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La Scia (1398 m)

Alpen, Chartreuse, Rhône-Alpes.
wir quälen uns und die Ferkel Eseln
La Scia ist ein Skigebiet an den Westhängen entlang der Südauffahrt zum Col du Cucheron. Wie es sich für ein ordentliches Skigebiet gehört, gibt es auch hier eine Andienungsstraße hinauf. Diese bzw. der Asphalt endet aber nach einigen auch im Sommer rege genutzten Ferienhäusern auf ca. 1400 m Höhe.
Der Zustand des Belags ist mit „bescheiden” im letzten Teilstück noch wohlwollend ausgedrückt, so dass ein Ausflug hier herauf nur bedingt zu empfehlen ist. Für Freunde von deftigen Prozenten und holprigen Almwegen ist der „Genuss” allerdings unbeschreiblich, wenn auch nur für gut 2 km im zweiten Teilstück. Der weiterführende Schotterweg sieht aber durchaus befahrbar aus, und die Sicht ganz oben ist sicher auch nicht zu verachten. Auch bereits im asphaltierten Teil sind jedoch schöne Ausblicke, meist in Richtung Chamechaude und Col de Porte, öfter mal drin.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Stichstraße von der Cucheron-Südrampe3,4 km399 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Stichstraße von der Cucheron-Südrampe  3,4 km / 399 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Stichstraße von der Cucheron-Südrampe
Der Gesamtdurchschnitt von fast 12 % lässt uns schon erahnen, dass es hier überdurchschnittlich steil zur Sache geht. Der Abzweig liegt auf ca. 1000 m Höhe etwa in der Mitte zwischen St.-Pierre de Chartreuse und dem Col du Cucheron.
Los gehts meist um die 8–12 % auf guter Straße durch einige Häuser und zwei Serpentinen hindurch, bevor es dann abflacht. Nach den letzten (einzelnen) Häusern geht es dann vermehrt in den Wald hinein. Bei der kleinen Lichtung mit Gatter, wo man ein paar Esel beim lustigen Treiben beobachten kann, endet dann der erste Teil nach ca. 1,3 km auf 1125 m Höhe. Hier zweigt dann nach links die route forestière ab, die uns noch weiter nach oben bringt.
Dieser zweite Teil ist dann bei über 13 % im Schnitt eine echte Herausforderung, vor allem wenn man ein kleines Flachstück und den üblen Belag oben berücksichtigt. Es geht auch gleich zur Sache, aber nach der ersten kurzen Rampe wird es dann mit einigen schönen Ausblicken bis zur nächsten Kehre wieder wesentlich einfacher.
Ab dieser Kehre sind dann aber permanente 14–16 % angesagt, kurze Spitzen noch darüber. Der Belag wird immer rissiger, und der Weg immer steiler – herrlich. Im Sommer hört man von weitem bereits viele spielende Kinder der einzelnen Ferienhäuser, die nach den zwei nächsten Kehren zu durchfahren ist. Hat man wie der Autor Glück, spielen sie wenigstens nicht gerade auf dem Weg und sehen das laut keuchende Elend, das unverständlicherweise gerade hier hoch schleicht.
An den Häusern vorbei wird es dann auch wieder etwas leichter, so dass man mit Würde hindurch kommt und sich auf die letzte „asphaltierte” Rampe vorbereiten kann.
Ab geht es wieder in den Wald, und in einer langen Linkskurve darf man sich dann bei noch schlechterem Belag und wieder permanent um die 17 % noch einige Meter hochquälen, bevor der feste Belag endet und nur noch ein Schotterweg weiterführt. Dieser ist jedoch zunächst wieder flach und wahrscheinlich auch mit dem Renner machbar, dieser Fahrer hat auf eine Befahrung jedoch verzichtet (bis ganz oben wären noch ca. 240 Hm auf 2,4 km zu überwinden).
Ein interessanter und heftiger Ausflug, man muss also auch hier auf steile Prozente nicht verzichten.
Rechnet man als Startpunkt St.-Laurent du Pont, so sind es durch den Gorges du Guiers Mort und über die Cucheron-Straße fast 1000 Hm bis zum Beginn des Schotters, das ist doch auch mal die Befahrung eines solchen Bergsträßchens ins Niemandsland wert.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit08.06.2007