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Kuhberg (607 m) Süßlesberg

Idylle pur

Auffahrten

Von majortom – Es fängt eigentlich ganz putzig an. Im Kinzigtal ist die böse Bundesstraße in einen Tunnel verbannt, und in Vorderheubach biegen wir in ein Seitental, das Heubachtal, ein. Schon bald haben wir die letzten Häuser hinter uns gelassen und befinden uns im Schwarzwald, wie wir ihn lieben – eine enge Straße, ein enges Tal, ein dahin plätschernder Bach und dichter Tannenwald an den Hängen links und rechts. Die Steigung spürt man mit 5 bis 8 % zwar schon, aber sie ist erträglich.
Der Hammer kommt dann, wenn man nach etwa 2 km um eine Rechtskurve biegt. Hier zweigt unsere Route nämlich aus dem Heubachtal ab und führt rechts den Hang hinauf – mittels einer Rampe, die ziemlich fies und verdammt steil aussieht. Und das ist sie auch, wie man gleich darauf feststellen kann, wenn man aus dem Sattel gehen muss. 18 bis 22 Prozent vermeldete hier der Steigungsmesser des Autors, wie immer sind solche Angaben jedoch mit Vorsicht zu genießen.
Es folgt 150 m nach der Abzweigung eine enge Kehre, und die Steigung lässt etwas nach, befindet sich jedoch immer noch im deutlich zweistelligen Bereich. Insgesamt ist die Rampe etwa 1,3 km lang – lässt sich mit etwas Willenskraft also trotz des furchterregenden ersten Anblicks recht gut bewältigen. Dann geht die Steigung nach einer Linkskurve komplett zurück, und das Schlimmste ist überwunden.
Das heißt, das Schlimmste ist überwunden, wenn man kein Problem mit Naturstraßen hat. An einem Hof (dem Jehleshof, 4,4 km) endet nämlich der Asphalt. Die Naturstraße ist jedoch in gutem Zustand und auch mit dem Rennrad problemlos zu bewältigen. Erst der ca. 300 m lange letzte Abschnitt auf Schotter, der nochmals ansteigend verläuft, ist etwas problematisch.
Dann haben wir eine Kreuzung erreicht, an der zwei asphaltierte Varianten aus dem Kleinen Kinzigtal auf unsere Route treffen. Hier endet die Südwestauffahrt am höchsten Punkt. Wer noch nicht genug von Schotterstraßen hat und auch noch dem Teisenkopfturm (siehe oben) einen Besuch abstatten möchte, wählt die linke Variante und nimmt kurz nachdem die Straße aus dem Wald heraus tritt die scharf links abzweigende Route.

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00:21:42 | 04.09.2016
Boldi
Dolce Vita
Von tobsi – Unweit von Schenkenzell im kleinen Kinzigtal befindet sich der kleine Weiler Eselbach, wo unsere Auffahrt auf den Kuhberg ihren Ausgang nimmt. Die Straße zieht mit ordentlichen Steigungswerten in ein kleines Seitental, genannt Eselgrund.
Vorbei an ein paar Häusern befinden wir uns schnell im Wald und steuern auf eine erste Kehre zu, an der ein Sträßchen ins oder nach Nachtloch führt. Diese Straße ignorieren wir und durchfahren die Kehre. Die Straße zieht weiterhin steil bergan und macht hier ein langgezogenen Rechtsbogen, an dessen Ende wir uns zwischen zwei Straßen entscheiden müssen.
Unsere führt leicht nach rechts und lässt uns nach den steilsten Metern bald etwas durchschnaufen. Wir erreichen den Bascheshof, wo wir aus dem Wald herausfahren und der linken Straße folgen. Es wird nochmals kurz steil am Johannesharderhof vorbei, der etwas links unserer Straße liegt. Diesen hinter uns gelassen wird es schon bald wieder flacher. Wir tauchen nochmals in ein weiteres Waldstück ein, wo in einer Kurve der Hochpunkt des Kuhbergs liegt.

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Dolce Vita
Von Boldi – Von Norden aus Richtung Schömberg/Freudenstadt kommend erreicht man den Startpunkt im Ort Vortal, welcher aus einer winzigen Anzahl Häuser besteht. Wir lassen die beiden Abzweige nach Kaltbrunn und Wittichen rechts liegen, bevor wir kurz darauf nach rechts in eine kleine Seitenstraße einbiegen.
Dies ist der Startpunkt des Aufstiegs. Sichtbar geht es doch gleich an einem Hof vorbei recht steil bergauf, bevor wir bei ca. 8 % entlang des Gallenbaches radeln. In einer harmonisch geschnittenen Linkskurve passieren wir das nächste Gebäude nach etwa 700 Metern. Den Wald verlassen wir erst weiter oben, wenn wir bereits in etwa auf Gipfelhöhe sind. Dort steht der Dürrhof, von welchem man einen dezenten Blick ins stark bewaldete Kleine Kinzigtal zur Linken findet.
Die Straße führt uns in den Wald, die Steigung fühlt sich für einige hundert Meter nicht wie eine Steigung an, genau genommen verliert man noch einmal unwesentlich an Höhe. Auch der Schlussanstieg von maximal 7 % macht nun keine Mühe mehr. Nach gut 3,5 km erreichen wir den Hochpunkt.
Von dort geht es asphaltiert eher eben über einen guten halben Kilometer weiter durch den Wald. Anschließend geht es eng, kurvig und steil bergab. Es gibt zwei nicht besonders übersichtliche Kurven. Etwas Vorsicht ist durchaus angebracht. Die Straße endet unmittelbar nach dem Ortseingang von Schenkenzell wieder auf der Hauptstraße, welche links nach Schömberg zurück führt, rechts in den Ort zur Weiterfahrt nach Alpirsbach, Schiltach oder den anderen Giftzwerg namens Brandsteig.
Es gibt nicht viel zu sehen, aber drei grüne Sterne für den Einsamkeits- und Ruhefaktor sowie Flora und Fauna bei kurviger Streckenführung mit fiesen Rampen erscheinen dem Autor schlüssig.
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