Kuhberg (607 m)
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Kuhberg (607 m)
Süßlesberg
Schwarzwald, Mittlerer Schwarzwald, Baden-Württemberg.
Der Kuhberg ist nicht nur der Name einer der sieben Hügel Ulms (wie TheChain richtigerweise anmerkte), sondern auch der eines ziemlich unbekannten Schwarzwald-Hofes, der – wie der co-namensgebende Hof Süßlesberg – zur Gemeinde Schenkenzell gehört und sich an der Südflanke des Teisenbergs befindet. Dieser Berg wiederum wird von einem Aussichtsturm geziert, doch dort hinauf führt nur eine Dreckpiste, so dass die Aussicht wohl – neben unserschrockenen Recken vom Typ Renko – vor allem Wanderern und MTB-Piloten vorbehalten bleibt.Zurück zum wesentlichen: Die Route über Kuh- und Süßlesberg ist zwar auch nicht vollständig asphaltiert, stellt aber dennoch eine einigermaßen rennradtaugliche Verbindung zwischen dem Heubachtal (einem Seitental der Kinzig) und dem Kleinen Kinzigtal (per definitionem ebenfalls ein Kinzig-Seitental, allerdings ein etwas längeres) dar. Außer dem 1,3 km langen Naturstraßenabschnitt muss von beiden Seiten allerdings auch eine steile Anfahrt bezwungen werden, aus dem Heubachtal sogar eine über 20 % steile Mörderrampe. Wer also auf seiner Tour die B294 um Schiltach herum meiden möchte und noch Reserven für ein paar Extra-Höhenmeter hat, dem legen wir hiermit diesen kleinen Schlenker nahe, um die Tour noch mit einem idyllischen und motorradfreien Nebenstrecken-Abstecher zu würzen.
Für die Beschreibung danken wir majortom 

Liste der Auffahrten
| Südwestauffahrt von Vorderheubach | 5,7 km | 356 Hm | ![]() | ![]() |
Südwestauffahrt von Vorderheubach 5,7 km / 356 Hm

Es fängt eigentlich ganz putzig an. Im Kinzigtal ist die böse Bundesstraße in einen Tunnel verbannt, und in Vorderheubach biegen wir in ein Seitental, das Heubachtal, ein. Schon bald haben wir die letzten Häuser hinter uns gelassen und befinden uns im Schwarzwald, wie wir ihn lieben – eine enge Straße, ein enges Tal, ein dahin plätschernder Bach und dichter Tannenwald an den Hängen links und rechts. Die Steigung spürt man mit 5 bis 8 % zwar schon, aber sie ist erträglich.Der Hammer kommt dann, wenn man nach etwa 2 km um eine Rechtskurve biegt. Hier zweigt unsere Route nämlich aus dem Heubachtal ab und führt rechts den Hang hinauf – mittels einer Rampe, die ziemlich fies und verdammt steil aussieht. Und das ist sie auch, wie man gleich darauf feststellen kann, wenn man aus dem Sattel gehen muss. 18 bis 22 Prozent vermeldete hier der Steigungsmesser des Autors, wie immer sind solche Angaben jedoch mit Vorsicht zu genießen.
Es folgt 150 m nach der Abzweigung eine enge Kehre, und die Steigung lässt etwas nach, befindet sich jedoch immer noch im deutlich zweistelligen Bereich. Insgesamt ist die Rampe etwa 1,3 km lang – lässt sich mit etwas Willenskraft also trotz des furchterregenden ersten Anblicks recht gut bewältigen. Dann geht die Steigung nach einer Linkskurve komplett zurück, und das Schlimmste ist überwunden.
Das heißt, das Schlimmste ist überwunden, wenn man kein Problem mit Naturstraßen hat. An einem Hof (dem Kuhberghof?, 4,4 km) endet nämlich der Asphalt. Die Naturstraße ist jedoch in gutem Zustand und auch mit dem Rennrad problemlos zu bewältigen. Erst der ca. 300 m lange letzte Abschnitt auf Schotter, der nochmals ansteigend verläuft, ist etwas problematisch.
Dann haben wir eine Kreuzung erreicht, an der zwei asphaltierte Varianten aus dem Kleinen Kinzigtal auf unsere Route treffen. Hier endet die Südwestauffahrt am höchsten Punkt. Wer noch nicht genug von Schotterstraßen hat und auch noch dem Teisenkopfturm (siehe oben) einen Besuch abstatten möchte, wählt die linke Variante und nimmt kurz nachdem die Straße aus dem Wald heraus tritt die scharf links abzweigende Route.
Für die Beschreibung danken wir majortom 















