La Mussara (985 m)

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La Mussara (985 m)
Coll de les Llebres

Serralada Prelitoral, Muntanyes de Prades, Katalonien.
Blick Richtung Mittelmeer.
Der hier vorgestellte Pass heißt eigentlich gar nicht La Mussara, sondern Coll de les Llebres (Hasenpass). Er wird aber so von den Einheimischen nicht genannt, da in der Nähe der Passhöhe sowohl eine Bergkette als auch ein verlassenes Dorf mit dem Namen Mussara liegen und man deshalb der Einfachheit halber diesen Namen für alles benutzt.
Im Grunde genommen ist La Mussara auch in dem Sinn kein Pass, dass dort etwa zwei Täler miteinander verbunden würden, sondern die südliche Auffahrt in die Muntanyes de Prades. Allerdings gibt es zwei verschiedene Wege, um von der Küstengegend der Comarca Baix Camp nach Mussara zu gelangen, und hinter der Passhöhe fällt dann die Straße tatsächlich auch ins Innere des Mittelgebirges ein Stück ab. La Mussara ist also ein bisschen Pass und im oberen Teil eine der attraktivsten Strecken der Provinz Tarragona.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Maspujols15,7 km795 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Südanfahrt von Maspujols  15,7 km / 795 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Das Dorf Maspujols liegt am Rand der weiten Küstenebene um Tarragona herum, nicht weit von Reus entfernt. Die Gegend um den Ort herum ist praktisch ein einziger großer Olivenhain. Im Norden türmen sich die Muntanyes de Prades auf, und die Antennenanlage, die ein paar Meter westlich der Passhöhe gebaut wurde, ist schon auszumachen.
Die Straße führt merklich ansteigend aus Maspujols heraus, flacht dann ab und steigt nach knapp 2 km vor dem nächsten Dorf L’Aleixar wieder an. Hinter L’Aleixar ändert sich wenig, es geht mit etwa 3 % Steigung weiter, und unter die Olivenhaine mischen sich jetzt auch Felder mit Obstbäumen.
Bei Kilometer fünf ist dann Vilaplana und der Rand der Berge erreicht. War der erste Teil der Auffahrt ein wenig dröge, entschädigt der zweite Teil nun für einiges. Die Steigung zieht an auf knapp unterhalb von 7 %, und die landwirtschaftlich geprägte Landschaft verwandelt sich in einen Wald aus Kiefern und Steineichen, die sich zwischen die Felsen klammern. Am Berghang geht es zügig nach oben, manchmal sieht man die Antennen direkt über sich.
Der schönste Streckenabschnitt beginnt dann zwischen Kilometer 9 und 10. Hier folgen nämlich in kurzem Abstand zwölf Serpentinen aufeinander; gerade von den oberen Serpentinen aus hat man dann vermutlich schöne Ausblicke auf die Ebene und das Mittelmeer („vermutlich” deswegen, weil leider alles voller Wolken hing, als der Autor vor Ort war). Wovon zweifelsohne berichtet werden kann, ist die nachlassende Steigung ab Kilometer 11. Vor Kilometer 14 passiert man die Abzweigung der Straße über L’Albiol hinab in die Küstenebene, die anders herum gefahren natürlich die oben erwähnte zweite Auffahrt ist. Dahinter wird es noch ein bisschen flacher, und der Pass ist schnell erreicht.
Links hoch führt ein Schotterweg zu den Antennen; wer ein Mountainbike hat, kann auf diesem Weg über die 1000 m-Grenze kommen. Sollte jemand das verlassene Dorf Mussara besuchen wollen, muss er an der Kreuzung hinter der Passhöhe in Richtung Prades fahren und nach weiteren 2 km links abbiegen.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.rafdel Mail an Absender0 h 44 m 30 s11.06.2011
Toronegro Mail an Absenderohne Zeit01.04.2010