Anstieg flacht spürbar ab. 500 Meter weiter zweigt eine Straße nach links ab, wir folgen aber der scharfen Rechtskurve und verlassen wenig später den Wald. Nun haben wir ziemlich genau 1000 Meter Höhe erreicht.
Nach einer kleinen Senke sehen wir halb links vor uns das Städtchen Bozi Dar (Gottesgab). Die Straße führt wieder leicht ansteigend rechts am Ort vorbei in Richtung Grenzübergang nach Deutschland. Wir fahren aber nicht über die Grenze, sondern halten uns kurz vorher am Kreisverkehr rechts. Nach weiteren 1,5 Kilometern mit mäßigem Anstieg um die 7 % erreichen wir den Abzweig zum Gipfel. Wir biegen hier rechts ab und können nun etwa einen Kilometer auf fast ebener Straße genießen. Der kurze Schlussanstieg bringt uns nach einer Linkskurve schließlich auf den Gipfel.
Für die Beschreibung danken wir Erzgebirgsoldie Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
spree coast Mail an Absenderohne Zeit21.03.2012
Axelsius Mail an Absenderohne Zeit03.04.2012

Ostseite von Ceske Hamry  9,3 km / 472 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostseite von Ceske Hamry
Wir starten in Ceske Hamry (Böhmisch Hammer). Die wenigen Häuser des Dorfes sind schnell passiert. In leichten Kurven und mäßig ansteigend führt die Straße durch ein lichtes Wäldchen hindurch talaufwärts. Nach etwa 2 km säumen wieder einige Häuser den linken Straßenrand. Die Streckenführung an dieser Stelle ist eher unspektakulär, es geht durch eine offene, aber schöne Landschaft allmählich bergan.
Irgendwann nach etwa 4 km mehr oder weniger eintöniger Strampelei passieren wir zwei große, leere Parkplätze, erst links, dann rechts. Der Fahrradfahrer wird diese Parkplätze immer leer vorfinden, nur in der Skisaison sind sie ordentlich belegt.
Nun wird es aber endlich interessant. Direkt vor uns erhebt sich majestätisch unser Ziel. Wir biegen an dem folgenden Abzweig nach rechts ab. Die schlagartig zunehmenden Steigungsprozente machen endlich Hoffnung, dass wir doch auf dem Weg zum Gipfel sind.
Die Straße mündet in den Wald, links sind einige Hotels zu sehen. Von den Beinen kommt nun auch langsam eine Rückmeldung, dass man einen Anstieg bezwingt. Wir fahren unter einer breiten Brücke hindurch, über die im Winter eine Skipiste führt. In ein paar weiten Kurven schlängelt sich die Straße durch den Wald nach oben. Kurz nachdem es wieder etwas abflacht, zweigt nach links die Straße zum Gipfel ab. Es folgen etwa ein Kilometer auf fast ebener Strecke und ein kurzer Schlussanstieg, dann haben wir das Ziel erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Erzgebirgsoldie Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Mad Max Mail an Absenderohne Zeit10.05.2011
Spitze Mail an Absenderohne Zeit25.06.2011
spree coast Mail an Absenderohne Zeit21.03.2012
onkelfox Mail an Absenderohne Zeit15.09.2004