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Kiener Alm (1750 m)

Blick ins Pustertal

Auffahrten

Von Renko – Der Beginn der Auffahrt liegt in Mühlbach (Rio di Pusteria), dem Eingang ins Pustertal. Man folgt dem Wegweisschild nach Meransen.
Zuerst führt die Straße in gleicher Richtung wie die Pustertaler Hauptstraße. Nach 1,4 km folgt die erste Kehre, dann nach 3,3 km biegt die neue Straße ins Valser Tal nach links ab. Wir fahren der Straße folgend nach rechts; hier geht die Steigung teilweise auf über 10 %.
Bereits hier öffnen sich die Ausblicke in das untere Pustertal und das Eisacktal. Nach zwei weiteren Kehren führt die Straße weiter in nordöstliche Richtung. Nach 6,7 km biegt die Straße nach links, kurz danach wieder nach rechts. Nun hat man das sonnige Dorf Meransen erreicht: hier gibt es Wasser, Läden sowie Cafés und Hotels.
Nach kurzer Abfahrt macht die nun schmale Straße einen Bogen nach rechts und beginnt wieder etwas deutlicher an Höhe zu gewinnen. Nach 11,5 km biegt man nach links ab. Hier gewinnt die nun ohne ersichtlichen Grund breit ausgebaute Straße mittels vier Kehren stetig an Höhe, ehe nach 14 km die Kiener Alm erreicht wird. Hier gibt es eine auch im Oktober bewirtschaftete Hütte.
Die Auffahrt ist, wenn man den Höhenunterschied betrachtet, eigentlich recht bequem. Selbst eine Steigung von 15 % wird nicht erreicht. Besonders im mittleren Abschnitt um Meransen ist die Aussicht zu empfehlen.
Hinter der Alm ist die Straße gerade neu asphaltiert worden. Das Gefälle ist bei zahlreichen Kehren zuerst moderat. Dann folgt eine flache Passage. Danach folgt ein Leckerbissen: bei einer Dauersteigung von etwa 16 % stürzt die Strasse in das Pfunderertal hinab. Hier muss man auf hinauffahrenden Autos gut aufpassen. Neun Kilometer hinter der Alm ist die Sache zu Ende. Die heißen Felgen können abkühlen, man rollt locker bis zur Talsohle, dann geht es bequem weiter flussabwärts bis zur Einmündung ins Pustertal.
9 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:56:07 | 15.09.2010
daniel_dgdracingteam
Mittlere Zeit
00:57:07 | 15.09.2010
moritz_dgdracingteam
Dolce Vita
01:10:00 | 04.06.2011
speiche66
Von Flugrad – Die fortschreitende Asphaltisierung bietet dem Rennradler immer mehr Varianten. Und so stößt der Pedaleur, der das Pfunderertal hinauf kurbelt, bereits knapp einen Kilometer nach dem Ortsende von Vintl auf einen Wegweiser zur Kiener Alm. Dieses schmale Sträßchen ist erst seit wenigen Jahren durchgehend asphaltiert und mündet 2,4 Kilometer unterhalb der Passhöhe in die Auffahrt von Mühlbach-Meransen. Die Passhöhe ist in diesem Fall eher eine Sackgasse.
Wir aber wollen die Passhöhe als wirklichen Übergang befahren und bleiben daher auf der Talstraße bis in das nächste Dorf, Weitental. Doch auch hier haben wir die Qual der Wahl: Der offizielle Abzweig Richtung Kiener Alm / Meransen befindet sich ca. ein Kilometer hinter dem Dorf. Nimmt man diesen, darf man gleich am Anfang die schon vorher gut sichtbare, geradlinige, ein Kilometer lange neue Steilrampe am Westhang hinauf keuchen.
Als Alternative bietet sich die deutlich idyllischere (aber noch steilere) alte Straße an. Wir biegen an der Bushaltestelle über eine Brücke ins Dorfzentrum ab. Nun müssen wir uns beschilderungsfrei an Straßennamen orientieren. Etwa 100 Meter vor der Kirche scharf links in den Stollweg und wenige Meter danach rechts hinauf in die Waidacher Straße. Nun gibt es nichts mehr zu verfehlen. Gleich innerhalb des Ortes erklimmen wir eine fiese Rampe, an deren Ende wir uns nach links abknickend etwas erholen und über ein Rätsel nachdenken können: Vor uns erhebt sich ein riesiges Gebilde, das wie eine eingegrünte Staumauer aussieht. Ein Durchlass ist nicht zu erkennen, dafür ein Fahrverbotsschild.
Aber nur Mut, Weiterfahren lohnt sich. Beim folgenden Anwesen knickt unser Sträßchen wieder nach rechts hinauf, in eine Betonunterführung unter diesem Damm. Von der anderen Seite erkennen wir den Zweck dieses Bauwerks: Es ist ein Flutschutz für das Dorf, der bei Bedarf die Wassermassen des normalerweise unscheinbaren Kegelbergbaches daran hindern soll, das Dorf wegzuspülen.
300 Meter nach der Unterführung knickt der Weg wieder rechts weg über den Kegelbergbach, um sich am Gegenhang bis zu einer Abschrankung steil hochzuziehen, die gut zu umfahren ist. Nun stehen wir an der ersten Kehre der neuen Straße und gleichzeitig am oberen Ende der bösen ein Kilometer langen Geraden dieser Straße aus dem Tal.
Ab hier wird auch die Hauptroute schnell einspurig, und bleibt extrem steil. Die folgenden drei Kilometer sind 12, überwiegend 16 % steil. Einzig die mit jedem Meter noch überwältigendere Aussicht und die Bewunderung für die sehr schönen Höfe, die am Steilhang kleben, lenken von der Quälerei ein wenig ab.
Nach den ersten vier Kilometern befinden wir uns schon deutlich mehr als 550 Meter über dem Talboden. Höchste Zeit, sich ein wenig zu erholen. Und wie durch ein Wunder haben es die Straßenbauer wohl ähnlich empfunden. Auf den folgenden 1,5 Kilometern bis zum Hof Unterwalder können wir uns erholen. Zunächst noch moderat bei drei bis vier Prozent, dann sogar mit leichtem Gefälle durch eine galerieartige Sturzflutverbauung, die für dieses Ministräßchen etwas überdimensioniert wirkt.
Bald darauf erreichen wir den an Sonnentagen heiß herbeigesehnten Wald. Acht Kehren, vier Kilometer und knapp 400 Höhenmeter, so lautet das Restprogramm, überwiegend Waldgebiet, aber auch mit schönen Ausblicken zwischendurch. Und oben auf der Passhöhe dann die Erlösung: eine Passrestauration mit empfehlenswerter Küche! Für die zünftige Aussicht gen Süden und Westen müssen wir aber noch gut zwei Kilometer in Richtung Meransen abfahren.
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