Kirchschlag bei Linz (896 m)

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Kirchschlag bei Linz (896 m)

Mühlviertel, Oberösterreich.
Wenig unterhalb des Alpenblicks - leider ists zu diesig.
Der Ort Kirchschlag bei Linz liegt nur wenige Kilometer nördlich von Linz und ist in etwa das Alpe d’Huez des Mühlviertels. Der Anstieg ist fast gleich steil wie der ungleich berühmtere in Frankreich, wenn auch nur halb so lang. Auf 6,9 km werden 5 Kehren durchfahren und man bekommt ein richtiges Passfeeling. Am Ende befindet sich wie in den französischen Alpen ein Skiort, der jedoch nur bei guter Schneelage auch tatsächlich zu einem solchen wird.
Vom Autor und seinen Freunden aus der Umgebung wird der Südostanstieg einige Male im Jahr als Formtest befahren.
Eine Webcam findet sich auf der Homepage der Gemeinde Kirchschlag.
Den Ausgangspunkt der Südostauffahrt erreicht man von Linz kommend auf der stark befahrenen B126 im Haselgraben. Bei einer Abzweigung etwa 2,5 km nach dem Ortsende von Linz biegt man links ab, den Tafeln Richtung Kirchschlag folgend. Die Straße führt nochmals etwa 200 m bergab.
Natürlich kann man auch von Norden kommend den Haselgraben bis zu besagter Abzweigung hinunter rauschen.
Der Beginn der Nordostauffahrt befindet sich in Glasau, am höchsten Punkt der B126 zwischen Linz und Zwettl an der Rodl, rund acht Kilometer vom Beginn des langen Anstieges entfernt.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von der Speichmühle6,9 km493 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne
Nordostanfahrt von Glasau2,5 km113 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Südostanfahrt von der Speichmühle  6,9 km / 493 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von der Speichmühle
An der Brücke über den Haselbach (403 m) beginnt der Anstieg. Auf knapp sieben Kilometern wollen fast 500 Höhenmeter bezwungen werden. Wenige Meter nach dem Start lässt man die Speichmühle rechts liegen, und schon hat man mit bis zu 10% Steigung zu kämpfen. Der Blick voraus lässt die zweite Kehre im lichten Wald erkennen. Die Straße führt am Hang entlang Richtung Norden und wendet sich leicht nach Westen in ein kleines Tal, wo man in den lichten Wald eintaucht.
Über eine Brücke durchfährt man die erste Kehre (506 m). Im Blick voraus erkennt man bereits die zweite Kehre, die deutlich enger angelegt ist, und nach der die Steigung auf bis zu 12% zunimmt. Die Straße zieht wieder zurück in Richtung des Baches, den man zuvor überquert hat, und flacht bei den ersten Häusern der Siedlung Riedl, wo man den Wald wieder verlässt, etwas ab.
Bei einer Trafostation überquert man den Bach erneut mit einer Kehre, die jedoch die gleiche Richtung aufweist wie die zweite Kehre. In diesem Abschnitt ist die Steigung deutlich geringer als zuvor und liegt nur noch bei etwa 5%. Hier kann man noch einmal richtig Tempo aufnehmen, bevor die Steigung nach der nächsten Kehre wieder anzieht.
Ab der vierten Kehre folgt eine längere Passage durch Wiesen und Felder, auf der man den Westwind oft deutlich zu spüren bekommt, zumal er einem meist genau entgegen bläst. Auch die Steigung ist in diesem Abschnitt tückisch, da die Wiesen um einen herum nicht allzu steil aussehen und man, im Gegensatz zum unteren Abschnitt, keinen Blick mehr auf die bereits zurückgelegten Höhenmeter hat.
Bei der Abzweigung Richtung Eidenberg, Kronabittedt und Geitenedt bzw. zum Lichtenberg und zum Roten Kreuz hat man bereits rund 4 km hinter sich. Wenig später taucht die Straße in den Nadelwald ein, und die Steigung erhöht sich auf 11%. Danach gewinnt man entlang der Siedlung Rohrach weiter an Höhe und passiert schließlich das Gasthaus Alpenblick, kurz bevor man die fünfte und letzte Kehre durchfährt. Nach dieser Kehre flacht die Straße für etwa 1 km auf 5% und weniger ab. Bereits von weitem kann man das Ortsschild von Kirchschlag erkennen, doch bereits davor liegen links der Straße die ersten Häuser.
Nach dem Ortsschild geht es in einer 90-Grad-Kurve nach links, und die Steigung erreicht nochmals 10%. Am Ende eines Formtests fühlt sich diese Stelle allerdings deutlich steiler an. Wer also auf dem flacheren Stück nach der fünften Kehre bereits die letzten Körner verschossen hat, wird sich hier darüber ärgern. Doch man sollte auf jeden Fall darauf verzichten, den Zielsprint bereits beim Ortsschild zu beginnen.
Die Auffahrt endet am Ortsplatz von Kirchschlag, dort wo der Gehsteig nach rechts zum Buswartehäuschen abknickt. Der Ortsplatz ist gleichzeitig der Vorplatz der Kirche.
Der Anstieg gewährt bei gutem Wetter vor allem beim genannten Gasthof Alpenblick und überhaupt kurz vor dem Ende tolle Blicke zu den Alpen. Der Verkehr hält sich hier zumindest in den Sommermonaten in Grenzen.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Roli Mail an Absender0 h 22 m 49 s22.09.2007
Mittlere Zeit: Ralph_Hehenberger Mail an Absender0 h 29 m 29 s04.10.2010
Langsamste Zeit: 0 h 30 m 09 s11.04.2012

Nordostanfahrt von Glasau  2,5 km / 113 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Glasau
Bei der Ampel in Glasau zweigt man, den Tafeln folgend, Richtung Kirchschlag ab und beginnt den Anstieg. Bereits aus dem Dorf heraus erreicht man die Maximalsteigung von neun Prozent.
Am Ende des 9%-Stückes nach 700 Metern geht die Steigung zurück und pendelt für etwa 1,2 Kilometer zwischen zwei und sechs Prozent. Zwischen Wiesen und vorbei an den ersten Schleppliften fährt man durch einige weite Kurven. Am Beginn eines kleinen Waldstückes links der Straße befindet sich bereits die Ortstafel von Kirschlag bei Linz.
Im Ort durchfährt man eine 90-Grad-Linkskurve, und es folgt eine letzte Rampe mit acht Prozent, bevor man das Ziel am Parkplatz am Ortsplatz erreicht hat.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Roli Mail an Absender0 h 09 m 45 s14.04.2007
el Pedalero Mail an Absenderohne Zeit09.01.2012