L'Alpe d'Huez (1860 m)

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L'Alpe d'Huez (1860 m)

Alpen, Dauphiné-Alpen, Rhône-Alpes.
Das Örtchen l’Alpe d’Huez an den Hängen des 3327 m hohen Pic du Lac Blanc hat vor allem als französisches Wintersportzentrum eine wirtschaftliche Bedeutung. Entsprechend groß ist das Interesse des Ortes, Etappenziel und Bergankunft der Tour de France zu werden, um so auch im Sommer für Interesse zu sorgen. Die Tour-Direktion ist diesem Wunsch in den letzten Jahren reichlich nachgekommen, und die Geschichten der wiederkehrenden Kämpfe um den Tagessieg in den Serpentinen von l’Alpe d’Huez haben die Auffahrt zum Klassiker werden lassen.

Im Anschluss an Alpe d’Huez bietet es sich an, noch weiter über den schönen Col de Sarenne zu fahren. Denn Alpe d’Huez ist keineswegs eine Sackgasse, für die es häufig gehalten wird. Über den Sarenne geht es nach Westen weiter nach Mizoen am Stausee Barrage du Chambon, der 14 km östlich von Bourg d’Oisans an der N91 liegt. Der Rundkurs zurück nach Bourg d’Oisans besteht aus 48 km und 1418 Hm.

Eine weitere Möglichkeit zur Weiterfahrt ist nach kurzer Abfahrt zurück nach Huez über Villard-Reculas nach Rochetaillée bzw. zur Barrage du Verney möglich, ab wo man z.B. weiter zum Col de la Croix-de-Fer kann oder ebenfalls zurück nach Bourg d'Oisans. Diese Straße kann auch als Auffahrtsvariante zur l’Alpe d’Huez genommen werden, da nach dem höchsten Punkt nur wenige Höhenmeter verloren werden.

Liste der Auffahrten

Auffahrt von Bourg d'Oisans13 km1130 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Auffahrt von Bourg d'Oisans  13 km / 1130 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Tatsächlich hat die Straße aus dem Romanche-Tal hinauf in das Wintersportzentrum für Radsportfreunde einiges zu bieten. Im Örtchen le Bourg d’Oisans (730 m) macht die N91 von Grenoble aus kommend einen scharfe Linkskurve, führt über das Flüsschen Romanche und einige Meter dahinter biegt man nach links ab auf die Straße nach l’Alpe d’Huez. Der Anstieg beginnt wenige hundert Meter dahinter. Er führt, vom berühmten bis zu 12 % steilen Anfangsstück abgesehen, gleichmäßig mit Steigungen von 10 bis 11 % über 14 km bis auf 1860 m Höhe.
Die Straße ist (wegen des Winterverkehrs) gut ausgebaut und durchgehend zweispurig. Berühmt in Radsportkreisen sind ihre 21 Serpentinen, in denen sie die steilen, zum Teil felsigen Hänge hinaufführt. Diese Serpentinen sind numeriert von Nummer 21 ganz unten bis zur Nummer eins kurz vorm Ortseingang. In jeder Kurve stehen Schilder mit der Nummer der absolvierten Serpentine und einer Höhenangabe.
Trotz seiner Länge und merklichen Steigung sollte der Anstieg, da er abgesehen vom anfänglichen Teilstück gleichmäßig steil und daher rhythmisch fahrbar ist, eigentlich angenehm zu fahren sein. Die ausgeschilderte Serpentinennumerierung macht die Fahrt aber zum Kampf. Wer mit hohem Tempo unten hinein fährt und immer genau auf die Schilder achtet, die einem sagen, wieviel Serpentinen noch vor einem liegen, der versteht schnell, was l’Alpe d’Huez zum Radklassiker macht.

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: qpeer Mail an Absender0 h 47 m 23 s17.07.2005
Mittlere Zeit: escargot Mail an Absender1 h 15 m 48 s25.07.2007
Langsamste Zeit: 3 h 11 m 00 s18.08.2006