Knüllköpfchen (634 m)

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Knüllköpfchen (634 m)

Knüll, Hessen.
Schwer zu erkennen, aber das ist der Abzweig hinter Großropperhausen.
Das Knüllköpfchen ist der zweithöchste Berg des Knülls, ganz knapp geschlagen vom Eisenberg. Es liegt im Schwalm-Eder-Kreis und war früher ein aktiver Vulkan, ist heutzutage aber im Ruhestand. Der Berg sieht kurios aus; man muss ihn sich als Hochplateau vorstellen, aus dem eine kleine, mit Bäumen und Aussichtsturm –der Knüllturm aus dem Jahr 1978– verzierte Spitze ein wenig verloren heraus ragt.
Um diese Plateauwarze herum ist einiges los, es gibt dort eine Jugendherberge (das Boglerhaus, errichtet auf dem Gelände der Bogler-Kate des Malers Friedrich Wilhelm Bogler), das Knüllcamp (nichts Paramilitärisches, vielmehr eine christliche Bildungsstätte), der Weiler Richberg, eine Handvoll Windkraftanlagen und einen Funkturm der Deutschen Post.
Zum Aussichtsturm auf dem Gipfel führt eine Stichstraße, die von der westlich vorbeiführenden Landstraße 3152 abzweigt. Das Knüllköpfchen kann also als Passstraße betrachtet werden, wenn man sich die 600 Meter bis nach ganz oben ersparen möchte.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestanfahrt von Frielendorf11,2 km430 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Südostanfahrt von Grebenhagen6,4 km230 HmSchön: 0 SterneHart: 0 Sterne

Nordwestanfahrt von Frielendorf  11,2 km / 430 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Frielendorf
Die Auffahrt zum Knüllköpfchen von Frielendorf aus beginnt an der Kreuzung Hauptstraße/Homberger Straße/Neue Bahnhofstraße. Auf letzterer verläßt man Frielendorf in Richtung Schwarzenborn und Großropperhausen bei mäßiger Steigung. Bevor die letzten Häuser zurückbleiben, passiert man ein erstes, kurzes Flachstück. Dieses Szenario ist auf dem Weg zwischen Frielendorf und Großropperhausen bestimmend, denn eine durchgehende Steigung von einem Ort zum anderen darf nicht erwartet werden.
Wie das Profil der Straße, so auch der Charakter der Landschaft: durchaus abwechslungsreich. Mal kommt man an Feldern vorbei, mal durchfährt man ein kurzes Waldstück und mittendrin erinnert der Weg an eine Allee. Um das Gesamtbild abzurunden, wird sogar ein Bach (der Schachtebach) überquert.
Bis Großropperhausen hat man mehr als 4 km zurückgelegt, aber nur etwa 150 Höhenmeter bewältigt. In der Dorfmitte fällt die Straße kurz ab, dahinter folgt der steilste Teil der Auffahrt aus dem Ort heraus, auf dem Stiche mit höherprozentiger Steigung auftauchen. Mitten im Steilstück zeigt ein Schild mit der Beschriftung „Schwarzenborn/Knüllköpfchen/Boglerhaus” nach links. Man biegt also nach etwa 6 km von der bisher befahrenen Landstraße ab.
Die Landschaft ändert sich nach dem Abzweig, denn ein größeres Waldgebiet erstreckt sich ab dort um das Knüllköpfchen herum. Im Wald geht es recht zahm voran, ein offener, fast flacher Abschnitt vorbei an einem Landgut, dessen Name der Autor vergessen hat, verlockt zum Dampfmachen. Oberhalb des Landguts knickt die Straße nach rechts ab und verläuft zwischen zwei Waldstücken. Nun rücken auch schon die Windkraftanlagen ins Blickfeld, die andeuten, dass man auf dem Knüll-Hochplateau angekommen ist.
Wer sich den Weg zum Aussichtsturm ersparen möchte, der hält jetzt geradewegs nach Süden, wo er nach kurzem Gefälle an der Kreuzung am Haus Windecke die Möglichkeit hat, entweder nach Osten in Richtung Schwarzenborn oder nach Westen in Richtung Seigertshausen abzufahren. Der Weg geradeaus ist nicht unbedingt zu empfehlen, dort lauert das Lager Schwarzenborn, eine Einrichtung der Bundeswehr, das unter Wehrdienstleistenden als „Blackborn City” bekannt ist und bei manchen noch nach Jahren für Schüttelfröste und Alpträume sorgt. Wer unbedingt bis zur Spitze des Knüllköpfchens will, der biegt vor Kilometer 9 der Auffahrt links ab, durchquert dann den Weiler Richberg, um schließlich an einem Schotterparkplatz noch mal links auf die steile Rampe zum Turm hoch einzubiegen.
Vom Parkplatz aus bietet es sich zur Abfahrt nach Schwarzenborn an, einfach weiter auf dem asphaltierten Feldweg nach Süden zu fahren. Auf diesem Weg kommt man am Boglerhaus und dem Knüllcamp vorbei und erreicht die Landstraße nach Schwarzenborn ein Stück unterhalb von oben erwähnter Haus-Windecke-Kreuzung.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
basti_stevens Mail an Absenderohne Zeit02.04.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit03.10.2010
Bergziege2010 Mail an Absenderohne Zeit12.03.2011

Südostanfahrt von Grebenhagen  6,4 km / 230 Hm Schön: 0 Sterne Hart: 0 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Grebenhagen
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SkiGünni Mail an Absenderohne Zeit03.10.2010