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Klausenpass (1948 m)

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Passöffnung 17. Mai 2013

  • Oberländer, 20.05.2013, 08:59 Uhr
    Klausen stürmisch! Keine 24 Stunden nach der diesjährigen Passöffnung am 17. Mai Aufstieg von Linthal bei föhnigem Wetter. Strasse tipptopp, auch Töfffahrer haben gecheckt, dass die Wintersperre aufgehoben ist... Ab Urnerboden stetiger böiger Gegen-/Seitenwind, der mich in den Kehren nahe der "Klus" genannten Felswand um ein Haar vom Velo pustete. Schneemauern bei der Passhöhe 4 m. Abfahrt nach Altdorf in Superzustand, keine Baustellen, nichts, lass es rauschen! LG Oberländer
  • Flugrad, 20.05.2013, 23:24 Uhr
    Hallo Oberländer,
    nun fehlen nur noch die Bilder!
    Gruß
    Ulrich
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Freipass Klausen am 22.09.2012

  • Kletterkönig120, 15.07.2012, 13:49 Uhr
    Am 22.09.2012 steigt die nächste Ausgabe von Freipass am Klausenpass. Weitere Infos gibt es hier.

    Da ich mir schon immer mal den Urnerboden angucken wollte, habe ich mir den Termin schon mal im Kalender vorgemerkt.

    Gibt es sonst noch Kandidaten ?
  • Reinhard, 15.07.2012, 14:39 Uhr
    Willst du wirklich in dem Gedränge mitmachen? Da ist es doch voller, als wenn nur ein paar friedliche Autos und Mopeds an einem vorbeifliegen ... ;-)
  • Kletterkönig120, 15.07.2012, 15:09 Uhr
    Also da bin ich mir nicht so sicher, ob der sonst übliche motorisierte Verkehr so angenehm ist.
  • kletterkünstler, 15.07.2012, 15:11 Uhr
    stimmt und wenn man mal eine hübsche Landschaftsaufnahme machen möchte, rauscht ständig ein Radler durchs Bild.
  • Pusinelli, 15.07.2012, 15:12 Uhr
    Ich bin auf jeden Fall genau wie letztes Jahr ein Kandidat! Es gab übrigens kein Gedränge, es war einfach nur geil!Friedliche Autos und Mopeds habe ich in den Alpen übrigens noch nicht gesehen.
  • Reinhard, 15.07.2012, 15:33 Uhr
    Und gescheite Kalenderbilder sind ja mit all den Gepäcktaschentrekkingradlern auch nicht möglich ...
  • Flugrad, 15.07.2012, 15:37 Uhr
    Ich war letztes Jahr auch mit von der Partie. War eine geniale Veranstaltung - wobei natürlichauch das Wetter optimal war. Wir haben im für eidgenössische Verhältnisse sehr preisgünstigen und kulinarisch sehr guten Hotel Alpina in Unterschächen genächtigt und konnten so am Freipass gleich bei den Startfahrern dabei sein.
    Kurz und gut: unbedingt empfehlenswert für alle, denen einige Radler auf der Straße nichts ausmachen.
    Dieses Jahr habe ich leider Dienst am Freipass-Wochenende.
    Ulrich
  • kletterkünstler, 15.07.2012, 15:43 Uhr
    Auch wenn du es nicht glaubst, ich bin in den Alpen schon Autofahrern begegnet, die in der Abfahrt angehalten haben, um mich vorbei zu lassen, weil sie sahen, dass ich schneller war.
    Und es gibt sie ebenfalls, die ruhigen Motorradfahrer. Neulich hab ich mir auf dem Weg zum DLRF-Start in Füssen in der Jugendherberge in Heidenheim mit einem solchen ein Zimmer geteilt. Sie stellen vielleicht nicht unbedingt die Mehrheit.

    Ich präferiere einen ruhigen Wochentag oder am Wochenende die frühen Morgenstunden, dann ist auch nix los und in der Abfahrt kommen einem auch nicht Tausende Radfahrer in die Quere ;-)

    So gerne ich den Klausen auch nochmal fahren würde (am besten doppio+), ist die Anreise zu weit, da ich eine Woche später schon unterwegs bin und noch hiermit liebäugel. Allen Teilnehmern wünsche ich aber viel Spaß.
  • Hans Schreck, 15.07.2012, 19:37 Uhr
    Aus der Event-Homepage:
    "Unterkünfte im Kanton Uri (Hotels, Berggasthäuser, SAC-Hütten, Camping, Agrotourismus)"

    "Agrotourismus", das hab ich da sogar schon mal überlebt, etwas abseits, aber mit vollem Blick auf die lang gezogenen Passstrasse.

    Schlafen auf der Alm im Stroh, gleich über den Kühen, nur ein Bretterboden als Trennung. Die Alp war am Abend mystisch eingehült vom Nebel, Alp-Segen inklusive. Geschlafen wurde als es dunkel wurde. Tagwache morgens um fünf, die Kühe haben Licht erblickt. Eine einfache Holztüre trennte den Stall vom Frühstückstisch. Zum Frühstück gab es frische Milch direkt von der Kuh, noch körperwarm, Brot und Käse. Neben dem Frühstückstisch wurde gerade neuer Käse gemacht.

    Echt fast schon schier unheimlich, wie man dort hinten als Mensch überhaupt überleben kann. Ohne Plastik- und Karton-Verpackung, ganz ohne Bio-Label und sonstige Zertifkat-Prägungen und Aufdrucke. Abends ganz ohne TV-Berieselung, ohne Internet-Zappen und auch ohne Handy-Empfang. Dazu blieb ich zu Allem hin noch ohne einen einzigen PowerBar Riegel, ohne Maxim Multicarbo-Gel Beutel und Multipower Isodrink Pulver leistungsfähig.

    Tip:
    Nach 10 Uhr Nachts ist da am Klausenpass fast komplett Schluss mit motorisiertem Verkehr. Das Pfeifen des Windes und das Rauschen der Gletschermilch der Wildwasser-Fälle nehmen sich dann ihre angestammte Natur zurück.

    Und noch eine Bitte zum Schluss:
    Verpackungen von unabdingbarem Designer-Food nicht auf die Strasse werfen, sondern wieder unverlierbar einstecken und in den abgedeckten Abfalleimern entsorgen. Kühe mögen lieber Alpen-Bio-Kreuter, als vom Wind über mehrere hundert Meter weit verfrachtete Alu-beschichtete Multicarbo-Gel Beutel!
  • majortom, 16.07.2012, 08:53 Uhr
    Bei der Gelegenheit auch nochmal der Hinweis, dass es ähnliche Events auch in den französischen Alpen gibt...
  • alltagsfahrer, 16.07.2012, 13:20 Uhr
    Hallo,

    Es gibt da noch eine Veranstaltung http://www.slowup-mountain-albula.ch am 2 September

    Viele Grüsse, Fritz
  • PaulReinhard, 16.07.2012, 22:24 Uhr
    Hallo, letztes Jahr habe ich im Anstieg Pusinelli kennengelernt und hatte das Vergnügen den Paß mit ihm gemeinsam zu fahren und habe oben einige von Euch kennengelernt. Ich bin dieses Jahr wieder dabei. Für Freitag Abend habe ich im Hotel Krone in Attinghausen ein Zimmer reserviert.
  • Pusinelli, 16.07.2012, 22:49 Uhr
    Hi Paul Reinhard,
    ja, das war ein echtes Vergnügen, oben haben wir übrigens Mortirolo, Flugrad und den Berziegenmutant getroffen. Ich weiß noch nicht, wie ich die Tage im einzelnen plane, eventuell komme ich auch erst morgens mit dem Nachtzug aus Köln. Wir können uns aber noch rechtzeitig kurzschliessen :-))
    Schöne Grüße
    Thomas
  • Kletterkönig120, 16.07.2012, 23:04 Uhr
    Hallo Fritz ich habe es gleich mal an der richtigen Stelle verlinkt.

    Schönen Gruß, Marc
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Autofreier Tag - es tut sich was

  • Bergziegenmutant, 17.09.2010, 15:33 Uhr
    Servus,
    wie es scheint kommt es doch noch zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Idee eines Autofreien Tages am Klausenpass. Es soll wohl einen runden Tisch geben.
    Siehe hier.

    Grüße, Jürgen
  • Pusinelli, 17.09.2010, 16:10 Uhr
    Ja cool!
    Da können wir doch ein klein wenig stolz sein, daß wir mit unseren Leserbriefen vielleicht dazu beigetragen haben. Gut Jürgen, daß Du soviel Langeweile hast.
    Gruß,Thomas
  • helmverweigerer, 17.09.2010, 16:34 Uhr
    Wow, cool! Echt, das ist doch eine interessante Sache. Leute wenn da wirklich was geht, dann ist dieses Forum massgeblich daran beteiligt. Die Macht des Wortes ... ich bin begeistert.

    l.
  • andreas s, 17.09.2010, 17:10 Uhr
    Glückwunsch! Die, wie ich meine, konstruktiven Leserbiefe scheinen einen Prozess des Nachdenkens ausgelöst zu haben. Ich bin mir sicher, dass der Wirt vom Urnerboden nicht von all seinen Gastgewerbekollegen uneingeschränkte Zustimmung erfahren hat. Seine alberne Aktion, Freipass das Gastrecht zu verwehren, lässt ihn und den durch ihn vertretenen Verkehrsverein Urnerboden in einem ungünstigen Licht stehen.
    Ich wünsche Simon Bischoff von Freipass.ch viel Erfolg bei seinen Bemühungen, Passstraßen für kurze Zeit vom motorisierten Verkehr zu befreien.

    Gruß
    Andreas
  • Pusinelli, 17.09.2010, 17:12 Uhr
    Wenn da wirklich was geht, mache ich mich wie angedroht auf den Weg zum Klausenpass...
    Immer hartnäckig sein, niemals aufgeben. Vielleicht dauert es noch mit dem autofreien Tag, aber wenn es den hilft, schreib ich auch nochmal 3 Leserbriefe an das Urner Wochenblatt.
    Thomas
  • helmverweigerer, 17.09.2010, 18:35 Uhr
    Hallo Thomas,

    was heisst da wie angedroht. Falls der autofreie Pass mal Realität wird müssen wir dann auch wirklich dort hochkurbeln, sonst wird es peinlich ;-)

    l.
  • Pusinelli, 17.09.2010, 18:41 Uhr
    Lukas, ich bin auf jeden Fall dabei. Ich plane übernächstes Wochenende nochmal ne Tour in die Schweiz, vielleicht fahre ich den Klausenpass schon mal Probe, ich hab mich noch nicht festgelegt.
    Dir übrigens viel Spaß in Ligurien :-)
    Thomas
  • Ilona S., 17.09.2010, 20:21 Uhr
    Mahlzeit zusammen!

    Den Klausenpass bin ich schon mit Rad gefahren. Ist eine tolle Landschaft und Strecke. Umso schöner wenn das in Zukunft sogar autofrei geht.

    Ich freue mich darauf es vielleicht eines Tages in Angriff nehmen zu dürfen. Auf den tollen sehr schmackhaften Käse bin ich auch schon ganz scharf.

    Wenn Ihr hört wann das sein sollte gebt doch bitte mal kurz hier Bescheid.

    Beste Grüße

    Eure Ilona S.
  • GelbeRakete, 17.09.2010, 21:45 Uhr
    Das Restaurant am Pragel ist auf jeden Fall ein Besuch wert. War letzte woche da. Und Pragel hat Sa und So autofrei... ab irgendwo, also praktisch ganz.
    victor
  • lowrider, 20.09.2010, 20:16 Uhr
    Am End' von der Geschicht,
    muß man dem Wirte noch danken - nicht?
    Hätt' der Wirt nicht mit dem Hammer,
    gehauen die Pauke - was ein Jammer -
    wär's Radlerfest ohne viel Getöse,
    hinab gegangen ins Gekröse.
    Eidgenossen sind gern speziell,
    aber's Geschäft liegt fest im Naturell.
  • helmverweigerer, 23.12.2010, 09:49 Uhr
  • andreas s, 23.12.2010, 14:02 Uhr
    Es scheint in die richtige Richtung zu laufen. Wenn man den Artikel aufmerksam liest, fällt die nur mühsam als Zurückhaltung getarnte ablehnende Haltung der IG Alpenpässe auf.
    Dabei entspricht so eine Veranstaltung in meinen Augen doch exakt dem mit - "Touristische, wirtschaftliche und politische Förderung der Alpenpässe und deren Regionen." - beschriebenen Vereinszweck.

    Gruß
    Andreas
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Restaurant Urnerboden - Radfahrer nicht gerne gesehen

  • Bergziegenmutant, 08.09.2010, 20:43 Uhr
    Servus zusammen,
    im Restaurant Urnerboden sind Fahrradfahrer offentsichtlich nicht gerne gesehen.
    Sie scheinen als Gäste zweiter Wahl wohl für den Wirt zu wenig oder gar nichts zu konsumieren.

    Siehe hier

    So, nun steht dies auch direkt als Kommentar beim Klausenpass selber.

    Grüße, Jürgen
  • helmverweigerer, 09.09.2010, 08:26 Uhr
    Danke Jürgen!

    l.
  • hauptschullehrer, 10.09.2010, 09:37 Uhr
    Dafür war die Pächterin des kleinen Imbisses auf dem Gipfel bisher immer nett, auch wenn man total durchnässt ankam und seine Klamotten zum ein bisschen Trocknen ausbreitet.
    Also einfach bis dahin weiterfahren.

    Andreas
  • Reinhard, 10.09.2010, 16:16 Uhr
    Hallo René,
    ohne der Diskussion jetzt etwas neues hinzufügen zu können oder zu wollen, muss ich dir hier absolut rechtgeben.
    Schönen Gruß, Reinhard
  • ursfreulerfan, 10.09.2010, 16:19 Uhr
    Dankeschön für deine Wortmeldung und ein schönes Wochenende wünscht René.
  • ursfreulerfan, 10.09.2010, 16:21 Uhr
    (Zitate)
    «...Hallo zusammen, der Verein freipass.ch versucht grosse Pässe in der Schweiz an einem Sonntag für Radfahrer verkehrsfrei zu bekommen. Das solche Events in der Schweiz praktisch inexistent sind, ist tragisch. Stattdessen toben sich die Porsche und Motorradfritzen Wochenende für Wochenende aus und missachten jegliche Sicherheits- und Verkehrsvorschriften.

    Was dem Präsident von freipass.ch beim Versuch widerfahren ist, den Klausen für 5 - 6 Stunden zu sperren, lest ihr hier:
    http://clk.ch/images/freipass/uw_front.pdf
    http://clk.ch/images/freipass/uw_artikel.pdf

    Anstatt sich immer nur über den motorisierten Verkehr zu ärgern und die Faust im Sack zu machen, schreibt an ein paar Zeilen, dass euch so ein Event interessieren würde (natürlich nur falls ihr das auch gut findet, wovon ich einfach mal ausgehe). Ich hoffe, irgendwann bewegt sich was in Helvetien.

    Es geht auch anders, wie man am Col de Pommerol sehen kann. Es geht nicht um klangvolle Passnamen, sondern darum, einfach mal einmal im Jahr ein Zeichen für die Radfahrer zu setzen, die sich das ganze Jahr mit Hupern und Dränglern herumplagen..»
    (Zitate beendet)

    ------------------------------------------------

    Liebe Quäldichler
    Hier mein höflicher Beitrag, bitte nicht als Provokation auffassen:

    Ich muss einfach feststellen (kann kein Auto bedienen, habe nie die Prüfung gemacht, bin nur dankbarer und freudiger Mitfahrer und Mitbenutzer),
    dass viele, sagen wir die meisten aller Hobbyrennradfahrer auch Automobilsten sind, manchmal sogar auch noch Motorradbesitzer.

    Sie gebrauchen ihr Auto im Familiengebrauch, oder fahren zur Arbeit. Vielfach wird es als unterstützendes Gefährt genutzt um Fahrräder und Gepäck zu transportieren, um geeignetere Velotourismusziele möglichst bequem zu erreichen. Es gibt nicht selten Velofahrer, die fahren unten an einen Pass und fahren dann den auf dem Rad ab. Autos werden auch benutzt um als Begleitfahrzeug auf einer Radtour Gepäck und Personen aufzunehmen.

    «Porsche- und Mottorradfritzen», »Huper» und »Drängler» und andere Bezeichnungen sollten nicht fallen, denn die meisten die das schreiben, müssten sich ja dann auch selber so bezeichnen.

    Wie nennen denn die Autofahrer die Velostadtrowdys, die sich an keinerlei Verkehrsregeln halten und vor allem ältere Menschen auf Trottoiren gefährden?

    Ich wusste nichts von einer «IG Alpenpässe», die eindeutig die Motorfahrzeugbenutzer repräsentiert.

    Leute, ich muss es mal so sagen: Unser Alpenraum ist eine äusserst ländliche Gegend. Da ticken die Uhren anders. Ein Bergbauer denkt anders als ein urbaner Stadtbewohner. Man sieht das regelmässig bei unseren eidgenössischen Abstimmungen und Wahlen, man kann es praktisch immer voraussagen, wie und was in den bestimmten Kantonen gewählt oder abgestimmt wird. Ausserdem sind gerade die Zentralschweizer Kantone katholische Kantone, wo ein gewisser Konservatismus natürlich noch stärker herrscht als in andern zur Rückständigkeit tendierenden ländlichen Gegenden.

    In unserem Beispiel handelt es sich um die beiden Bergkantone Glarus und Uri. Uri ist der Inbegriff von urchig und traditionsbewusst, da gehen noch Bergbauern unter Lebensgefahr an den steilsten Hängen heuen, an Orten, wo wir gar nicht wissen, dass es sie gibt. Das Leben ist eher kärglich dort. Und darum ticken dort die Uhren anders. Einem hart körperlich arbeitenden Bergbauern würde es nie einfallen, in seiner kaum bestehenden Freizeit Rennrad zu fahren.

    Obwohl ausgerechnet die immer sehr erfolgrgeichen Schweizer Radrennfahrer Bruno Risi, Kurt Betschart, Luzia, Markus und Beat Zberg Urner sind. Das liegt dann sicher an den ausgezeichneten Trainingsverhältnissen und die Nähe von Zürich mit der Rennbahn.

    Die Webside der IG Alpenpässe sieht für mich genau so aus. Die Zeit ist da, auch webdesignerisch, stehenbeblieben. Ich führe das auf eine überall anzutreffende «Wurstigkeit» zurück. Diese IG scheint einer ausgesprochnenen Motorlobby anzugehören. Es gibt eben ganz grosse kulturelle Unterschiede.

    Ich stellte mir öfters die Frage, warum ausgerechnet an Radanlässen immer die schaurigste Schlagermusik durch die Lautsprecher hallen muss. Ich sage mir dann, das Leben ist auf dem Lande anders, sie haben zwar ihre Radclubs und ihre Clubrennen, doch meine schwärmerische Freude des Städters, der eine Blustfahrt ins hinterste Thurgau unternimmt um sich lustvoll zu erlaben und Energien aufzutanken, dass kennen sie nicht oder sehen das anders, oder sie reden gar nicht darüber.

    Das Phänomen der Unterschiede von Stadt und Land sind überall bemerkbar, auch die Unterschiede zwischen Mittelländer und Bergbevölkerung.

    Der moderne Massentourismus hat die Tendenz, den «Einheimischen» ihre Welt wegzunehmen. Es gibt genügend Beispiele von Zerstörungen der ursprünglichen Alpenwelt. Dazu kommt die Entvölkerung der Bergdörfer, die Jungen ziehen nach Zürich um zu arbeiten und zu studieren. Das Beispiel Andermatt ist gerade jetzt hochbrisant, aus Berbauern werden dort Golfplatzpfleger und Lohnnehmer. Andernseits leben diese Backland-Regionen vom Tourismus, Ski- und Bergsport... sie haben sich arrangiert mit uns Sommerfrischlern. Doch sind sie auch Freunde? Das wäre etwas zuviel verlangt. Auf jedenfall machen sie keinen Unterschied zwischen motorisierten und unmotorisierten Gästen, so wie wir es tun.

    Sehrwahrscheinlich ist die Begeisterung über Massenanlässe jeglicher Form nicht überschäumend. Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt am Klausen, die sich überrumpelt vorkommen bei Sperrungen für Oldtimerautorennen und Veloanlässe, etc. Es ist ja bereits immer mehr ein Problem geworden, die Tour de Suisse durch die Schweiz zu planen und zu organisieren.

    Da treffen eben Welten aufeinander, drum rechne ich nirgends mit freundlichen und begeisterten Berglern, die einem bewirten und Freude an uns Velofahrer haben. Meistens sind sie eher zurückhaltend und manchmal auch offen wurstig und feindlich eingestellt. Wir sind Fremde für sie, Ausserirdische in bunten, schweissigen Leibchen und kurzen Hosen. Nichtstuer, die es sich leisten können, an den Wochenende freiwillige Strapazen zu erdulden.

    Ausserdem konsumieren wir sicher anders und weniger üppig, als die auf den Urnerboden hochgefahrenen Familien, die dann dort traditionell in mehreren Gängen verpflegen. Der Radfahrer nimmt dort höchstens ein mineralhaltiges Wässerchen und eine kleine Süssigkeit zu sich, damit es grad schön auf die Passhöhe reicht. Dieser Wirt wird auch sauer sein, denn wer kehrt dort schon ein? Auf dem nachfolgenden Urnerboden kann man sich ja vom ersten Aufstieg von Linthal herauf bestens erholen. Irgendwelche Boykottaufrufe finde ich wenig sinnvoll.

    Die moderne Welt schafft Massenanlässe, weil der und die Einzelne eher vereinzelt leben und grosse soziale Zusammenhänge, gerade in städtischer Umgebung, nicht mehr stark bestehen. Darunter fällt auch die Auflösung von alten Veloclubstrukturen und des ganzen Rennradfreizeitsports. Ausserdem macht die Profisportszene mit Dopinggeschichten nicht gerade positive Werbung für unser geliebtes Metier.

    Bitte nehmt mir meine kritischen Gedanken nicht übel, ich kann nicht einfach in einen allgemeinen Protest einstimmen, denn nicht nur wir Hobbyfahrer und Städter haben unsere Interessen, alle andern haben die auch. Und nun wehrt sich halt sich diese IG-Alpenpässe gegen die Aktionen der «Freipässler». Es ist ihr gutes Recht. Bitte Helmverweigerer Lukas, nimm es mir nicht übel, doch ich wollte einfach noch andere Aspekte in die Diskussion bringen.

    Mein Anliegen wäre vor allem: Bewegt euch respektvoll in der Alpenwelt, sie gehört nicht uns; versucht sie intensiv in den Ferien kennenzulernen, nicht in Massen, die die Leute abschrecken und und zu Spinnern abstempeln. Unter der Woche fährt man vormittags an unseren Pässen mehr oder weniger unbehelligt, am Wochenende muss man dann halt schon früh los, um die Strassen für sich alleine zu haben.

    Mehr fällt mir im Moment nicht dazu ein, es gäbe noch sicher vieles zu sagen und zu beachten. Aus dem schönwettrigen Zürich grüsst René (Mittelländer),

    P.S. Plane gerade eine schöne Thurgauer Runde Zürich-Frauenfeld-Zürich «Tour d’Hiver» Rund um Winterthur, 120 km... hier störe ich niemanden, und ich bin dankbar im schönsten Veloland der Welt fahren zu dürfen, lange war mir das nicht bewusst; doch mit der Reife und dem Alter (Vergleichsmöglichkeiten) kam diese Erkenntnis. Kleine geteerte Strassen (im Velojargon «Belgische Strasse» genannt) durch eine umwerfend schöne Landschaft OHNE VERKEHR kilometerlang.
  • helmverweigerer, 10.09.2010, 16:57 Uhr
    Hallo René,

    ich muss gestehen dass ich deinen Beitrag nur überflogen habe da mir gerade die Zeit fehlt alles zu lesen.

    Es geht nicht darum, den motorisierten Verkehr zu verteufeln. Aber es geht darum, wie sich der motorisierte Verkehr auf den Pässen verhält.
    Ich war vor drei Wochen mit PeterK auf der Runde Suste, Furka, Grimsel. Peter hatte die Runde letztes Jahr in umgekehrter Richtung unter der Woche gedreht.
    Was er da neulich am Samstag erlebte konnte er sich vorher wohl gar nicht vorstellen. Auf jeden Fall war es genug um am Sonntag von der geplanten Runde Abschied zu nehmen und die Gr. Scheidegg in Angriff zu nehmen.
    Will sagen: Wie sich die motorisierten Teilnehmer verhalten hat mit gegenseitigem Respekt genau gar nichts zu tun. Verkehrsvorschriften und gesunder Menschenverstand sind nicht vorhanden, man nimmt bewusst die Gefährdeung des eigenen wie auch das der anderen Verkehrsteilnehmer in Kauf um seinen Fun zu haben. Das ist der springende Punkt. Als Radfahrer hat man Schiss, am Wochenende diese Pässe zu fahren.
    Ich würde sie gerne fahren, leider verhalten sich die viele motorisierten Spass-Fahrer so rücksichtslos, dass das fast nicht möglich ist.
    Da du ja deine Ausfahrten mehr oder weniger im Forum publik machst weiss ich, dass du wohl schon länger nicht mehr am Wochenende dort warst. Ich rate dir, diese Erfahrung wieder mal zu machen. Es gibt einem ziemlich zu denken ...

    Gruss, l.
  • Gast, 10.09.2010, 17:01 Uhr
    Ich werfe hier eine Idee ein, an die vielleicht noch niemand gedacht hat.

    Vor einigen Jahren gab es im Glarnerland ein Teamwettkampf, bei dem sich zwei Läufer (die gibt's auch noch neben Radfahrer) zwischen Linthal und dem Urnerboden teilten.

    Da die zweite Laufstrecke auf der Passstrasse durchgeführt wurde, war die gesamte Strecke für jeglichen Motorradverkehr gesperrt.

    Da die Veranstaltung eine gewisse Tradition wie auch historisch gewachsen (zurück geht das auf die Geschichte mit den zwei Hühner oder sowas um den Grenzstreit zwischen Uri und Glarus zu schlichten) war, wurde über die Sperrung auch nicht allzu lange diskutiert - nein, sie wurde von der Glarner Regierung einfach durchgesetzt.

    Vielleicht wäre es ein Lösungsansatz, diese Veranstaltung am Morgen durchzuführen und am selben Tag jeweils die Radfahrer am Nachmittag auf die verkehrsfreie Strecke zu lassen
  • schlucht, 11.09.2010, 07:40 Uhr
    ""
    Wenn ich mir aber den Artikel so lese, sind nicht unbedingt die Heinheimischen dagegen.
    Woher der Urnerbodenwirt stammt wissen wir nicht in der IG Pässe sind wahrscheinlich viele Stätdler, die ihre Ideen von einer Romatischen heilen Alpenwelt vertreten.
    Siehe auch die Vertreter der Wolf und Bär genossen. Durch dass hier bei uns in den Bergen die Uhren langsamer ticken, sind viele Entscheidungen realistischer als die Träumereien der Leute aus den Städten.
    @ursfreulerfan du weisst das die Zürcher mit ihrer Art, in der CH nicht unbedingt beliebt. ;-)

    Aber das alles hat eigentlich nichts mit dem Autofreien Pass zu tun. Es ist auch richtig das die IG Pass und die Wirte ihre Meinung vertreten und wenn die Nein ist, ist das halt so. Wenn der Urnerbodenwirt nur abgelehnt hätte, wäre ein boykott gegen ihn nicht richtig.
    Aber die Art wie die Info-Veranstaltung abgesagt hat ist nicht richtig. In seinem Saal sollte der Boden neutral sein.

    Ich habe hier im Wallis noch nie von einer Organisation Pässefrei gehört. Wenn jetzt ein "einzelkämpfer" zu einem Regierungsheini geht, der radeln nur kennt weil er Geld für Radwege freigeben muss, wird es schwierig eine Bewilligung zu bekommen.
    Das öffentlich komuniziert werden das müssen MAssen mobilisiert werden je mehr beführworter, je mehr Presse vor handen ist um so eher kann es mal klappen.
    Wenn nicht Helmverweigerer uns den Artikel gezeigt hätte wüssten jetzt nur ein paar Urner davon. Andere grosse Foren, Twitter, Facebook oder was es alles jetzt so gibt können viel bewirken.

    gruss Lothi;der glaubt, dass man zuerst die Masse informiert werden sollte
  • marcellosendos, 11.09.2010, 10:16 Uhr
    Lieber René et al.

    Wie Lukas hatte auch ich keine Zeit alle Zeilen zu lesen (sorry René, aber bei solch langen literarischen Ergüssen musst Du damit rechnen), möchte deshalb nur zu einem Punkt Stellung nehmen.

    «Wie nennen denn die Autofahrer die Velostadtrowdys, die sich an keinerlei Verkehrsregeln halten und vor allem ältere Menschen auf Trottoiren gefährden?»

    Das ist ein Argument, dass ich in Auto-gegen-Velo-Diskussionen oft zu hören bekomme und kann dazu nur folgendes sagen.

    1) Da wir in einer rechtstaatlichen Gesellschaft leben (oder es zumindest vorgeben), rechtfertigt das Fehlverhalten von anderen Menschen keinesfalls, es ihnen gleich zu tun, oder sogar, ihnen alle Rechte abzusprechen (da fallen viele Leute eben oft in die Auge-um-Auge-Pseudo-Weisheit aus der Bibel zurück).

    2) Statistik: Wieviel Menschen sterben jährlich durch Unfälle, verursacht das Fehlverhalten von Autofahrern? Wieviel durch Velofahrer? Eben, wer ein Auto fährt, muss sich jederzeit der Verantwortung bewusst sein, eine 1 Tonnen schwere Waffe durch die Gegend zu kutschieren.

    Soviel zu dem.

    Bye

    Marcel
  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 11:10 Uhr
    Marcel kann es immer noch nicht lassen, Beleidigungen vom Stapel zu lassen. Marcel, zum letztenmal: das wäre nicht nötig.

    Zitat: «Wie Lukas hatte auch ich keine Zeit alle Zeilen zu lesen (sorry René, aber bei solch langen literarischen Ergüssen musst Du damit rechnen), möchte deshalb nur zu einem Punkt Stellung nehmen.»

    Es handelte sich nicht um einen litararischen Erguss, sondern um meine Sicht der Lage.

    Ich werde in Zukunft nicht mehr auf Marcels Beiträge antworten, dem Frieden hier zuliebe.




  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 11:17 Uhr
    Zum Glück bin ich kein Zürcher, ich bin ein Thurgauer in Zürich.

    Eben, das ist ja die Hauptfrage dieser Beitragsreihe zum Thema freipass.ch und IG-Schweizerpässe:

    «Wer ist beliebt?»

    Gruss von René.
  • schlucht, 11.09.2010, 11:34 Uhr
    "Wer ist beliebt?"

    Für mich IG-Schweizerpässe. Die machen druck auf die Behörden, so dass wir Walliser wieder auf die 'Üssuschwizer' losgehen können. Dank ihnen wurden die Pässe die letzten Jahre früher geöffnet.

    freipass.ch finde gut wie viele andern Organisationen auch und bin auch bereit diese zu Unterstützen.

    Jetzt brauchen wir noch eine IG-Motorrad die Velofreie Tage an den Pässen fordert.
    Ist nähmlich auch für uns sau gefährlich, wenn man mit etwas mehr als 50km/h um eine Kurve kommt und vor einem erscheint ein schwenkender Radler mit 5km/h. Ist wie eine Mauer die vor einem auftaucht. Es gibt nicht wenige Radler die sich an den Pässen so verhalten als ob die Pässe immer Autofrei sind.

    Gruss Lothi;der die Pässe schon seit 25Jahren befahren hat.
  • Pusinelli, 11.09.2010, 12:10 Uhr
    Hi Marcel,
    habe Deinen Eintrag 3x durchgelesen und fand ihn nicht beleidigend, naja, hat sich nix geändert.
    By the way: weil kein Zug mehr fuhr,habe ich letzte Woche eine komplette Nacht auf eurem Bahnhof Basel SBB verbracht. Er ist wirklich nett, ich kenne jetzt jede Ecke....:-))
    Gruß, Thomas
  • andreas s, 11.09.2010, 12:59 Uhr
    ... hältst Du, lieber René für notwendig und angemessen um Deine Sicht auf das hier beschriebene Problem zu beschreiben und zu begründen?
    Sorry, andere Forenteilnehmer als Marcel hätten auch weniger charmante Bezeichnungen dafür finden können. Zu einer guten Diskussionskultur gehört meiner Meinung nach auch, rechtzeitig auf den Punkt zu kommen.

    Gruß
    Andreas
  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 13:06 Uhr
    Meine Liste von «Quäldichlern», die ich besser dem Frieden zuliebe meiden werde umfasst nun 3 Quäler:

    1. Marcel Losendos
    2. Thomas Pusinelli
    3. Andreas S

    Es tut mir leid, doch es ist besser so.
  • andreas s, 11.09.2010, 13:19 Uhr
    Dass ich in Deiner neuesten Ignoranzliste erst auf Platz 3 auftauche, kränkt mich ein wenig ;-)
  • Pusinelli, 11.09.2010, 15:12 Uhr
    Man sollte aufpassen, daßdie Liste nicht noch länger wird......
  • helmverweigerer, 11.09.2010, 15:30 Uhr
    Alles schön und gut. Trotz allem ist es aber völlig legitim, sich nicht mit dem statusquo abzufinden. Drum unterstütze ich die Besterbungen von freipass.ch.
    Es geht nicht um einen autofreien Pass, es geht um 5-6 autofreie Stunden an einem Pass. Es sollte nicht vermessen sein, dafür zu kämpfen.
    In Italien ist es möglich, das von uns gerne belächelte chaotische Nachbarland. Dort sind auch verkehrsfreie Innenstädte möglich. Bei uns geht das ja auch nicht, man stelle sich die gravierenden wirtschaftlichen Konsequenzen vor. Deshalb heckt man geniale Kompromisslösungen aus die weder rechts noch links gefallen, dürftiges MIttelmass halt.
    Wenn man nicht für seine Ideale kämpft, kann man genausogut seine Grube schaufeln.

    l.
  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 16:25 Uhr
    Ich wusste nicht, dass du Motorradfahrer bist. Ich kenne mich damit nicht aus. Nun begreife ich es natürlich es aus eurer Sicht:

    Du kommst mit 50 km/h bergab und dir kommt einer mit 5 km/h entgegen. Das ergibt für dich eine Wand, das ist interessant. da geht dann alles ziemlich schnell.

    So habe ich das noch nie gesehen. Dann müsste der Töfffahrer langsamer fahren, denn sonst gefährdet er sich selber und das entgegenkommende, schwankende «Hindernis».

    Natürlich muss der aufsteigende Radler am rechten Strassenrand fahren, ohne zu schwanken. Man ist natürlich versucht auch beim Aufstieg die Kurven zu schneiden, um Meter zu sparen.

    Ich sehe was du meinst.

    Also kurz und gut, beide Gruppen können sich korrekt oder eben unkorrekt verhalten. Es liegt nicht am Status Töffler oder Velöler.

    Alle verhalten sich nie korrekt. Sonst wären unsere Gefängnisse leer und es wäre überal eitel Sonnenschein.

    Doch es ist eher das Gegenteil der Fall, ohne irgendwie schwarz malen zu wollen.

    Ich vermute eben, dass solche Passfrei-Aktionen von der IG Velo etc, politisch benutzt werden, um für ihre Interessen, Jobs etc zu werben. Überall stehen handfeste Interessen hinter Aktivitäten und Aktionen. Das muss man einfach mal sagen.

    Das fragile Velo mit dem beinahe ungeschützten Radfahrer passt absolut nicht in Städte und auf stark befahrene Strecken.

    Drum kam ja der grosse Erfolg des Dickpneusports (VTT, Vélo tout terrain), die sogenannten Mountainbiker entflohen dem Dreck und den Gefahren der Strasse. Um dann dort sich aber mit den Wanderern und Spaziergängern anzulegen.

    Nun stelle ich aber fest, dass ich jeweils kaum Hobbyrennradfahrer auf meinen Fahrten auf Nebenstrassen im Kanton und den angrenzenden Kantonen begegne. Ich fühle mich wie ein Angehöriger einer aussterbenden Spezies.

    Und andernseits kommen sie zu Tausenden, wenn irgend ein Massenanlass mit irgendwelchen Promis, Spezialleibchen und kitschigen Pokalen lockt.

    Grüsse ins Wallis sendet René aus der Üssuschwiz


  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 16:28 Uhr
    ...es freut mich, dass du meinen Beitrag gelesen hast.

    Du hast recht, ich war schon lange nicht mehr auf den klassischen Pässen. Wann habe ich das letztemal ein Monument bezwungen, ich kann es dir nicht sagen. Es ist lange her.

    Ich habe auch keine Lust dazu, eben genau diese Verhältnisse an Wochenenden anzutreffen.

    Herr Meier und Gattin sind mit dem Motorrad unterwegs. Oder mit dem Automobil, dass ist schon seit langem so. Die Pässe wurde ja auch extra ausgebaut für diesen Zweck.

    Eltern schenken ihren KIndern zum 18. Geburtstag die Fahrstunden. Und haben es den Kindern ja vorgemacht, das motorisierte Leben mit allen Bequemlichkeiten.

    Herr Müller verwandelt sich am Wochenende in einen ledergewandeten Rocker und befährt die Pässe gleich halbdutzendweise.

    Trotzdem muss ich feststellen, dass sich die allermeisten Autofahrer hier in der Stadt und im Kanton absolut korrekt aufführen. das muss gesagt sein, dass sage ich sogar als Nichtautomobilist.

    Die kämpferische Haltung, das Aufbegehren gegen die motorisierten Mitbürger hat absolut keinen Sinn.

    Denn in keinem Gesetz der Eidgenossenschaft steht geschrieben, dass sie nicht auf die Pässe hochfahren dürfen, um dort etwas zu konsumieren und Murmeli zu füttern.

    Der Velofahrer macht immer Zweiter.

    Er bewegt sich aus eigener Kraft, er schluckt die Abgase und er gefährdet manchmal unverschuldet (oder selbstverschuldet) sein eigenes Leben.

    Auch in der grossen Kleinstadt Zürich herrscht König Automobil, der Stadt-Velofahrer ist ein toleriertes Übel. Trotz grünem und radfahrendem Polizeiminister.

    Ich ziehe daraus folgenden Schluss:
    Ich fahre in der Stadt nur an Wochenenden, wenn der Alltagsverkehr nicht besteht und ich in aller Ruhe die Stadt queren und verlassen kann.

    Die Frage ist was tun? Soll man sich wehren, was ja bis in die Politik führen würde; oder soll man ausweichen, angesichts der Sinnlosigkeit des Unternehmens.

    Ich weiss nur eines: man muss in dicht besiedelten Gebieten und in touristischen Gegenden sich mit den Automobilisten und Motorradfahrern arrangieren.

    Die Wut zeigen und aggressiv vorgehen bringt, meiner Ansicht nach, absolut nichts.

    1980 wurde mir schon vorgeführt, wie das geht, man hielt sich als Gümmeler an keine Verkehrsregeln, man spritzte mit dem Bidon in offene Autofenster oder sprintete Autos nach, um ihnen mit der Pumpe heftig aufs Dach zu schlagen.

    Da gefährdete man sich höchstens sich selber und die andern in der Gruppe.

    Je grösser die Gruppe war, umso stärker fühlte man sich, das ist ja überall zu beobachten.

    Man glaubte, als Velofahrer, ein besserer Mensch zu sein.

    Ich belud mich eigentlich nur mit vielen negativen Gefühlen und erreichte das Gegenteil.

    Heute versuche ich das Gegenteil: Ich versuche dem Automobilsten zu kommunizieren, dass ich nicht mehr Rechte habe als er, also halte ich an Rotlichtern und bedanke mich mit Handzeichen für rücksichtsvolles Fahren.

    Ich muss feststellen, dass es so viel besser geht. Und ich komme so viel weniger in gefährliche Situationen.

    Viele meiner Sportsgenossen verhalten sich leider gerade umgekehrt. Die «Stadtgurkas» (Alltagsvelofahrer) verhalten sich absolut egoistisch und verschärfen die Situation noch mehr.

    Ich bin vorsichtiger geworden, ich weiss jetzt, wie es zuweilen enden kann. Ich stelle mich lieber hinten an bei Kolonnen, oder meide gewisse Strecken und halte bei Rotlichtern an.

    Es lohnt sich.

    Ich kann deine Wut verstehen. Mein Götti in Meiringen konnte es jeweils auch nicht verstehen, wenn er schon in den 60iger und 70igern zu Unzeiten als Arzt ausrücken musste, weil irgendein Töfffahrer an der Grimsle eine Kurve verfehlt hat.

    Wir sind in der Minderzahl. Wir sind die komischen Asketen (siehe nur wie sich hier diese Webside betitelt ist), wir stehen hintenan. Wir sind auch eine Art Provokation für die Normalinskys.

    Leider, leider ist es so. Doch wenn ich sehe wo man überall velofahren kann, total ungestört (du kennst dich ja super aus in dieser Beziehung), dann bin ich wieder ganz beruhigt.

    Wir leben tatsächlich im schönsten Veloland der Erde. Das muss ich immer wieder sagen.

    Wunderbar geteerte und gesäuberte Strassen und Strässchen, sehr klandestine Gegenden wo sich Fuchs und Hase (Bauer und Gümmeler) gute Nacht sagen.

    Ich habe mir eine schöne schöne «Tour d’Hiver» (rund um Winterthur) zusammengestellt, und werde sie morgen fahren. Google map ist sehr inspirierend und wenn ich sie dann mit Photoshop und QuarkXpress gestalte, dann verinnerliche ich mir bereits Abzweigungen und Varianten im voraus. Ich schicke sie dir per Mail, wenn ich darf.

    Also Lukas, vielen Dank für deine interessante Stellungsnahme und ich wünsche dir tolle Tage noch dieses Jahr auf einsamsten Pfaden.

    Aus Zürich grüsst René.



  • schlucht, 11.09.2010, 17:15 Uhr
    ""
    ///
    Du kommst mit 50 km/h bergab und dir kommt einer mit 5 km/h entgegen. Das ergibt für dich eine Wand, das ist interessant. da geht dann alles ziemlich schnell.
    ///
    Ne ne, wir fahren beide bergauf.
    Jede Gruppe findet sich als einzig Richtige und erwartet von den andern, dass diese sich genau so verhalten wie sie selber.
    Nur gibs da ein kleines Problem, dass man schon bei kleinen Kindern sieht.
    Frage: Nützt das etwas einem Kind zu sagen, die Heizplatte nicht anzurühren weil sie heiss ist, wenn es nicht weiss was Heiss bedeutet?
    Wenn ich Pässe fahre, kann ich dir bei vielen Autofahrer sagen ob der Motorad oder Rad fährt.

    Gruss Lothi;der sagt man nur das versteht was selbst erlebt hat
  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 18:30 Uhr
    Ist das nicht etwas schnell?

    Ich kann mir das als Radfahrer eben nicht vorstellen.

    Entschuldige, Schlucht.

    Dann musst du schön in der Mitte fahren, um den am rechten Rand fahrenden Radler nicht wegzuputzen.

    Meine Grundfrage: Wieso muss man so bergauf brettern? Ich kenne das Gefühl nicht, doch ich darf doch fragen? Was bekommt man noch mit von der Landschaft bei diesen Tempi?

    Dass sich jede Gruppe die richtige findet, genau das bekämpfe ich hier. Das wäre ignorant und rechthaberisch. Irgendwiei abgedreht. Natürlich kämpfe ich gegen Windmühlen, dass ist mir schon klar. Der Mensch ist ein seltsames und unperfektes Wesen.

    Welches Tempo wäre vernünftig für ein Motorrad, dass niemand gefährdet wird?

    Obwohl ja vielfach die Rennräder dann bergab wieder schneller sind als alle andern...

    Es gibt unter den Rennradfahrern bestimmt soviele Unvernünftige wie bei den andern Verkehrsteilnehmern.

    Vor allem das Auftreten in Horden verschärft die Situation im Verkehrs- und allgemeinen Verhalten drastisch.

    Schlucht, wie kommst du als Töffpilot denn in ein Forum von angefressenen Velofahrern? Ist das nicht aussergewöhnlich?

    Tatsächlich, dein Schlusssatz ist nicht unwahr. ;-)

    Es grüsst der Üssuschwizer René und sendet Grüsse in die Schweiz... ;-)
  • Pusinelli, 11.09.2010, 18:36 Uhr
    René, da ich sowieso auf Deiner Intoleranzliste stehe, ist es ja nun auch egal.
    Wenn ich Deinen obigen Erguss lese, denke ich, Du bist ein gottserbärmlicher Duckmäuser. Lukas drückt es vielleicht diplomatischer aus.
    Selbst ich hier im fernen Wuppertal bin bereit, mich für eine Öffnung des Klauspasses einzusetzen. Und wenn das klappt: ich bin garantiert dabei, und wenn ich den Pass hochschiebe. Wenn wir alle immer nur den Schwanz einziehen wäre unsere Welt noch ärmer als sie jetzt schon ist.
    Thomas
  • marcellosendos, 11.09.2010, 19:11 Uhr
    "Kein Kommentar" ist mein Text, da habe ich eine Copyright drauf. ;-)

    Anyway, lieber René, da Du das ja nicht liest, kann ich meinen Worten freien Lauf lassen. Eigentlich hatte ich "pseudo-literarischen Ergüssen" geschrieben, fand das dann aber doch zu frech. :-) Wenn ich Deine Antwort lese, dann kommt mir spontan folgendes in den Sinn.

    1) Mann, ist der heute wieder dünnhäutig.

    2) Ok, ich sollte es ja langsam wissen, hätte den Text in der Klammer auch weglassen können, "dem lieben Frieden" ... äh ... zuliebe. :)

    3) Ich finde "literarischer Erguss" ist eine, auch ohne sogenannte Emoticons (Smileys) gekennzeichnete, erkennbar ironische Bezeichnung seines Geschreibsels.

    4) Hmm, wahrscheinlich reitet er, sofern er antwortet, wieder auf dem Wort "Geschreibsel" herum.

    5) Wie soll ich einen solchen Text, der das Scrollrad meiner Maus zum Glühen bringt, sonst nennen?

    6) Er ist - wieder einmal - nicht auf meine Argumente eingegangen.

    7) Die heutige Tour im Elsass war einfach der Hammer.

    (Ok, Punkt 7 gehört eigentlich nicht mehr zum Thema, aber die Neuronen schiessen manchmal quer.)

    Bye

    Marcel

    PS. Danke, lieber René, das Du endlich meinen Namen richtig geschrieben hast, ich weiss das zu schätzen (auch wenn es - genau genommen - Marcel Los Endos heissen sollte, aber das wäre dann wirklich kleinlich).
  • marcellosendos, 11.09.2010, 19:23 Uhr
    Thomas,

    Danke für die netten Worte. Mach' Dir keinen Kopp; ich weiss, dass Diplomatie nicht einer meiner Stärken ist und rede bzw. schreibe meist wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das ich dabei des Öfteren anecke, ist mir schon klar; ich bin ja kein Holzklotz, und mache mir schon meine Gedanken (siehe oben).

    Allerdings lasse ich mich nicht für dumm verkaufen, von eine Möchtegern-Literaten, wie es R. aus Z. einer ist. Auch wenn er seine Hilflosigkeit durch Ignoranz zum Ausdruck bringt, werde ich fröhlich weiterdiskutieren, weil ich finde, wenn wir es nicht tun, nur weil wir gegensätzlicher Meinung sind, dann können wir uns gleich ein Grab schaufeln (wie es der weise Herr L.K. aus B. so treffend formuliert hat).

    Bye

    Marcel

    PS. Hast Du meine Handy-Nummer? Klingel doch das nächste Mal durch, wenn Du in Basel zu stranden drohst, wir haben ein Gästezimmer.
  • marcellosendos, 11.09.2010, 19:24 Uhr
    Ja, Andreas, das braucht viel Übung, glaub mir; so von Heute auf Morgen kann mich nicht A***loch #1 auf "Renés Hassliste" werden. :-) Und falls es Dich tröstet, wenn es ums Radlen geht, dann werde ich niemals #1 vor Dir sein. ;)
  • Herr_, 11.09.2010, 19:47 Uhr
    Andreas auf einer schwarzen Liste.
    Habe Deine dunklen Seiten wohl noch nicht kennen gelernt ;-)
  • Herr_, 11.09.2010, 22:21 Uhr
    Hoi René

    Deine Einträge sind tatsächlich sehr lang. Dadurch sehr schwer zu beantworten, weil es zum Teil nicht möglich ist den Kern darin zu finden.

    Mehr wollten Dir die gelisteten und auch Lukas wohl kaum mitteilen.

    Das Du nicht provozieren möchtest nehme ich Dir nicht ab (oder Du merkst gar nicht was Du schreibst).
    Es ist gar nicht nötig im Forum zu posten, wem Du nicht mehr antworten wirst. Du könntest es einfach still tun...

    Gruss, Lutz
  • ursfreulerfan, 11.09.2010, 22:42 Uhr
    danke für deinen Eintrag, ich wünsche dir morgen Sonntag eine tolle Ausfahrt, es grüsst aus Zürich René.
  • schlucht, 12.09.2010, 07:02 Uhr
    ""

    <<Meine Grundfrage: Wieso muss man so bergauf brettern? Ich kenne das Gefühl nicht, doch ich darf doch fragen? Was bekommt <<man noch mit von der Landschaft bei diesen Tempi?
    Ich will auch ehrlich sein, dass ich eigentlich sehr selten mit 50 die Pässe hochfahren. Wir hier suchen uns Randzeiten wo wir sicher sind, dass die Polizei noch nicht auf ist und der Verkehr sich in Grenzen hält. Im Juli so ab 6 Uhr.
    Da erreichen wir die 50 nur in den engen Kurven.
    Der Grund wieso man das macht ist bei mir genau der gleiche warum ich mit dem Rad auf den Pass fahre.

    <<Dass sich jede Gruppe die richtige findet, genau das bekämpfe ich hier. Das wäre ignorant und rechthaberisch. Irgendwiei <<abgedreht. Natürlich kämpfe ich gegen Windmühlen, dass ist mir schon klar. Der Mensch ist ein seltsames und unperfektes <<Wesen.
    Du kannst nicht dafür kämpfen. Um dafür kämpfen zu können, muss man die Parteien verstehen. Verstehen kann man nur, wenn man es selber gemacht hat. Sonst probierst du den andern deine Sicht aufzuwingen, was sehr provozierend ist.
    Wenn die Pässe für ein paar Stunden geschlossen sind und auch richtig kommuniziert wird, werden da keine Horden von Auto- oder Motorradfahrer da sein die mit Plakaten gegen die Radler protestieren. Funktioniert ja auch bei andern Anlässen.

    <<Welches Tempo wäre vernünftig für ein Motorrad, dass niemand gefährdet wird?
    Wen man jemand gefährdert dann langsamer sonst schneller.

    <<Dann musst du schön in der Mitte fahren, um den am rechten Rand fahrenden Radler nicht wegzuputzen.
    Naja daran habe ich auch schon gedacht, aber wenn ich das mache reklamieren wieder die Busfahrer.

    <<Schlucht, wie kommst du als Töffpilot denn in ein Forum von angefressenen Velofahrern? Ist das nicht aussergewöhnlich?
    Ich spioniere hier. Ich habe endlich die Gruppe gefunden, die sich einen Berg hochquälen und uns den Weg versperren.
    Naja ich fahre Auto, Motorrad,Roller, Rennrad, Mountenbike, springe mit Gummiseil von Brücken, mache Klettersteige, kann den ganzen Tag am PC programmieren, hatte gestern ein Bier zuviel. Für jedes dieses Hobby gibs Foren im Netzbei denen ich gerne mitlese.

    Gruss Lothi;der momentan nicht radeln kann
  • Pusinelli, 12.09.2010, 12:33 Uhr
    Hi Marcel,
    vielleicht gibt es hier ja auch Teilnehmer, die andere Listen führen, wo RENÉ auf Platz 1 geführt wird.
    Du vertrittst Deine Meinung immer sehr vehement und zornig aber in der Grundlage stimme ich mit Dir 100% überein.
    Kannst mir ja Deine Nummer mal mailen :-)) Danke. Ich bin spontan nachts um 12:00 in Basel gestrandet, da hätte ich aber auch niemanden mehr aus dem Bett geklingelt.
    Gruß, Thomas
  • andreas s, 12.09.2010, 17:57 Uhr
    Dafür kann ich im kreativ-künstlerischen Bereich im Gegensatz zu Dir nur konsumierend wirken. Man kann nicht alles haben.

    Gruß
    Andreas
  • Teetrinker, 12.09.2010, 21:42 Uhr
    Hallo Lothi,
    zum Motoradfahrer, der mit 50 km/h um die Kurve fährt und vor dem plötzlich ein Radler mit 5 km/h auftaucht: Das bedeutet doch, dass der Motoradfahrer praktisch blind in die Kurve reinfährt und nicht auf Sichtweite anhalten kann. Das heißt, er fährt unangepasst oder einfacher ausgedrückt: zu schnell. Auf der Straße könnte ja auch ein Felsbrocken liegen, Vieh stehen, ein Auto mit einer Panne liegen, ... Natürlich soll der Radler rechts fahren (vielleicht kann er das gerade wegen eines Schlaglochs nicht), aber auf Sicht sollte man immer anhalten oder zumindest ausweichen können.
    P.S. Das gilt auch für Radler bergab!
    Gruß, Tilmann
  • Dr. Brausewind, 12.09.2010, 21:53 Uhr
    Schade - hat leider nicht lange angehalten mit dem Forumsboykott vom UFF

  • Uwe, 12.09.2010, 22:06 Uhr
    So einfach ist das.
  • Ulli, 12.09.2010, 22:35 Uhr
    Also irgendwie habe ich jetzt hier den Überblick verloren.
    Ging es nicht irgendwo um ein Restaurant in dem die Radfahrer nicht gern gesehen werden???????

    Zu den restlichen Beiträgen:
    Ich bin Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer, Autofahrer, (Zugmitfahrer und ab und an auch Flugzeugmitflieger).

    Solange ich es selbst bestimmen kann versuche ich immer auf andere Rücksicht zu nehmen,
    Heute ist es mit z.B. misslungen. Als Radfahrer bin ich von einem Radweg auf eine Straße gefahren und habe ein Auto übersehen.
    Das musste stark ausweichen, Eindeutig meine Schuld (auch wen der Pkw vl. etwas zu schnell war, bei einem Unfall hätte ich schlechte Karten gehabt.)
    Aber als Autofahrer (mit Quäldich Aufklebern am Heck) versuche ich immer zu Radlern einen entsprechenden Sicherheitsabstand zu halten und nur dann zu überholen wenn es gefahrlos möglich ist. Das selbe gilt wenn ich mit dem Motorrad unterwegs bin.

    Wenn jeder, egal wie er unterwegs ist, ein klein wenig Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehme würde hätten wir diese Diskussion gar nicht. Das gilt auch für uns Radler, die bei Rot an der Baustellenampel an allen Autos vorbeifahren, Auf der Passabfahrt halsbrecherisch die Autokolonne oder den Postbus überholen. oder oder.

    Ich will nichts und niemanden verteufeln aber jeder der hier mit Steinen wirft sollte einmal überlegen ob er sich immer richtig verhält.
    Ich versuche es, aber es gelingt nicht immer.

    Und einen schönen Pass gemütlich mit dem Motorrad hoch zu fahren, das hat auch was.


    Gruß Ulli
  • Ulli, 12.09.2010, 22:38 Uhr
    Sorry, aber das passt jetzt noch weniger zum Thema als der Rest der Diskussion.
  • marcellosendos, 13.09.2010, 09:39 Uhr
    Ulli, ja, das war so, aber dann hat irgendjemand einen überlangen Beitrag in den Thread gepupst und dabei die Diskussion gesprengt. :) (Achtung: Ironie!)

    Du kennst ja meine Fahrweise von verschiedenen Touren; auch ich versuche eigentlich die Regeln immer einzuhalten; es ist - wie Du sagst - nicht einfach. Manchmal habe ich das Gefühl, nicht alle Leute kennen alle Regeln. :)

    Und gerade bei Radfahrern ist es manchmal offensichtlich, dass diese neben den Fussgängern zu den Verkehrsteilnehmern gehören, welche keine Prüfung ablegen müssen, um am Verkehr teilzunehmen. Aber wie oben geschrieben, ist das Fehlverhalten der einen kein Grund, dass sich die anderen als Ordnungshüter aufspielen dürfen.

    Nur: Der Radfahrer steht auf der Gefärdungsskala sehr weit oben, gerade noch unter dem Fussgänger. Machen diese Fehler, müssen sie selbst dafür büssen. Bei Autos und anderen vierrädrigen Fahrzeugen, wird meist jemand anders in Mitleidenschaft gezogen. (Eine interessante Statistik hierzu ist, dass bei über 60% der Unfälle mit Motorrädern, der Unfallverursacher ein Auto war).

    Schlussendlich sind alle gleichermassen verantwortlich den anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu gefärden, der Autofahrer muss den Weg des Fahrradfahrers genau so antizipieren können, wie umgekehrt.

    Bye

    M;
  • schlucht, 13.09.2010, 12:09 Uhr
    Hallo Tilmann

    Recht hast du. Kenne auch niemand der anders fährt. Gilt ja auch für Autofahrer.
    Ich bin dieses Jahr 5mal Nufenen, 3mal Gotthard, 4mal Furka, 4mal Susten, 4mal Oberalp, 2mal Grimsel dazu noch ettliche male das Goms hoch und runter.
    Ich wurde nie von einem Motorradfahrer belästigt, oder hatte das Gefühl, dass es wegen Motorradfahrer knapp wurde.
    2 Busse haben mich fast von der Strasse gedrängt, wegen einem Lastwagen bin ich auf die Böschung geflohen. Ein Auto welches, auf meiner Seite entgegen kam.
    Das sind nur die Sachen, bei denen es sehr brenzlig wurde.

    Gruss Lothi;der immer freundlich im Verkehr ist
  • Bergziegenmutant, 15.09.2010, 10:02 Uhr
    Servus René
    tut mir leid, aber ich sehe in Marcels Beitrag nicht den Hauch einer Beleidigung. Deine rhetorisch und literarisch hochgestochenen Beiträge enthalten da viel öfter Abschreckungs- und Beleidigungspotential. Versteh mich nicht falsch - oft finde ich deine Beiträge gut und viele deiner Wortschöpfungen wie den Rheumabügel genial. Aber du kannst toll austeilen aber null einstecken.
    Ich sehe es ansonsten auch so wie Andreas - komm schneller zum Punkt. Literarischer Erguss ist nämlich schon die korrekte Bezeichnung für deine Romane.

    Ich wollte als Verfasser des ursprünglichen Artikels nur unter Klausenpass einen Verweis zu dem weiter unten stehenden Artikel zu freipass.ch verknüpfen und nicht diese ENDLOSDISKUSION hier auslösen (dies wäre hier besser gewesen)

    Grüße, Jürgen
  • Bergziegenmutant, 15.09.2010, 14:56 Uhr
    Lang dir lieber endlich an die eigene Nase René,
    denn derjenige welcher andere zensieren will bist du.
    Alles, was du oben zitierst ist weder gemobbt noch beleidigend,
    deine Reaktionen, dein provozieren aber nix einstecken können - wenn es dir passt andere zu belehren, wenn es dir nicht mehr passt einfach alle Beiträge löschen - all dies ist beleidigend und mobbend - denk mal drüber nach.
    Und nochmal: komm zum Punkt in aller Kürze und Würze.

    Ich brauch keine Liste von Feindbildern, Herr Lampe
  • Bergziegenmutant, 15.09.2010, 15:11 Uhr
    Ach übrigens, ich bleibe trotzdem dabei:
    Rheumabügel, Souplessieren, Glossar der Recken fand ich klasse Wortschöpfungen.

    Gruß, der welcher Name nicht von Meister Lampe verunglimpft werden sollte.
  • Pusinelli, 15.09.2010, 17:48 Uhr
    Böser Jürgen!
    Tja Jürgen,immerhin hast Du es auf die Liste geschafft, aber Platz 4 ist jetzt nicht der Kracher! Streng Dich mal an.
    Gruß von einem anderen Vertsoßenen
  • Bergziegenmutant, 15.09.2010, 21:32 Uhr
    Servus Thomas,
    nur die Nummer vier auf der Black List von UFF aber das gleich beim ersten mal mit massivster Zurechtstutzung und Verunglimpfung meines Namens.

    Ist doch ausbaufähig.

    Sollen wir eine Selbsthilfegruppe Listengeschädigter gründen?

    Grüße, Jürgen
  • Pusinelli, 15.09.2010, 21:49 Uhr
    Hi Jürgen,
    da hast Du natürlich Recht. Aus dem Stand auf den 4.Platz ist eine echte Leistung.
    Ich habe übrigens meine eigene kleine Privatliste, da belegt UFF unangefochten die ersten 3 Plätze.
    Aber mal ernsthaft: ich glaub, bei ihm tickt es wirklich nicht mehr ganz sauber. Ich finde seinen kleinen perfiden Spielchen, die er hier treibt unmöglich.
    Gruß, Thomas
  • immerrauf, 16.09.2010, 04:00 Uhr
    Falsch Rene! Es stehen mindestens vier auf Deiner kruden Liste."...dann entziehe ich mich den Auseinandersetzungen mit dir und werde dich streichen". (Zitat vom 29.04.2009 um genau 13:22).
    Also ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich Dir je die Erlaubnis gab, mich von Deiner schrägen Listen zu streichen.
    Tut mir leid: ich bestehe auf unverzügliche Vervollständigung, Korrektur und öffentliche Richtigstellung! Zudem gebührt mir der 1. Platz - mal rein chronologisch betrachtet ...
  • Pusinelli, 16.09.2010, 08:57 Uhr
    Winfried, Du bist spät dran. Aber so einfach geht das nicht. Das lasse ich nicht so ohne weiteres zu, daß Du auf Platz 1 kommst. Dafür hast Du in der letzten Zeit nicht viel getan. Das wär ja noch schöner. Wir rackern uns hier die ganze Zeit ab.......
    Übrigens steht Jürgen jetzt auch drauf, da bleibt für Dich erstmal nur Platz 5(!)
    Gruß, Thomas
  • marcellosendos, 16.09.2010, 09:44 Uhr
    Wenn der Autor «ursfreulerfan» lautet, dann lese ich nur noch «bla bla bla, ich labere zuviel, aber kann es nicht ausstehen, wenn die anderen auf die gleiche Weise wie ich ironisch provozieren, und bin deshalb ein Volltrottel ...»

    (So, jetzt ist es raus, falls das nicht schon von vornherein klar war.)

    Bye

    Marcel

    PS. René, da Du meine Beiträge ja doch liest, ein bisschen Selbsterkenntnis in Sachen «lange und provokante Beiträge» würde Dir gut tun, dann kannst Du kleine ironische Seitenhiebe wie meinen aus dem Punt-La-Drossa-Thread auch locker wegstecken.
  • immerrauf, 16.09.2010, 09:59 Uhr
    Hallo Thomas,
    ich war verhindert! Musste einige Zeit mit französischer Landschaft, Kost und Sprache verbringen. Das hat mich alle Kraft, Geld und Zeit gekostet ...

    Kaum zurück, was seh ich da:
    Trara Trara: Der Rene ist wieder da!

    Und es geht wieder aufs Neue los.
    Wenn die Liste weiter so gewissenhaft geführt wird, muss hier bald jemand Monologe abhalten.

    Gruß
    Winfried
  • immerrauf, 16.09.2010, 10:44 Uhr
    Mit Verlaub lieber Rene,
    Listen mit Personen und bestimmten Reihenfolgen, die man "streicht", sind mir aus Diktaturen bekannt und von Menschen mitsoziapathischen Veranlagungen, die sich im Laufe ihres Lebens soviele Feinde geschaffen haben, dass sie sie nicht mehr an ihren Fingern abzählen können. Die buchhalterische Komponente im Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten ist allein ja schon soziopathisch und krank.
    Mal unter uns: Wieviele Listen führst Du denn so, beruflich, familiär?
    Wieviele Deiner Nachbarn stehen denn so auf Deiner Liste? Ich vermute mal fast alle ...
    Tauscht Du Deine Listen mit Listenführern aus Deinem Umfeld, die Du regelmäßig triffst? Überprüfst Du, ob Namen Deiner Liste auch auf deren Listen erscheinen? Wenn ja, veranstaltet ihr dann wilde Streichorgien?
    Stichtst Du heimlich Nadeln in die Namen auf der Liste?

    Ich gehe jetzt mit meiner Einkaufsliste einkaufen ...

    Gruß
    Winfried
  • ursfreulerfan, 16.09.2010, 10:58 Uhr
    der «Quäldich-Mobbingliste». Wir hatten auch mal eine harte Auseinandersetzunh in Sachen Trainingslehre, wo unschöne Worte gefallen sind. Du hast mich dann überzeugt und korrigiert. Ausserdem bin ich nicht nachtragend und kommentiere und kritisiere meine eigenen Verfehlungen und Entgleisungen. Auch die Entschuldigung ist für mich kein Fremdwort.

    Ausserdem bist du ein hervorragender Forumsschreiber.

    Du hast nie Mobbing betrieben. Du sagst deine Meinung in einer Art und Weise eines gebildeten Menschen. Ausserdem ist dein Deutsch vorbildlich und nachahmenswürdig. Dein Radsportfachwissen ist ebenfalls herausragend.

    Im Gegenteil, du kämest in die ersten Drei der Hitparade der besten «Quäler», zusammen mit Quäl-Chef Jan und Lukas, dem Helmverweigerer und dem unermüdlichen Ticino-Bergler. Alle die mich schätzen und hier nicht erwähnt werden, sei hier mal richtig gedankt.

    Es grüsst aus Zürich René.





  • ursfreulerfan, 16.09.2010, 11:54 Uhr





  • ursfreulerfan, 16.09.2010, 11:56 Uhr
    Du hast recht, man sollte keine Listen machen.

    Ich führe keine privaten Hasslisten, soweit ist es noch nicht.

    Doch es gibt sicher eine Kundenliste oder Maillisten für Velounternehmungen etc.

    Ich habe mir nichts überlegt als ich die «Quäler-Mobbingliste» anfertigte.

    Mach dir keine Sorgen, deine Vermutungen treffen nicht zu.

    Mir half meine «Mobbingliste» einfach diese 4 Forumsteilnehmern nicht mehr zu beachten, nicht mehr auf sie zu reagieren.

    Dem Frieden hier zuliebe, glaub mir, ist es geschehen.

    Beim Einkaufen verzichte ich auf Listen, doch wenn ich ein Wahnsinsmenu machen würde, dann müsste auch ich eine Einkaufliste machen.

    Oder wenn ich in die Ferien fahre, dann mache ich schon eine Packliste.

    Ist denn das so schlimm, Winfried? Hoffentlich beruhigst du dich wieder. Leider wird es am Wochenende hier regnen, du kennst ja die beruhigende Wirkung einer langen Ausfahrt mit dem geliebten Rennrad. Es ist ja alle so leicht geworden mit den neuen Karbonrädern, früher musste man die Velos fahren, heutzutage wird man gefahren.

    Ich grüsse dich und wünsche dir und deiner Einkaufsliste einen wunderbaren Gang durch den Lebensmittelladent mit all den feinen Sachen... hat dir denn die französische Küche nicht geschmeckt?

    Um hier nicht als ekliger Listenheini zu erscheinen streiche ich meinen Beitrag mit der «Quäldich-Mobbingliste».

    Nochmals: Hier herrscht Meinungsfreiheit und Länge und Inhalte der Beiträge dürfen nicht zensuriert oder pöbelhaft kommentiert werden.

    Es grüsst aus Zürich, UFF

  • Bergziegenmutant, 16.09.2010, 14:05 Uhr
    Sehr geehrter Herr Meister Lampe René,
    deine neueste Forumseigenheit erst lange Beiträge zu schreiben, dann nach diversen (von dir erwarteten) Reaktionen erst dagegen zu wettern und dann den Beitrag zu löschen ist ja echt das Allerletzte.

    Du willst andere des Mobbings bezichtigen, dass ich nicht lache. Was ist denn dieses was du hier abziehst.
    Du diskriminierst Menschen, welche nicht so wortgewandt und "gebildet" (eingebildet?) wie du sind als Menschen welche andere beleidigen und mobben. Genau umgekehrt ist es der Fall. Wer eine (von dir so gesehene) "Schwäche" eines Gegenüber so ausnützen will um ihn deswegen zum Schweigen zu bringen ist ein elender Heuchler.
    Und wenn du dann doch mehr Gegenwind wie erwartet bekommst (vor allem von dem dir "schreibtechnisch" ebenbürtigen, aber menschlich weit überlegenen Winfried Immerauf) danach die Beiträge löscht zeigt mir, dass du auch noch ein Rückratloser Feigling bist.

    Ja, du hast Recht, dieser Beitrag von mir ist wirklich beleidigend - dazu stehe ich aber dieses mal voll und ganz.

    Wenn du, wie es Olli Kahn mal gesagt hat, Eier hast, dann benimm dich mal anders.

    Du darfst mir gerne antworten, trotz Liste.

    Grüße, Jürgen
  • Pusinelli, 16.09.2010, 14:12 Uhr
    Da kannst Du wahrscheinlich lange warten...
  • Bergziegenmutant, 16.09.2010, 14:14 Uhr
    Servus Winfried,
    schön auch von dir zu hören. Deine Beiträge sind wie immer ein Genuss zum lesen.
    Natürlich gebührt nur dir alleine den ersten Rang. Keine Frage.

    Ich wäre gerne mal bei einem Thema anderer Meinung wie du, es wäre mir eine Ehre und Freude mit dir zu diskutieren. Bisher konnte ich mich deinen Ausführungen meist nur anschließen oder ich hatte zu dem Thema keine Ahnung (und dann kommt bekanntlich ja Dieter Nuhr).

    Was speziell hier halt schade ist - der Grund für diesen ursprünglichen Beitrag war ja, dass unter Klausenpass ein Verweis zum ursprünglichen Thema "Autofreier Tag am Klausenpass" hergestellt ist.
    Jetzt ist es leider so, dass ein interessierter Klausenpass Fahrer bestimmt nicht diese Monsterdiskussion verfolgt um mitzubekommen um was es eigentlich geht - schade.

    Grüße, Jürgen
  • Pusinelli, 16.09.2010, 17:44 Uhr
    René,
    für einen erwachsenen,gestandenen Mann finde ich Dein Verhalten hier im Forum unmöglich!! Das kenne ich in dieser Form aus meiner Schulzeit.....Listen führen...geht garnicht!
    Es geht nicht darum,Dich aus diesem Forum zu mobben, es geht darum, daß dieses Forum nicht missbraucht wird und genau das machst Du. Daß Deine Beiträge zum größten Teil ellenlang und nichtssagend sind,ist die eine Seite, das verbuche ich unter Meinungsfreiheit. Wenn Dich einer aber deswegen kritisiert, vielleicht auch noch inhaltlich, wird Dein Umgangston gekränkt,eingeschnappt,bis dreist und beleidigend. Derjenige hat dann bei Dir verschissen und Du lässt keine Zeit verstreichen, Dir sofort neue Verbündete bzw. Zuhörer zu suchen,die Dir "wohlgesonnen" sind, s.o. in diesem Thread. Das ist ein vollkommen perfides,krankes Spiel. Auf einem noch anderen Blatt steht wohl auch, daß vielen hier im Forum die Inhalte Deiner Threads völlig fremd sind. Aber darüber zu diskutieren geht mit Dir überhaupt nicht. Ich habe Dir das schon mal geschrieben:Niemand muß meiner Meinung sein, deshalb muß ich auch andere zulassen können, um meine Meinung zu hinterfragen und gegenbenenfalls neu aufzustellen.
    Und die Länge Deiner Beiträge.....
    Das QD-Forum ist kein Quatschverein. Es ist ein Ort, wo sich Rennradfahrer austauschen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich ein wenig klönen will, gehe ich hier abends in Wuppertal ein Bierchen trinken.
    Ich führe keine Listen, auch keine geheimen. Jeder kann sich jederzeit mit mir auseinandersetzen,auch Du.
    Thomas
  • Greenhorn, 16.09.2010, 22:27 Uhr
    Jungs,

    Könnt ihr vielleicht mal aufhören aufeinander zu schlagen? Ich finde das jetzt echt unnütz. Ausserdem gehts in diesem Thread um etwas verdammt wichtiges.

    Wortstreit könnt ihr gerne unter einem neuen Thema anfangen, ja? ;-)

    Viele Grüsse,

    Julien
  • Bergziegenmutant, 17.09.2010, 08:31 Uhr
    du hast völlig recht es reicht. Aber leider ist dieser Thread (eigentlich hasse ich solche Begriffe, könnte es nicht Bericht lauten?) inzwischen versaut.

    Ich bin der Verfasser des ursprünglichen Berichtes und als ich das erste mal meinen Senf und meinen Unmut über die in völlig überzogene Länge gebrachte Diskussion entdeckte war es erstens zu spät und zweitens kam gleich heftiger Widerstand des verkappten Literaten aus Zürich. Für diesen Satz werde ich wohl wieder des Mobbings bezichtigt werden, zumal ich früher selber mal dafür plädiert hatte am besten nicht auf UFF zu reagieren. Fällt aber manchmal sehr schwer und in diesem Fall habe ich mich hinreisen lassen. Und wenn mal angefangen ist, ist es sau schwer wieder aufzuhören.

    Also bitte um Entschuldigung für diesen "Monsterthreat".

    In der eigentlichen Sache hoffe ich um Bewegung nach den vielen Leserbriefen im Urner Wochenblatt.

    Grüße, Jürgen
  • Gast, 11.10.2010, 19:00 Uhr
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Kiosk auf der Passhöhe ist gut

  • Bergziegenmutant, 16.09.2010, 18:12 Uhr
    Nochmals Servus zusammen,
    um Missverständnisse zu vermeiden bei all dem Hick - Hack um den Autofreien Tag am Klausenpass:

    Es geht um das Hotel/Restaurant Urnerboden - dort sind Radfahrer wohl nicht gerne gesehen. Und wohl auch um das Hotel Klausenpasshöhe. Wenn man den Leserbrief des Besitzers Herr Kaufmann im Urner Wochenblatt liest scheint auch der Radfahrer nicht als Gäste sondern als Last anzusehen.

    Der Kiosk auf der Passhöhe ist völlig in Ordnung, Fahrradfahrer sind dort gerne gesehen und werden gut behandelt.
    Habe im Internet gesehen, dass dort andere Besitzer sind. Die haben wohl nix mit den beiden anderen Hotels zu tun. Siehe hier.

    Grüße, Jürgen
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Passfahrt mit dem Rad erlaubt trotz Wintersperre?

  • mani92, 29.10.2009, 19:24 Uhr
    Da der Klausenpass die Wintersperre hat, aber der Schnee bereits wieder geschmolzen ist, wollte ich fragen ob jemand weiss wie es aussieht mit einer Fahrt auf den Klausenpass dieses Wochenende.
    Ist es erlaubt mit dem Fahrrad trotz Wintersperre den Klausenpass zu befahren? Sprich gilt die Wintersperre nur für die Motorisierten Fahrzeuge?
  • Jan, 29.10.2009, 19:41 Uhr
    Nein, da geht es um Lawinengefahr. Der bist du auch als Radfahrer ausgesetzt.

    Viele machen es, ich kann es niemandem raten, da ich mich mit Schneesituationen / Lawinengefahr null auskenne.

    Es gab hier schon recht emotinoale Diskussionen zu diesem Thema.

    Gruß, Jan
  • SkiGünni, 29.10.2009, 21:21 Uhr
    in meiner mir eigenen Funktion als "SkiGünnI" sag ich dazu nur: her mit dem Schnee, dann bleibt das Rad im Keller und es geht ab auf die Bretter die die Welt bedeuten. Jede Sperre und Verbot hat seinen Sinn, wer denkt er muss sich darüber hinwegsetzen kann das gerne tun, sollte sich aber den möglichen Folgen bewusst sein. Wer einmal eine Lawine abgehen sehen hat, hält sich dran das versprech ich euch!!

    Grüße
    Ski Günni
  • Renko, 29.10.2009, 21:28 Uhr
    Lieber nicht, da bist du zu jung, den Weissen Tod zu finden...;-) Ich und zwei Kollegen haben vor vielen Jahren eine grosse Lawine ausgelöst oberhalb von Davos, das Leben ist zu schön und wertvoll für das!

    Aber dass die Pässe nicht mehr geräumt wurden, hat mich überrascht. Der niedrige Pragel war ziemlich genau vier Monate offen, und dann wieder zu!

    Tipp: der Albula hat noch offen, wie auch die Runde Glaubenberg - Glaubenbielen. Und heute war ich auf dem Mutschellen bei schönstem Herbstwetter und Farbennirvana - vielleicht reicht's nun mit den Alpen?

    Gruss, Renko
  • heinzsz, 30.10.2009, 09:39 Uhr
    problem 2: wenn du da oben einen unfall hast -egal ob lawine oder sonstwas- und dein handy geht nicht mehr, oder du bist ohnmächtig oder wie auch immer. es wird dich niemand suchen.
  • LeRoy, 30.10.2009, 12:28 Uhr
    Servus Günni,

    sehe ich genau so. Wenn der Schnee kommt, dann ist Bretter Zeit. Bald ist Saisoneröffnung in Fiss-Ladis. Dafür lasse ich das Rad gerne zu Hause.

    Viele Grüße
    Oliver
  • mani92, 30.10.2009, 18:36 Uhr
    Wie ich vom mToursimusbüro erfahren habe, ist es auch deshalb nicht erlaubt, weil sie die Leitplanken etc. alles abmontiert haben, weil dass sonst vom Schnee eingedrückt würde.
    Von dme her für mich klar, morgen muss eine andere Tour her ;)
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